IHK-Konjunkturumfrage

Trübe Aussichten in Günzburg und der Region Donau-Iller

Für die kommenden Monate sehen die Unternehmen im Landkreis Günzburg und der Region Donau-Iller eher betrübt in die Zukunft. Ihre Erwartungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozentpunkte. Was die IHK-Konjunkturumfrage außerdem ergab.

Der Anteil der Unternehmen mit positiver Beurteilung der aktuellen Geschäftslage ist mit 68 Prozent gegenüber 70 Prozent im Frühjahr nur leicht gefallen. Anders sieht es bei den Erwartungen für die nächsten Monate aus: diese trüben sich deutlicher ein. Der IHK-Konjunkturindex, der sich aus den Beurteilungen zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage ergibt, liegt jetzt bei 125 Punkten – und damit sieben Punkte unter dem Wert aus dem Frühjahr.

Auftragsvolumen aus dem Ausland stabil

Die Inlandsnachfrage hielt sich in den letzten Monaten auf einem gleichbleibenden Niveau. Bei den Auftragsvolumen aus dem Ausland gab es anders als im schwäbischen Durschnitt ebenfalls keine rückläufige Entwicklung. „Im schwierigen Umfeld konnten sich die Wirtschaft im Landkreis Günzburg gut behaupten. Aktuelle Probleme im weltweiten Handel oder in der Fahrzeugindustrie wirken sich bisher wenig aus“, so Hermann Hutter, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Günzburg.

Die Prognosen für die Zukunft sind jedoch skeptisch. Nur noch zwölf Prozent der Unternehmen können sich eine Verbesserung der Geschäftslage vorstellen. Die Erwartungen an die Auftragsentwicklung gehen zurück. Die Inlandsnachfrage könnte sich auf dem aktuellen Level halten, für den Export wird eine rückläufige Entwicklung vorausgesagt. Darauf reagieren die Unternehmen mit vorsichtigeren Investitionsplänen für die kommenden Monate. 

Prognose für die Region Donau-Iller

Die Unternehmen in der Region Donau-Iller spüren die derzeitige Konjunkturflaute. Zwar beurteilen 49 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, doch das entspricht 14 Prozentpunkten weniger als noch im Frühjahr. Auch ihre Erwartungen für die kommenden Monate haben sich eingetrübt. Diese Einschätzung schlägt sich im IHK-Konjunkturindex nieder: Er fällt um 15 Punkte auf den Stand von 114, weit unter das langjährige Mittel von 128 Punkten.

Internationale Märkte schlagen zu Buche

Hintergrund sind gesunkene Auftragsvolumina, sowohl im Inland als auch im Ausland. Besonders die schwierigen internationalen Märkte schlagen zu Buche. Hier hat sich die Zahl der Unternehmen, die von einer rückläufigen Auftragsentwicklung in den letzten Monaten sprechen, fast verdoppelt. Die Kapazitätsauslastung bleibt auf einem guten Niveau, ist aber im letzten Jahr stetig zurückgegangen.

Pessimistisch auch der Blick auf die kommenden Monate: Im Inland nimmt der Anteil der Unternehmen, die mit steigendem Auftragsvolumen rechnen, um vier Prozentpunkte auf jetzt 16 Prozent ab. Noch niedriger liegt der Anteil der der positiv gestimmten Unternehmen mit Blick aufs Ausland. Nur noch zehn Prozent rechnen mit Wachstum, gegenüber 23 Prozent im Frühjahr. Dagegen steigt in beiden Fällen der Anteil der Unternehmen, die sich auf einen Rückgang der Aufträge einstellen. Bei den vorsichtigen Investitionsplänen werden die Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung erneut deutlich.

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Die Inlandsnachfrage hielt sich in den letzten Monaten auf einem gleichbleibenden Niveau. Bei den Auftragsvolumen aus dem Ausland gab es anders als im schwäbischen Durschnitt ebenfalls keine rückläufige Entwicklung. „Im schwierigen Umfeld konnten sich die Wirtschaft im Landkreis Günzburg gut behaupten. Aktuelle Probleme im weltweiten Handel oder in der Fahrzeugindustrie wirken sich bisher wenig aus“, so Hermann Hutter, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Günzburg.

Die Prognosen für die Zukunft sind jedoch skeptisch. Nur noch zwölf Prozent der Unternehmen können sich eine Verbesserung der Geschäftslage vorstellen. Die Erwartungen an die Auftragsentwicklung gehen zurück. Die Inlandsnachfrage könnte sich auf dem aktuellen Level halten, für den Export wird eine rückläufige Entwicklung vorausgesagt. Darauf reagieren die Unternehmen mit vorsichtigeren Investitionsplänen für die kommenden Monate. 

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Hintergrund sind gesunkene Auftragsvolumina, sowohl im Inland als auch im Ausland. Besonders die schwierigen internationalen Märkte schlagen zu Buche. Hier hat sich die Zahl der Unternehmen, die von einer rückläufigen Auftragsentwicklung in den letzten Monaten sprechen, fast verdoppelt. Die Kapazitätsauslastung bleibt auf einem guten Niveau, ist aber im letzten Jahr stetig zurückgegangen.

Pessimistisch auch der Blick auf die kommenden Monate: Im Inland nimmt der Anteil der Unternehmen, die mit steigendem Auftragsvolumen rechnen, um vier Prozentpunkte auf jetzt 16 Prozent ab. Noch niedriger liegt der Anteil der der positiv gestimmten Unternehmen mit Blick aufs Ausland. Nur noch zehn Prozent rechnen mit Wachstum, gegenüber 23 Prozent im Frühjahr. Dagegen steigt in beiden Fällen der Anteil der Unternehmen, die sich auf einen Rückgang der Aufträge einstellen. Bei den vorsichtigen Investitionsplänen werden die Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung erneut deutlich.

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