Wirtschaftsforum

Sparkasse Günzburg-Krumbach rückt Digitalisierung in den Fokus

Walter Pache, Bürgermeister Hubert Fischer, Christian Baudis und Uwe Leikert. Foto: Sparkasse Günzburg-Krumbach
Im Fokus des jüngsten Wirtschaftsforums der Sparkasse Günzburg-Krumbach stand die Bedeutung der digitalen Revolution für den Mittelstand. Als Redner war der Digitalexperte Christian Baudis geladen.

Der Vorsitzende des Vorstandes und Stellvertretender Landesobmann von Bayern, Walter Pache, rückte die neue Herausforderungen wie die Digitalisierung in den Mittelpunkt. Sein Tenor: Wenn man die Bedeutung der Digitalisierung für seine Branche unterschätzt, dann sei die Gefahr des Scheiterns heute umso größer, weil das Tempo der Entwicklung rasant zugenommen habe.

„Digitale Fitness“ der Mitarbeiter gewinnt an Bedeutung

Kwitt, Fotoüberweisung, Paydirekt, Mobile Payment und Instant Payments sei nur der Beginn von etwas im Bereich der Sparkassen, dessen Dimension wir heute noch gar nicht abschätzen können, so Pache. Mit dem immer schneller fortschreitenden technologischen Wandel sei auch die „Digitale Fitness“ der Mitarbeiter immer wichtiger. Wie verändern sich die Berufsbilder, die wir bisher kennen? Was sind aktuelle und künftige Anforderungen an Mitarbeiter und Management? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der Digitalexperte Christian Baudis.

„Beschäftigen Sie sich jeden Tag zumindest zehn Minuten mit der Digitalisierung“

Christian Baudis ist als Redner bekannt für seine Vorträge zu allen Fragen rund um digitale Zukunftstrends. Den fachlichen Hintergrund bringt er von seiner Zeit als ehemaliger Deutschland-Chef von Google mit. Mit seinem eigenen Unternehmen scoutet er heute Startups. In seinem Vortrag hob er die rasanten Entwicklungen in der Digitalen Welt hervor und welche Folgen sie für Unternehmen, die Gesellschaft, aber auch jeden einzelnen haben. „Beschäftigen Sie sich jeden Tag zumindest zehn Minuten mit der Digitalisierung, lesen Sie darüber, probieren Sie neue Dinge aus – nur so bleiben Sie am Ball.“

„Viele Innovationen kommen heute nicht mehr aus Deutschland“

Megatrends wie Robotik, Sensorik und Künstliche Intelligenz seien besonders für den Mittelstand von Interesse. Hier gelte es, die Potenziale zu nutzen und den Anschluss nicht zu verpassen. „Viele Innovationen kommen heute nicht mehr aus Deutschland, sondern aus den USA und vor allem aus Asien“, hob er deshalb hervor. Am Ende des Vortrags stellte sich Baudis den Fragen des Auditoriums.

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