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vbw sieht AKW-Abschaltung in Gundremmingen teils kritisch
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Kritik

vbw sieht AKW-Abschaltung in Gundremmingen teils kritisch

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Das Kernkraftwerk Gundremmingen. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Grundsätzlich befürwortet die vbw die Abschaltung der verbliebenen Kernkraftwerke in Bayern – also auch Gundremmingen C. Dennoch übt die Vereinigung Kritik.

Anlässlich des Abschaltens der Kernkraftwerke Grohnde, Brokdorf und Gundremmingen C zum 31.12.2021 wies die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf die Herausforderungen durch den beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft hin: „Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens zum Abschalten der Kernenergie. An dieser Leitplanke orientieren wir uns. Es ist erfreulich, dass wir im Freistaat im Jahr 2020 einen Anteil von rund 52 Prozent erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung hatten. Zur Wahrheit gehört aber auch: Im gleichen Zeitraum hat die Kernenergie 27,5 Prozent des Stroms in Bayern eingespeist. Diese Lücke müssen wir mit einem kraftvollen Ausbau des Energiesystems schließen“, konstatiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.


Bertram Brossardt: 10H-Regel muss abgeschafft werden
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Aus Sicht der vbw braucht es für eine erfolgreiche Transformation des Energiesystems dringend mehr Tempo und Gestaltungswillen in der Umsetzung. „Der Umbau stagniert seit Jahren. In Bayern muss endlich die 10H-Regel bei Windrädern abgeschafft werden. Photovoltaik-Anlagen müssen möglichst auf jedes Dach. Der Freistaat sollte bei den eigenen Liegenschaften Vorbild sein. Auch den Aus- und Umbau der Infrastruktur gilt es wieder zu beleben. Der für den Süden so wichtige Bau von Übertragungsleitungen muss rasch vorangetrieben werden. Für erneuerbare Energien und Netze brauchen wir dringend effizientere Planungs- und Genehmigungsverfahren, sonst bleibt die Energiewende Stückwerk. Daneben steht auch eine zukunftsfeste Wasserstoffversorgung auf der Agenda. Da sind wir noch ganz am Anfang“, erklärt Brossardt.


Fokus auf Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit
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Die letzten Kernkraftwerke gehen Ende 2022 in Deutschland vom Netz, darunter auch das bayerische Werk Isar 2. Zudem soll der Kohleausstieg laut Koalitionsvertrag nach Möglichkeit auf das Jahr 2030 vorgezogen werden. „Klar ist: Wenn wir die ambitionierten Ziele zum Klimaschutz erreichen wollen, müssen wir in allen Bereichen zulegen. Dabei muss die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit von Energie gewahrt bleiben, um eine sozial- und wirtschaftsverträgliche Erfolgsgeschichte zu schreiben“, sagte Brossardt abschließend.

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Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: ibw

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