Interview

Reflexa holt ausgelagerte Produktion zurück

Das bayerisch-schwäbische Unternehmen Reflexa aus Rettenbach hat die Krise gut bewältigt. Warum und was für die Zukunft geplant ist, verrät Marketingleiter Markus Haltmayer im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Trotz Krise haben Sie im Jahr 2020 eine Umsatzsteigerung sowie ein Wachstum in allen Produktionsbereichen erzielt. Wie kam’s?

Markus Haltmayer: Die Krise hat auch für uns sehr viele herausfordernde Situationen bedeutet, die wir aber recht gut bewältigen konnten. Wir sind auf unserem Weg konsequent geblieben, haben die Verwaltung und Produktion frühzeitig mit den notwendigen Hygienekonzepten geschützt und umfangreiche Beratungsmöglichkeiten und den Verkauf über digitale Tools sichergestellt.

Unsere Hausaufgaben hatten wir in diesen Bereich bereits rechtzeitig gemacht. Mit unserem Online-Shop und einer Beratungs-App, konnten wir unseren Kunden Services online anbieten. Im Frühjahr wurden wir auf der weltweit größten Sonnenschutzmesse R+T, die rein digital stattfand, für neue Produktkonzepte mit drei Innovationspreisen ausgezeichnetr. Zudem war während der Krise eine verstärkte Nachfrage nach Sonnenschutzprodukten zu spüren – das hängt sicherlich damit zusammen, dass die Menschen viel Zeit zuhause verbracht haben.

Erwarten Sie weiteres Wachstum im aktuellen Jahr 2021? 

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Wir erwarten auch in diesem Jahr ein stabiles Geschäft. Das hängt damit zusammen, dass sowohl wir als auch unsere Fachkunden die neuen Arbeitsweisen verinnerlicht haben und wir mit jedem Öffnungsschritt auch nochmal an Effizienz und Produktivität zulegen können.

Sie planen aktuell, Ihre Produktionsflächen um 3.600 Quadratmeter zu erweitern. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen wird das haben?

Mit den neuen Produktionsflächen werden wir moderne und sichere Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter schaffen. Mit dieser Investition unterstreichen wir zudem das Bekenntnis zum Standort in Rettenbach, können eine derzeit noch ausgelagerte Produktionslinie zurückholen und schließlich auch der steigenden Nachfrage gerecht werden.

Durch die Pandemie sind Messen ausgefallen. Deshalb haben Sie Ihre Verkaufskanäle erweitert und einen Onlineshop entwickelt. Kann dieser das Messegeschäft auffangen?

Ich bin überzeugt davon, dass sich das Messewesen nach der Pandemie verändern wird. Die Menschen werden sich durch die digitalisierten Inhalte immer weniger auf Reisen bewegen. Für uns bleiben Messen für die Produktpräsentation weiterhin wichtig. Es wird aber darauf ankommen, zusätzlich auch digitale Informations- und Beratungsplattformen zu etablieren und die Kundennähe durch Event-Formate in der Fläche sicherzustellen. Unser Online-Shop zielt nicht darauf ab, Messegeschäft aufzufangen, sondern fungiert vielmehr als Informationsplattform.

Sie haben außerdem eine App entwickelt. Ist der ausschließliche Online-Einkauf die Zukunft?

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Die App dient als Beratungs- und Konfigurationstool noch vor dem eigentlichen Kauf. Mittels Augmented Reality lassen sich Sonnenschutzprodukte wie Jalousie oder Markisen an das eigene Haus projizieren. Da die Produktrecherche heute meist schon von zuhause aus beginnt, können Hausbesitzer somit gleich ihr Lieblingsprodukt konfigurieren und ein Angebot vom Fachhändler einholen. Bis zum eigentlichen Kaufabschluss werden sich viele Abläufe in die digitale Welt verschieben. Unsere Sonnenschutzprodukte werden nach Maß gefertigt und sind zum Beispiel je nach baulicher Situation anders herzustellen und zu montieren. Das fachliche Knowhow in der Beratung und vor Ort ist daher auch in Zukunft nicht wegzudenken.

Sie feiern dieses Jahr Jubiläum. Wie soll das – trotz der Einschränkungen – gebührend gefeiert werden?

Auf unser diesjähriges Jubiläum sind wir sehr stolz. Wir können auch nach 60 Jahren behaupten, als ein familiengeführtes, innovatives und gesundes Unternehmen gut dazustehen. Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind tagtäglich für uns im Einsatz. Ihren außerordentlichen Einsatz wollen wir mit Feierlichkeiten nachholen, sobald es die Situation wieder möglich macht.

Welche Schlagzeile möchten Sie Ende des Jahres über Ihr Unternehmen gelesen haben?

Reflexa mit gesundem Wachstum im Jubiläumsjahr – ein gesundes Wachstum sichert Arbeitsplätze und die Marktposition.

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Markus Haltmayer: Die Krise hat auch für uns sehr viele herausfordernde Situationen bedeutet, die wir aber recht gut bewältigen konnten. Wir sind auf unserem Weg konsequent geblieben, haben die Verwaltung und Produktion frühzeitig mit den notwendigen Hygienekonzepten geschützt und umfangreiche Beratungsmöglichkeiten und den Verkauf über digitale Tools sichergestellt.

Unsere Hausaufgaben hatten wir in diesen Bereich bereits rechtzeitig gemacht. Mit unserem Online-Shop und einer Beratungs-App, konnten wir unseren Kunden Services online anbieten. Im Frühjahr wurden wir auf der weltweit größten Sonnenschutzmesse R+T, die rein digital stattfand, für neue Produktkonzepte mit drei Innovationspreisen ausgezeichnetr. Zudem war während der Krise eine verstärkte Nachfrage nach Sonnenschutzprodukten zu spüren – das hängt sicherlich damit zusammen, dass die Menschen viel Zeit zuhause verbracht haben.

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Mit den neuen Produktionsflächen werden wir moderne und sichere Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter schaffen. Mit dieser Investition unterstreichen wir zudem das Bekenntnis zum Standort in Rettenbach, können eine derzeit noch ausgelagerte Produktionslinie zurückholen und schließlich auch der steigenden Nachfrage gerecht werden.

Durch die Pandemie sind Messen ausgefallen. Deshalb haben Sie Ihre Verkaufskanäle erweitert und einen Onlineshop entwickelt. Kann dieser das Messegeschäft auffangen?

Ich bin überzeugt davon, dass sich das Messewesen nach der Pandemie verändern wird. Die Menschen werden sich durch die digitalisierten Inhalte immer weniger auf Reisen bewegen. Für uns bleiben Messen für die Produktpräsentation weiterhin wichtig. Es wird aber darauf ankommen, zusätzlich auch digitale Informations- und Beratungsplattformen zu etablieren und die Kundennähe durch Event-Formate in der Fläche sicherzustellen. Unser Online-Shop zielt nicht darauf ab, Messegeschäft aufzufangen, sondern fungiert vielmehr als Informationsplattform.

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Sie feiern dieses Jahr Jubiläum. Wie soll das – trotz der Einschränkungen – gebührend gefeiert werden?

Auf unser diesjähriges Jubiläum sind wir sehr stolz. Wir können auch nach 60 Jahren behaupten, als ein familiengeführtes, innovatives und gesundes Unternehmen gut dazustehen. Über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind tagtäglich für uns im Einsatz. Ihren außerordentlichen Einsatz wollen wir mit Feierlichkeiten nachholen, sobald es die Situation wieder möglich macht.

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