PERI GmbH

PERI schafft 90 neue Arbeitsplätze auf Günzburger Silvergreen-Areal

PERI sichert sich das gesamte Areal inklusive der Bürogebäude und Produktionshallen. Foto: PERI
Die PERI-Geschäftsführer Dr. Fabian Kracht, Alexander Schwörer und Leonhard Braig. Foto: PERI

PERI hat das Silvergreen-Areal in Günzburg gekauft. Das international ausgerichtete Unternehmen mit Sitz in Weißenhorn wird hier im Laufe des Jahres auf rund 135.000 Quadratmetern rund 90 Arbeitsplätze schaffen.

Das Weißenhorner Unternehmen PERI gab gestern den Kauf des Silvergreen-Areals in Günzburg offiziell bekannt. Der neue Standort wird das Werk in Weißenhorn ergänzen: Am Stammsitz im Landkreis Neu-Ulm sind die Erweiterungsmöglichkeiten begrenzt. Zukünftig wird auf dem rund 135.000 Quadratmeter großen Areal das Leitwerk Gerüst der PERI Gruppe angesiedelt sein. Noch im Jahresverlauf soll die Produktion für Gerüstbauteile aufgenommen werden. Der Standort wird neue Arbeitsplätze für etwa 90 Fachkräfte schaffen.

Stammsitz in Weißenhorn für Erweiterung der Produktionsflächen ungeeignet

Aufgrund steigender Absatzzahlen und einer erfolgreichen Strategie im Gerüst-Segment benötigt PERI weitere Produktionskapazitäten. Der Stammsitz in Weißenhorn lässt sich für diese Zwecke jedoch nur schwer ausbauen: Die aktuell vorhandenen Erweiterungsflächen sind zunächst für den zukünftig zu erwartenden Ausbau der zentralen Verwaltung sowie der deutschen Vertriebstochter reserviert. Auch für das ebenfalls in Weißenhorn ansässige Leitwerk Schalung müssen Reserveflächen für weiteres Wachstum vorgehalten werden.

PERI schätzt Region für qualifizierte Fachkräfte und gute Infrastruktur

Das Ulmer Familienunternehmen schätzt nach eigenen Angaben die Vorzüge der Region – insbesondere das Angebot an qualifizierten Facharbeitern sowie zuverlässige Lieferanten. Für Peri stellt somit das in Günzburg erworbene Gelände eine ideale Ergänzung dar. Die Lage des Werks sieht PERI als einen besonderen Vorteil. So ist eine geringe Entfernung zur Zentrale in Weißenhorn gegeben. Zudem ist das Gelände direkt an der Autobahn A8 aus logistischer Sicht optimal angebunden.

Kauf des Silvergreen-Areals keine Konkurrenz für bestehenden Standort in Weißenhorn

Leonhard Braig, Geschäftsführer Produkt und Technik bei PERI, betont, dass die existierende Produktion in Weißenhorn nach wie vor bestehen bleibt: „Der Kauf des Silvergreen-Areals ist für uns ein weiterer, bedeutender Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie im Gerüstmarkt. Wir denken sehr langfristig und schaffen mit dem Standort in Günzburg die Rahmenbedingungen für das zukünftige Unternehmenswachstum.“

PERI generiert rund 90 Prozent seiner Umsätze im Ausland

Die von PERI eingeschlagene Wachstumsstrategie spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Im Jahr 2015 konnte PERI den Umsatz um 13 Prozent steigern. Damit wurde der eigene Umsatzrekord aus dem Jahr 2008 übertroffen. Für Dr. Fabian Kracht, Geschäftsführer Finanzen und Organisation, ist das kein Zufall: „Durch die frühzeitige und konsequente Internationalisierungsstrategie partizipiert PERI von den Wachstumsmärkten in Asien, Amerika und dem Mittleren Osten. Mittlerweile erzielt PERI fast 90 Prozent der Umsätze im Ausland. Durch diese internationale Aufstellung ist das Unternehmen zudem in der Lage, nationale Wirtschaftskrisen, wie es sie in 2015 beispielsweise in Brasilien oder der Ukraine gab, besser auszugleichen.“

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PERI generiert rund 90 Prozent seiner Umsätze im Ausland

Die von PERI eingeschlagene Wachstumsstrategie spiegelt sich auch in den Zahlen wieder. Im Jahr 2015 konnte PERI den Umsatz um 13 Prozent steigern. Damit wurde der eigene Umsatzrekord aus dem Jahr 2008 übertroffen. Für Dr. Fabian Kracht, Geschäftsführer Finanzen und Organisation, ist das kein Zufall: „Durch die frühzeitige und konsequente Internationalisierungsstrategie partizipiert PERI von den Wachstumsmärkten in Asien, Amerika und dem Mittleren Osten. Mittlerweile erzielt PERI fast 90 Prozent der Umsätze im Ausland. Durch diese internationale Aufstellung ist das Unternehmen zudem in der Lage, nationale Wirtschaftskrisen, wie es sie in 2015 beispielsweise in Brasilien oder der Ukraine gab, besser auszugleichen.“

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