Veranstaltungsbranche

Mit diesem Konzept nahm Roma an der digitalen R+T Messe teil

Können sich Unternehmen 2021 überhaupt auf Messen präsentieren? Viele Leitmessen wurden abgesagt, manche ins Digitale verlegt. Eine dieser Online-Messen war die R+T an der auch das Burgauer Unternehmen Roma teilnahm. Und dafür ein spezielles Konzept umsetzte.

Was die Auftragslage in Deutschland angeht, leidet die Baubranche kaum unter der Pandemie – zumindest, wenn es um den Neubau oder die Renovierung und Sanierung von Wohnhäusern geht. Maßnahmen zur Wertsteigerung sowie der energetischen Sanierung des eigenen Hauses werden aktuell stark nachgefragt. Wohl auch, weil Hausbesitzer Geld übrighaben, das nicht in Urlaub oder sonstige Freizeitaktivitäten fließt.

Produkte zum Hausbau weiterhin gefragt

Daher sind auch Sonnenschutzsysteme wie Rollladen, Raffstoren oder Textilscreens sehr gefragt. So lautet das derzeitige Fazit der Firma Roma, welche diese Produkte in Burgau, Ludwigshafen, Rostock und Oschatz produziert. Ganz im Gegensatz zu handwerklichen Tätigkeiten dürfen Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Fachmessen, seit gut einem Jahr aber nicht durchgeführt werden. Das ist für die Veranstaltungs- und Eventbranche verheerend – aber auch ein Problem für Roma. Denn auch Herstellerfirmen in der Baubranche fehle ohne Messe eine Möglichkeit, Produktneuheiten einem breiten Publikum zugänglich zu machen, erklärt das Unternehmen.

Roma musste auf wichtige Messen verzichten

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Für die Roma KG in Burgau bedeutet diese Situation konkret, dass an zwei der drei Hauptmessen zuletzt nicht teilgenommen werden konnte: Die Weltleitmesse für Fenster, Türen und Fassaden in Nürnberg, die „Fensterbau Frontale“, musste letztes Jahr Corona-bedingt ausfallen, ihr Zeitpunkt fiel in die erste Infektionswelle. Und die Messe BAU in München wurde sehr kurzfristig in ein rein digitales Event umgewandelt, das mehr einer digitalen Konferenz gleichkam als einer Messe, so Roma. Doch die Unternehmen der Sicht- und Sonnenschutzbranche blicken traditionell am stärksten auf die sogenannte R+T, die Weltleitmesse für Rollladen, Tore und Sonnenschutz, die nur alle drei Jahre in Stuttgart stattfindet und für viele das absolute Highlight für persönliche Begegnungen innerhalb der Branche ist.

Roma setzt auf digitalen Messeauftritt

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Die Messegesellschaft in Stuttgart entschied deshalb, dass es Ende Februar 2021 ausschließlich eine digitale, und somit rein virtuelle Veranstaltung geben kann. Obwohl das Konzept für die „Online-Messe“ von der Messegesellschaft zügig vermittelt wurde, häuften sich für Unternehmer in so einer völlig neuen Situation die Fragen: Wie hat man sich das alles konkret vorzustellen? Wie wird der eigene Auftritt auf der digitalen Plattform aussehen? Auf welche Weise können Produktneuheiten anschaulich vorgeführt werden, die ansonsten in persönlichen Gesprächen mit Mustern auf dem Messestand gezeigt werden? Und, am allerwichtigsten, kann das gesellige Beisammensein ersetzt werden? Aus Erfahrung wisse man bei Roma, dass die Kunden aus Handwerk und Industrie in erster Linie vorbeikommen, um bei gutem Essen und Trinken den persönlichen Draht zum Roma Innen- und Außendienst zu nutzen, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Es sei deshalb auf Anhieb klar gewesen, dass in der Marketingabteilung alle Register medialer Darstellung gezogen werden müssen, um wenigstens die Produktinnovationen aufzeigen zu können.

So setzte Roma das Digitalkonzept um

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Das Konzept der Messe sah vor, dass es über die Computer der Messebesucher zu Chats mit den Experten der Hersteller kommt. Dieses Konzept nutze auch ein weiteres Unternehmen aus dem Raum Günzburg: Im Januar meldete auch das Unternehmen Reflexa, an der Messe online teilzunehmen. Darüber hinaus wurden kurzfristig mehrere Videos produziert, die die neuen Produkte in bewegten 3D-Animationen zeigen und am virtuellen Messestand angeschaut werden konnten. Aber es zeigte sich für Roma, dass der menschliche Faktor mehr in den Mittelpunkt gerückt werden musste. So richtete das Unternehmen ein komplettes Video-Studio ein und installierte dort echte Ausstellungsstücke sowie flexible Kamerahalterungen, um Details an kleinen Ausstellungsstücken im Bild einzufangen. Mehrere durch Wände getrennte Moderations-Kabinen wurden eingerichtet, um den Kunden im Video-Chat diese Exponate in Ruhe erklären zu können. Dafür wurde der größte Schulungsraum im Roma Kundenforum in Burgau genutzt und mit allen notwendigen Hygienemaßnahmen ausgestattet, damit die Berater von Roma dort sicher präsentieren konnten.

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Was die Auftragslage in Deutschland angeht, leidet die Baubranche kaum unter der Pandemie – zumindest, wenn es um den Neubau oder die Renovierung und Sanierung von Wohnhäusern geht. Maßnahmen zur Wertsteigerung sowie der energetischen Sanierung des eigenen Hauses werden aktuell stark nachgefragt. Wohl auch, weil Hausbesitzer Geld übrighaben, das nicht in Urlaub oder sonstige Freizeitaktivitäten fließt.

Produkte zum Hausbau weiterhin gefragt

Daher sind auch Sonnenschutzsysteme wie Rollladen, Raffstoren oder Textilscreens sehr gefragt. So lautet das derzeitige Fazit der Firma Roma, welche diese Produkte in Burgau, Ludwigshafen, Rostock und Oschatz produziert. Ganz im Gegensatz zu handwerklichen Tätigkeiten dürfen Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Fachmessen, seit gut einem Jahr aber nicht durchgeführt werden. Das ist für die Veranstaltungs- und Eventbranche verheerend – aber auch ein Problem für Roma. Denn auch Herstellerfirmen in der Baubranche fehle ohne Messe eine Möglichkeit, Produktneuheiten einem breiten Publikum zugänglich zu machen, erklärt das Unternehmen.

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So setzte Roma das Digitalkonzept um

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