Insolvenzverfahren eröffnet

Lutz Fleischwaren Gruppe soll bis Ende Juli verkauft sein

Der Lutz Frischecenter in Günzburg. Foto: Lutz Fleischwaren
Zum 1. Juli hat das Amtsgericht Augsburg planmäßig für sieben Gesellschaften der Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe die Insolvenzverfahren eröffnet. Die Geschäftsbetriebe an den fünf Produktions-Standorten und zehn Verkaufsstellen werden auch weiterhin in vollem Umfang weitergeführt. Darunter ist auch der Standort in Günzburg.

Die Insolvenzverwaltung hat die Kanzlei anchor Rechtsanwälte übernommen. Die Insolvenzverwalter hatten bereits im Insolvenzantrags-Verfahren mit der Investorensuche begonnen. Das geschah im Rahmen eines strukturierten Verkaufs-Prozesses.

Interessenten geben bald verbindliche Angebote ab

Den Prozess leitet das hiermit beauftragte Beratungsunternehmen Ebner Stolz. Inzwischen liegen sowohl für die Gesamtgruppe als auch für alle Einzel-Standorte indikative Angebote einer Vielzahl von nationalen und internationalen Interessenten vor. „Aufgrund der großen Resonanz sind wir sehr zuversichtlich, dass wir den vorgesehenen Zeitplan einhalten und die Gruppe beziehungsweise die einzelnen Unternehmen bis Ende Juli verkaufen können“, teilt Dr. Robert Hänel vom Team der Insolvenzverwalter mit. Die Interessenten befinden sich augenblicklich in der zweiten Phase des Verkaufs-Prozesses und prüfen die ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen, bevor sie verbindliche Angebote abgeben. Die erste Gläubigerversammlung in den Insolvenzverfahren findet am 28. September 2017 statt. „Bis dahin werden wir gemeinsam mit den Gläubigerausschüssen eine Lösung herbeigeführt haben“, ergänzt Hänel.

Seit Ende April im vorläufigen Insolvenzverfahren

Ende April hatte das Amtsgericht Augsburg für sieben Gesellschaften der Lutz Fleischwaren Unternehmensgruppe eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Die Unternehmensgruppe hatte den Antrag auf vorläufige Insolvenzverwaltung selbst gestellt. „Die Chancen, dass die Betriebe Investoren finden, stehen gut. Auch das Frischecenter Günzburg von Lutz Fleischwaren ist in möglichen Paketlösungen eingeschlossen. Der Standort kann also voraussichtlich weiter betrieben werden. Ähnlich sieht es für die Otto Nocker GmbH im Ostallgäuer Germaringen mit ihren über 100 Mitarbeitern aus“, erklärte Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel, einer der zuständigen vorläufigen Insolvenzverwalter, damals auf Nachfrage unserer Redaktion.

Gläubiger können nun Forderungen anmelden

„Wir wollen zur ersten Gläubiger-Versammlung eine Lösung präsentieren“, so Hänel. Eine Voraussetzung hierfür sei auch das nun eröffnete Insolvenzverfahren, so Hänel damals. Nach diesem können die Gläubiger ihre Forderungen bei den Insolvenzverwaltern anmelden.

Auch die Otto Nocker GmbH ist Teil der Lutz Fleischwaren-Gruppe. Foto: Lutz Fleischwaren Die Otto Nocker GmbH im Ostallgäuer Germaringen ist ebenfalls betrofffen. Bild: Lutz Fleischwaren
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Die Insolvenzverwaltung hat die Kanzlei anchor Rechtsanwälte übernommen. Die Insolvenzverwalter hatten bereits im Insolvenzantrags-Verfahren mit der Investorensuche begonnen. Das geschah im Rahmen eines strukturierten Verkaufs-Prozesses.

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Den Prozess leitet das hiermit beauftragte Beratungsunternehmen Ebner Stolz. Inzwischen liegen sowohl für die Gesamtgruppe als auch für alle Einzel-Standorte indikative Angebote einer Vielzahl von nationalen und internationalen Interessenten vor. „Aufgrund der großen Resonanz sind wir sehr zuversichtlich, dass wir den vorgesehenen Zeitplan einhalten und die Gruppe beziehungsweise die einzelnen Unternehmen bis Ende Juli verkaufen können“, teilt Dr. Robert Hänel vom Team der Insolvenzverwalter mit. Die Interessenten befinden sich augenblicklich in der zweiten Phase des Verkaufs-Prozesses und prüfen die ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen, bevor sie verbindliche Angebote abgeben. Die erste Gläubigerversammlung in den Insolvenzverfahren findet am 28. September 2017 statt. „Bis dahin werden wir gemeinsam mit den Gläubigerausschüssen eine Lösung herbeigeführt haben“, ergänzt Hänel.

Seit Ende April im vorläufigen Insolvenzverfahren

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Gläubiger können nun Forderungen anmelden

„Wir wollen zur ersten Gläubiger-Versammlung eine Lösung präsentieren“, so Hänel. Eine Voraussetzung hierfür sei auch das nun eröffnete Insolvenzverfahren, so Hänel damals. Nach diesem können die Gläubiger ihre Forderungen bei den Insolvenzverwaltern anmelden.

Auch die Otto Nocker GmbH ist Teil der Lutz Fleischwaren-Gruppe. Foto: Lutz Fleischwaren Die Otto Nocker GmbH im Ostallgäuer Germaringen ist ebenfalls betrofffen. Bild: Lutz Fleischwaren
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