LEW TelNet GmbH / Deutsche Telekom AG

Landkreis Günzburg baut sein Breitband-Internet aus

Strobel, Stepperger und Kurtz unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: Hochgemuth / LEW

Die Deutsche Telekom und die LEW TelNet setzen ein neues Vorhaben um: Stadtteile des Landkreises Günzburg werden ans Breitband-Internet angeschlossen. Auch Gewerbegebiete werden mit schnellem Internetzugang ausgestattet.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Die Stadtteile Oxenbronn, Deubach und Hochwang werden mit Breitband-Internet ausgestattet. Auch die Gewerbegebiete von Ichenhausen bekommen einen schnelleren Internetzugang. Somit profitieren 2.400 Einwohner sowie Unternehmen und Gewerbetreibende im Landkreis Günzburg. Umgesetzt wird das Breitbandprojekt gemeinsam von der Deutschen Telekom AG und der LEW TelNet GmbH. LEW TelNet ist ein Tochterunternehmen der Lechwerke AG.

Finanzierung durch vier Träger

Bürgermeister Robert Strobel unterzeichnete den Kooperationsvertrag mit Johannes Stepperger und Thilo Kurtz. Stepperger ist Geschäftsführer der LEW TelNet. Kurtz ist Projektleiter der Technik bei der Deutschen Telekom. Das Internet-Projekt wird über das laufende bayerische Breitbandförderprogramm finanziert. An den Investitionen für den Ausbau des neuen Breitbandnetzes beteiligt sich außerdem die Stadt Ichenhausen. LEW TelNet und die Deutsche Telekom finanzieren ebenfalls den Umbau. Für die Stadt ist das Projekt ein wichtiger Schritt nach vorne. „Besonders unsere Unternehmen in den Ichenhausener Gewerbegebieten mussten bisher mit einem echten Standortnachteil leben: Sie kamen nur mit Schneckentempo ins Internet“, sagte Robert Strobel, Erster Bürgermeister der Stadt Ichenhausen.

Moderne Strukturen fordern einwandfreien Internetzugriff

„Schnelles Internet ist insbesondere für Unternehmen, aber auch für Privathaushalte heute genauso wichtig, wie der Anschluss ans Stromnetz oder die Verkehrsanbindung", betont Johannes Stepperger, „gemeinsam mit der Deutschen Telekom setzen wir uns dafür ein, die flächendeckende Breitbandversorgung für die Unternehmen und die Bürger der Region zügig voranzubringen.“ Kurtz äußerte sich ebenso zum Ausbauprojekt. „Das neue Netz ermöglicht das rasche Herauf- und Herunterladen von Daten und beispielsweise auch die Nutzung des Telekom-Produkts Entertain, das drei Leistungen bündelt: schneller Internetzugang, Telefon-Flatrate und interaktives, hochauflösendes Fernsehen“, so Kurtz als Antwort auf konkrete Wünsche der Kunden.

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Zukunftssichere Infrastruktur durch Breitbandprojekt

Das Ausbauvorhaben umfasst zwei Teilprojekte: Das erste beinhaltet die Erschließung des gesamten Stadtteils Oxenbronn sowie Gewerbeflächen im Südwesten von Ichenhausen. Das zweite Ausbaugebiet erstreckt sich vom Südosten der Kernstadt über die Gewerbegebiete bis zu den Stadteilen Hochwang und Deubach. „Mit dem Aufbau des Glasfasernetzes verfügen wir über eine zukunftssichere Infrastruktur. Sie trägt dazu bei, den wirtschaftlichen Erfolg der bei uns ansässigen Unternehmen nachhaltig zu sichern und sie macht unsere Stadt für ihre Einwohner noch lebenswerter“, so Strobel weiter. Als Basis für die neue Breitbandinfrastruktur verlegt LEW TelNet in den beiden Erschließungsgebieten insgesamt mehr als zehn Kilometer neue Glasfaserkabel. Sie werden künftig die Kabelverzweiger des bestehenden Telefonnetzes direkt mit dem Hochgeschwindigkeits-Datennetz verbinden. Dieses wird von LEW TelNet in Bayerisch Schwaben, dem Allgäu und Teilen Oberbayerns betrieben. So werden die neuen, leistungsstarken Breitbandanschlüsse möglich. Die Deutsche Telekom übernimmt den Aufbau und die Implementierung des technischen Equipments. Damit wird die innovative VDSL-Technologie realisiert.

Glasfasertechnologien bieten schnellere Internetverbindung

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Deutsche Telekom den Unternehmen und Haushalten der Gemeindegebiete künftig Internetanschlüsse mit 30 Megabits pro Sekunde bereitstellen. Teilweise können sogar 50 Megabits pro Sekunde erreicht werden. Zum Vergleich: Derzeit ist in dem Ausbaugebiet meist nur eine Grundversorgung mit 2 Megabits pro Sekunde gewährleistet. Der Einsatz der Glasfasertechnologie bietet um ein Vielfaches höhere Bandbreiten. Ein Standard-DSL Anschluss kann bei Weitem nicht so viel leisten. Diese hohen Bandbreiten stehen nach dem Umbau für jeden Anschluss stabil zur Verfügung. Dies soll unabhängig davon sein, wie viele Anwender parallel Internetdaten herunter- oder hochladen. Mit der Verlängerung der Glasfaserinfrastruktur wird zudem der Grundstein für einen weiteren Ausbau des Breitbandnetzes mit Glasfaser bis in einzelne Gebäude gelegt. Ein solcher Glasfaserdirektanschluss erreicht Bandbreiten bis zu 1.000 Megabits pro Sekunde.

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Finanzierung durch vier Träger

Bürgermeister Robert Strobel unterzeichnete den Kooperationsvertrag mit Johannes Stepperger und Thilo Kurtz. Stepperger ist Geschäftsführer der LEW TelNet. Kurtz ist Projektleiter der Technik bei der Deutschen Telekom. Das Internet-Projekt wird über das laufende bayerische Breitbandförderprogramm finanziert. An den Investitionen für den Ausbau des neuen Breitbandnetzes beteiligt sich außerdem die Stadt Ichenhausen. LEW TelNet und die Deutsche Telekom finanzieren ebenfalls den Umbau. Für die Stadt ist das Projekt ein wichtiger Schritt nach vorne. „Besonders unsere Unternehmen in den Ichenhausener Gewerbegebieten mussten bisher mit einem echten Standortnachteil leben: Sie kamen nur mit Schneckentempo ins Internet“, sagte Robert Strobel, Erster Bürgermeister der Stadt Ichenhausen.

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„Schnelles Internet ist insbesondere für Unternehmen, aber auch für Privathaushalte heute genauso wichtig, wie der Anschluss ans Stromnetz oder die Verkehrsanbindung", betont Johannes Stepperger, „gemeinsam mit der Deutschen Telekom setzen wir uns dafür ein, die flächendeckende Breitbandversorgung für die Unternehmen und die Bürger der Region zügig voranzubringen.“ Kurtz äußerte sich ebenso zum Ausbauprojekt. „Das neue Netz ermöglicht das rasche Herauf- und Herunterladen von Daten und beispielsweise auch die Nutzung des Telekom-Produkts Entertain, das drei Leistungen bündelt: schneller Internetzugang, Telefon-Flatrate und interaktives, hochauflösendes Fernsehen“, so Kurtz als Antwort auf konkrete Wünsche der Kunden.

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Das Ausbauvorhaben umfasst zwei Teilprojekte: Das erste beinhaltet die Erschließung des gesamten Stadtteils Oxenbronn sowie Gewerbeflächen im Südwesten von Ichenhausen. Das zweite Ausbaugebiet erstreckt sich vom Südosten der Kernstadt über die Gewerbegebiete bis zu den Stadteilen Hochwang und Deubach. „Mit dem Aufbau des Glasfasernetzes verfügen wir über eine zukunftssichere Infrastruktur. Sie trägt dazu bei, den wirtschaftlichen Erfolg der bei uns ansässigen Unternehmen nachhaltig zu sichern und sie macht unsere Stadt für ihre Einwohner noch lebenswerter“, so Strobel weiter. Als Basis für die neue Breitbandinfrastruktur verlegt LEW TelNet in den beiden Erschließungsgebieten insgesamt mehr als zehn Kilometer neue Glasfaserkabel. Sie werden künftig die Kabelverzweiger des bestehenden Telefonnetzes direkt mit dem Hochgeschwindigkeits-Datennetz verbinden. Dieses wird von LEW TelNet in Bayerisch Schwaben, dem Allgäu und Teilen Oberbayerns betrieben. So werden die neuen, leistungsstarken Breitbandanschlüsse möglich. Die Deutsche Telekom übernimmt den Aufbau und die Implementierung des technischen Equipments. Damit wird die innovative VDSL-Technologie realisiert.

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