Neubau

Krumbacher Unternehmen Transpack zieht nach Ursberg

Die beiden Transpack-Geschäftsführer Klaus Nuscheler (links) und sein Sohn Leopold. Foto: Georg Drexel, Krumbach
In Krumbach gibt es für das Familien-Unternehmen keine Möglichkeit zu expandieren. Daher folgt nun der Umzug an einen anderen Standort.

Der Firmensitz platzt aus allen Nähten. Firmeninhaber und Geschäftsführer Klaus Nuscheler von der Transpack GmbH sieht sich daher gezwungen, etwas zu tun. „Unser Lager und der wachsende Logistikbereich sind zu klein und es gibt keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten“, bestätigt sein Sohn Leopold, ebenfalls Geschäftsführer.

In Ursberg entsteht ein neues Gewerbegebiet

Daher suchte das Unternehmen nach einem neuen Standort. Fündig wurden die Geschäftsführer im Nachbarsort Ursberg. Dort wies die Gemeinde ein neues Gewerbegebiet an der B 300 aus. Beide Unternehmer betonen aber, dass die Stadt Krumbach an diesem Standortwechsel keine Mitschuld trifft. Mit der Rathausverwaltung sei viel verhandelt worden. Doch nur in Ursberg war die notwendige Flächengröße auf ebenem Gelände zu einem günstigen Preis verfügbar. In der Bahnhofstraße in Krumbach ist Transpack mit seinen 75 Mitarbeitern nur zur Miete. Der Umzug nach Ursberg steht zeitlich noch nicht fest. Der Kaufvertrag ist schon unterschrieben.

Über Transpack

Vor 27 Jahren gründete Klaus Nuscheler das Unternehmen. Heute gilt es als bedeutendstes Fachgroßhandelsunternehmen für individuelle Verpackungen aus Papier, Wellpappe, Folie, Holz und Metall. Hinzu kommen Klebebänder, spezielles Verarbeitungsmaterial und dazu notwendige Geräte sowie Kartonage für Transporte. Der Kundenkreis umfasst ganz Deutschland einschließlich der benachbarten Teile von Österreich, der Schweiz und Frankreich. Das Unternehmen hat auch eine Zweigstelle in Bozen/Südtirol. Neben den Mitarbeitern am Standort Krumbach sind im bundesweiten Außenbereich 20 professionelle Verpackungsberater aktiv.

Die Nachfolge im Familienunternehmen

Seit 2016 teilt sich der Geschäftsführer seinen Posten mit seinem Sohn Leopold. „Der Gedanke, mit ins Familiengeschäft einzusteigen, war natürlich schon immer da. Trotzdem habe ich mich zunächst für eine Ausbildung zum Bankkaufmann entschieden. Den Entschluss bei TransPack-Krumbach einzusteigen habe ich danach ganz für mich allein gefasst“, erzählt Leopold Nuscheler. Klaus Nuscheler kümmert sich vorerst weiterhin hauptsächlich um das Tagesgeschäft. Sein Sohn dagegen widmet sich den neuen Projekten, wie dem Neubau in Ursberg.

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