Interview

Diese Projekte will der neue Dierig-Vorstand in Augsburg umsetzen

Benjamin Dierig und Ellen Dinges-Dierig, hier auf dem Neujahrsempfang der IHK Schwaben. Foto: B4B WIRTSCHAFTLEBEN SCHWABEN
Mit Ellen Dinges-Dierig und Benjamin Dierig tritt die nächste Generation in den Vorstand des Unternehmens ein. Welche Aufgaben sie übernehmen werden und welche Projekte sie in Augsburg verwirklichen wollen, waren Themen des Interviews mit unserer Redaktion.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welche neuen Aufgaben übernehmen Sie beide in Ihrer neuen Funktion als Vorstand?

Ellen Dinges-Dierig: Ich werde nach und nach mehr im textilen Bereich aktiv sein und dort weitere Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus werde ich die Zentralbereiche Verwaltung/Organisation, Finanzen & Controlling, IT und Personal von unserem Vorgänger Bernhard Schad übernehmen. Die Zahlen sind hierbei bereits jetzt ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit und werden das somit auch bleiben.

Benjamin Dierig: Ich folge Herrn Schad in der Funktion als verantwortlicher Vorstand für den Bereich Immobilien. Somit ändert sich mein Aufgabengebiet vom technischen Leiter, also dem Verantwortlichen für den baulichen Unterhalt, sowie für Um- und Neubauten, hin zum Initiator und Entwickler, mit dem nötigen gesamtheitlichen Blick.

Wie haben Sie sich auf Ihre neuen Aufgaben vorbereitet?

Dinges-Dierig: Bisher habe ich schwerpunktmäßig in der Zahlen-, IT- und Organisationswelt für den Konzern gearbeitet, so dass ich mich hier bereits gut eingearbeitet habe.

Was die bisherige textile Vorbereitung angeht, so habe ich in den letzten beiden Jahren als Geschäftsführerin unserer Schweizer Landesgesellschaft schon einiges über Textilien lernen können. Dort verkaufen wir unsere Bettwäschemarke fleuresse. Auch einzelne Themen der anderen Textilbereiche, insbesondere fleuresse Deutschland, habe ich begleitet.

Dierig: Vor ziemlich genau fünf Jahren habe ich mit beiden Vorständen, also meinem Vorgänger Bernhard Schad und meinem zukünftigen Vorstandskollegen Christian Dierig den jetzt erfolgenden Schritt in die Zukunft und den Weg dahin angestoßen. Ein wichtiger Baustein hierbei war, dem bis dato rein bauaffinen Architekten die Betriebswirtschaft näherzubringen, weshalb ich den MBA an der Universität Augsburg absolviert habe. Die letzten beiden Jahre hat mich Bernhard Schad dann mit zunehmender Intensität in sein Geschäftsfeld Einblick nehmen lassen.

Welche Ziele setzen Sie sich für Ihr erstes Jahr im Vorstand?

Dinges-Dierig: Grundsätzlich gilt es das, was wir gut machen zu wahren. Davon abgesehen wird 2018 ein schwieriges textiles Jahr. Wir haben einige Ideen, sowohl im Textilbereich als auch bei den Immobilien – wir werden sehen, was das Jahr bringt.

Dierig: Wir haben im Moment einige interessante Projekte in den Kinderschuhen, die im kommenden Jahr das Laufen lernen sollen. Zum Beispiel sind wir gerade dabei, am Schlachthofquartier ein Bürogebäude entlang des Proviantbachs zu verwirklichen, die sogenannten Bürolofts am Proviantbach. Hier wollen wir mit rund 1.500 Quadratmetern hochwertiger Bürofläche das Angebot im Quartier abrunden. Arbeiten in diesem Umfeld, mit seinem historischen Flair, seiner hohen Aufenthaltsqualität, seinem vielfältigen gastronomischen Angebot und dabei stets den Blick auf den größten der Augsburger Bäche.

Welche langfristigen Projekte wollen Sie verwirklichen?

Dinges-Dierig: Langfristiges Ziel ist selbstverständlich das Familienunternehmen, das Geschaffene sowie die Arbeitsplätze zu erhalten und fortzuführen.

Hierzu gilt es das Unternehmen weiter zu entwickeln, dabei innovativ und kreativ zu sein, und mit einer gesunden Mischung aus Mut und Bedacht zu lenken.

Dierig: Wenn die aktuell laufende Änderung des Bebauungsplans für unseren Standort Mühlbach in Pfersee vollzogen sein wird, werden wir uns das Potential erworben haben, rund 200 Mietwohnungen in allen Preisklassen zu verwirklichen. Wenn wir dieses Projekt dann angehen, wird das eine ordentliche Herausforderung und uns sicher ein paar Jahre beschäftigen. Zudem haben wir in der Porschestraße in Gersthofen eine große Fläche mit bester Verkehrsanbindung. Diese Fläche wollen wir weiterentwickeln, wie wir es mit unserem Hauptmieter Faurecia seit nunmehr sechs Jahren in bester Partnerschaft machen.

Über die Chancen und Herausforderungen, die die Arbeit im Familienunternehmen bringen, haben die beiden künftigen Vorstände im Interview mit unserer Redaktion gesprochen.

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Ellen Dinges-Dierig: Ich werde nach und nach mehr im textilen Bereich aktiv sein und dort weitere Aufgaben übernehmen. Darüber hinaus werde ich die Zentralbereiche Verwaltung/Organisation, Finanzen & Controlling, IT und Personal von unserem Vorgänger Bernhard Schad übernehmen. Die Zahlen sind hierbei bereits jetzt ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit und werden das somit auch bleiben.

Benjamin Dierig: Ich folge Herrn Schad in der Funktion als verantwortlicher Vorstand für den Bereich Immobilien. Somit ändert sich mein Aufgabengebiet vom technischen Leiter, also dem Verantwortlichen für den baulichen Unterhalt, sowie für Um- und Neubauten, hin zum Initiator und Entwickler, mit dem nötigen gesamtheitlichen Blick.

Wie haben Sie sich auf Ihre neuen Aufgaben vorbereitet?

Dinges-Dierig: Bisher habe ich schwerpunktmäßig in der Zahlen-, IT- und Organisationswelt für den Konzern gearbeitet, so dass ich mich hier bereits gut eingearbeitet habe.

Was die bisherige textile Vorbereitung angeht, so habe ich in den letzten beiden Jahren als Geschäftsführerin unserer Schweizer Landesgesellschaft schon einiges über Textilien lernen können. Dort verkaufen wir unsere Bettwäschemarke fleuresse. Auch einzelne Themen der anderen Textilbereiche, insbesondere fleuresse Deutschland, habe ich begleitet.

Dierig: Vor ziemlich genau fünf Jahren habe ich mit beiden Vorständen, also meinem Vorgänger Bernhard Schad und meinem zukünftigen Vorstandskollegen Christian Dierig den jetzt erfolgenden Schritt in die Zukunft und den Weg dahin angestoßen. Ein wichtiger Baustein hierbei war, dem bis dato rein bauaffinen Architekten die Betriebswirtschaft näherzubringen, weshalb ich den MBA an der Universität Augsburg absolviert habe. Die letzten beiden Jahre hat mich Bernhard Schad dann mit zunehmender Intensität in sein Geschäftsfeld Einblick nehmen lassen.

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Dinges-Dierig: Grundsätzlich gilt es das, was wir gut machen zu wahren. Davon abgesehen wird 2018 ein schwieriges textiles Jahr. Wir haben einige Ideen, sowohl im Textilbereich als auch bei den Immobilien – wir werden sehen, was das Jahr bringt.

Dierig: Wir haben im Moment einige interessante Projekte in den Kinderschuhen, die im kommenden Jahr das Laufen lernen sollen. Zum Beispiel sind wir gerade dabei, am Schlachthofquartier ein Bürogebäude entlang des Proviantbachs zu verwirklichen, die sogenannten Bürolofts am Proviantbach. Hier wollen wir mit rund 1.500 Quadratmetern hochwertiger Bürofläche das Angebot im Quartier abrunden. Arbeiten in diesem Umfeld, mit seinem historischen Flair, seiner hohen Aufenthaltsqualität, seinem vielfältigen gastronomischen Angebot und dabei stets den Blick auf den größten der Augsburger Bäche.

Welche langfristigen Projekte wollen Sie verwirklichen?

Dinges-Dierig: Langfristiges Ziel ist selbstverständlich das Familienunternehmen, das Geschaffene sowie die Arbeitsplätze zu erhalten und fortzuführen.

Hierzu gilt es das Unternehmen weiter zu entwickeln, dabei innovativ und kreativ zu sein, und mit einer gesunden Mischung aus Mut und Bedacht zu lenken.

Dierig: Wenn die aktuell laufende Änderung des Bebauungsplans für unseren Standort Mühlbach in Pfersee vollzogen sein wird, werden wir uns das Potential erworben haben, rund 200 Mietwohnungen in allen Preisklassen zu verwirklichen. Wenn wir dieses Projekt dann angehen, wird das eine ordentliche Herausforderung und uns sicher ein paar Jahre beschäftigen. Zudem haben wir in der Porschestraße in Gersthofen eine große Fläche mit bester Verkehrsanbindung. Diese Fläche wollen wir weiterentwickeln, wie wir es mit unserem Hauptmieter Faurecia seit nunmehr sechs Jahren in bester Partnerschaft machen.

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