Landratsamt Günzburg

Klimaschutz: Neue Vorzeige-Projekt im Landkreis Günzburg

Neue Vorzeige-Projekt im Landkreis Günzburg. Foto: Landratsamt Günzburg

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das sanierte Gebäude soll das Vorzeige-Projekt für den kommunalen Klimaschutz sein. Auch bis zu 25 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das Verwaltungsgebäude des Landkreises wird nun im Rahmen eines kommunalen Klimaschutzprojektes saniert. Nach der Sanierung sollen die CO2-Emissionen um 80 Prozent niedriger sein. „Für diese vorbildliche Sanierung erhält der Landkreis vom Bundesumweltministerium einen zusätzlichen Zuschuss von 200.000 Euro, den es für einen Neubau nicht gegeben hätte“, teilt Landrat Hubert Hafner mit.

Sanierung kann sinnvoller sein als ein Neubau

Der Landkreis hat für diese besondere Unterstützung bereits vor Jahren die Voraussetzung geschaffen. Notwendig hierfür war nämlich ein Klimaschutzkonzept, das der Kreistag 2013 einstimmig beschlossen hatte und das seit 2014 umgesetzt wird. In Günzburg gibt es zahlreiche Gebäude dieser Altersklasse. An diesem Beispiel soll gezeigt werden, dass eine Sanierung durchaus sinnvoll sein kann.

Neubau erfordert oft mehr Energie-Einsatz als Sanierung

Ältere Gebäude zu sanieren, bringt viele Vorteile. Diese gehen weit über den energetischen Nutzen neuer Fenster, einer gedämmten Gebäudehülle, energiesparender Beleuchtung oder einer effizienten Heizung hinaus. Denn die gesamte alte Bausubstanz zu entsorgen und die Baustoffe für den Neubau herzustellen, erfordert oft den mehrfachen Energie-Einsatz einer Sanierung.

Landkreis Güzburg setzt auf erneuerbare Energien

Sanierungen sind jedoch relativ zeitaufwändig. Eine Sanierung muss daher nicht wesentlich günstiger als ein Neubau sein. Der Landkreis handelt auch klimafreundlich und damit vorbildlich, weil er viel „Energiewende-Technik“ einsetzt. Dazu gehören auch eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher und elektrische Anschlüsse, um zukünftig ein E-Auto oder ein E-Bike zu betanken. Das Gebäude wird außerdem so umgebaut, dass die Besprechungsräume barrierefrei erreicht werden können. Zudem sind die Raumgrößen für die heutigen Nutzungsbedürfnisse geeignet. „Sanieren bedeutet im Regelfall, den Verbrauch enormer Mengen grauer Energie zu vermeiden, die beim Neubau anfallen würden“, betont Alois Sporer, der Klimaschutzbeauftragter am Landratsamt Günzburg. Für die Belastung der Atmosphäre macht es nämlich keinen Unterschied, woher das freigesetzte CO2 stammt – ob von der Herstellung oder von der Heizenergie des Gebäudes, welche im Laufe seiner Nutzungsdauer benötigt wird. Entscheidend ist, dass die Summe der Emissionen möglichst gering gehalten wird.

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