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KKW Gundremmingen investiert 38 Millionen Euro
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Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH

KKW Gundremmingen investiert 38 Millionen Euro

Kernkraftwerk Gundremmingen plant Investitionen in Höhe von 38 Millionen Euro. Foto: KKW Gundremmingen

Bis zum Atomausstieg 2022 sind es noch ein paar Jahre. Trotzdem laufen die Vorbereitungen im Kernkraftwerk Gundremmingen auf Hochtouren. Anträge müssen gestellt, Personalbedarf errechnet und Abbauarbeiten geplant werden. Außerdem sind Investitionen in Höhe von 38 Millionen Euro für das KKW geplant. Denn solang es noch läuft, muss auch weiterhin die Sicherheit gewährt werden können.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Sicher, sauber, zuverlässig: Unser Kernkraftwerk hat 2014 rund 20,5 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert – knapp 25 Prozent der bayerischen Erzeugung“ – so lautet das Fazit beim Jahrespressegespräch. Michael Trobitz, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen, zeigt sich mit diesem Ergebnis zufrieden. Doch um weiter gute Arbeit leisten zu können, sind Investitionen in Höhe von rund 38 Millionen Euro geplant.

38 Millionen für Technik und Sicherheit im Kernkraftwerk

Mit diesem Geld soll im laufenden Jahr vor allem in die Technik investiert werden. Überwiegend während der anstehenden Revisionen. „Sicherheit bleibt oberste Priorität. Wir werden unsere Blöcke selbstverständlich weiterhin intensiv prüfen, warten und modernisieren“, erläuterte Michael Trobitz. In Block C werden sechs Gleichrichter erneuert werden, die wichtige Sicherheitssysteme der Anlage unterbrechungsfrei mit Strom versorgen. In Sachen Arbeitssicherheit werden die Anstrengungen ebenfalls erhöht werden. Dies bekräftigte Trobitz, nachdem die Zahl der Unfälle 2014 zum ersten Mal nach Jahren wieder angestiegen ist. „Das ist nicht akzeptabel. Deshalb verstärken wir unsere Anstrengungen in Sachen Arbeitssicherheit und werden das Bewusstsein für das Thema schärfen“, erklärte Trobitz. „Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel!“

Energiewende und Transparenz sind dem KKW Gundremmingen wichtig

Neben der Sicherheit liegt dem KKW aber auch die Energiewende am Herzen. Bei Bedarf können die Blöcke ihre Leistung um bis zu 50 Prozent reduzieren. „Über 20 Mal haben wir diese Anforderung 2014 kurzfristig erfüllt, um so die volatile Einspeisung aus Wind und Sonne auszugleichen. Das zeigt, wie wir die Energiewende aktiv unterstützen“, so Trobitz. Für die Zeit nach dem Ende der Stromproduktion hat das KKW den Abbau nicht mehr benötigter Anlagenteile in Block B atomrechtlich beantragt. „Wir wollen das Genehmigungsverfahren für die Menschen in der Region von Anfang an so transparent wie möglich gestalten“, versicherte Michael Trobitz. Die Unterlagen sind online einsehbar.

Stellenabbau bis 2018 auf voraussichtlich 535 Vollzeitbeschäftigte

Auch bei der Personalplanung für 2021 ist das Kernkraftwerk vorne dran. „Wir werden diese Veränderungen frühzeitig und verantwortungsvoll planen“, betonte Gabriele Strehlau, kaufmännische Geschäftsführerin des Kraftwerks. Die Zahl der Vollzeitstellen wird im Jahr 2018 auf voraussichtlich 535 sinken. „Wir haben genau analysiert, welche Tätigkeiten in den kommenden Jahren anstehen und wie viele Mitarbeiter dafür benötigt werden“, erläuterte Strehlau. „In enger Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat ist es gelungen, den unvermeidlichen Personalabbau nach der Abschaltung von Block B so sozialverträglich wie möglich zu gestalten“, erklärte Anton Failer, Vorsitzender des Betriebsrats. 

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