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kjf verhilft Flüchtlingen in Dürrlauingen zu beruflicher Perspektive
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Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)

kjf verhilft Flüchtlingen in Dürrlauingen zu beruflicher Perspektive

Die Katholische Jugendfürsorge will Flüchtlingen eine berufliche Perspektive ermöglichen. Foto: kjf

Die Katholische Jugendfürsorger (kjf) hat in Dürrlauingen ein neues Projekt zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ins Leben gerufen. Ziel ist es, volljährigen Asylbewerbern eine berufliche Perspektive in Deutschland zu ermöglichen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Am 21. September 2015 startete ein neues Projekt der Katholischen Jugendfürsorge (kjf) im Förderungswerk Sankt Nikolaus in Dürrlauingen. Volljährigen Asylbewerbern wird gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Donauwörth und der Kreishandwerkerschaft dabei eine neue Berufsperspektive eröffnet.

Handwerk erkennt Potential junger Flüchtlinge für die Nachwuchssicherung

„Die Teilnehmer sollen praktisch an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch das Leben in Deutschland herangeführt werden“, erklärt Konrad Fath, Gesamtleiter des Förderungswerkes, das Konzept. Daher richtet sich das Angebot an Asylbewerber, die gute Chancen haben, in Deutschland bleiben zu können. Sie kommen aus Ländern wie Afghanistan oder dem Irak, aus Eritrea oder Syrien. „Wir betreten Neuland", fügt Andreas Vaerst, Leiter der Agentur für Arbeit Donauwörth, hinzu. Michael Stoll, Kreishandwerksmeister für die Kreise Günzburg und Neu-Ulm, hebt hingegen die „große Chance" für die regionalen Handwerksbetriebe hervor. Auch die Handwerkskammer für Schwaben hat das Potential junger Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt bereits erkannt.

Kreishandwerkerschaft Neu-Ulm/ Günzburg unterstützt Projekt der kjf

Gestartet ist das Modellprojekt mit 14 Teilnehmern, die Kapazitäten reichen für bis zu 40. Sozialpädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Ausbilder begleiten ein halbes Jahr lang jeden einzelnen. Dabei stehen sie auch während der Praktika dem Asylbewerber und dem Betrieb gleichermaßen zur Seite. Die betrieblichen Partner werden mit der Kreishandwerkerschaft Neu-Ulm/ Günzburg ausgesucht, die das Projekt maßgeblich unterstützt. „Wir erhoffen uns dadurch nicht nur neue Fachkräfte, sondern auch die Akzeptanz und Bereitschaft unserer Betriebe, Asylbewerbern in Ausbildung und Beschäftigung eine Chance zu eröffnen“, so Kreishandwerksmeister Michael Stoll.

Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft bei der Integration von Flüchtlingen wichtig

Gleichzeitig kümmern sich die Pädagogen um gute Rahmenbedingungen. Es werden berufsbezogene Sprachkenntnisse vermittelt, Bewerbungstrainings durchgeführt und weitere notwendige theoretische und praktische Kenntnisse erworben. „Wir erarbeiten mit jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer einen individuellen Förder- und Hilfeplan“, so Walter Merbeler, Bereichsleiter Prozessbegleitung und Fachdienste vom Förderungswerk Sankt Nikolaus. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass geeignete Asylbewerber nach der halbjährigen Erprobung in Ausbildung und Beschäftigung übernommen werden“, erklären Irene Stürze, Bereichsleiterin bei der Agentur für Arbeit in Donauwörth, und Konrad Fath. Der Landtagsabgeordneter Dr. Hans Reichhart lobt das Modellprojekt. Er ist von dessen Erfolg überzeugt, die Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft sei wichtig. „Die Arbeit muss vor Ort gemacht werden", so Reichhart.

kjf: „Wir wünschen uns mehr Flexibilität“

Das gemeinsame Projekt erfüllt auch einen Wunsch der KJF, die bereits über 100 junge Flüchtlinge in der gesamten Diözese betreut. „Wir wünschen uns mehr Flexibilität im Zusammenspiel zwischen Jugendhilfe, Arbeitsagenturen und Berufsbildungswerken sowie Ausbildungsstätten“, erklärt Michael Breitsameter, KJF-Abteilungsleiter Berufliche Bildung und Integration, „dass diese innovative Maßnahme dank der Unterstützung der Agentur für Arbeit Donauwörth möglich wird, freut uns sehr. Denn für den Integrationsprozess der Asylbewerber ist aus unserer Sicht auch eine berufliche Perspektive bedeutend.“ Michael Breitsameter ist davon überzeugt, dass sich das in diesem Projekt investierte Geld für die Gesellschaft lohnen wird.

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