Katholische Jugendfürsorge

KJF Augsburg stellt sich in Dürrlauingen für die Zukunft auf

Das Bestehen des Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrum Sankt Nikolaus in Dürrlauingen soll auch für die nächsten Jahre gesichert sein.  Dazu sind aber einige Veränderungen von Nöten. Das ursprüngliche Anliegen bleibt gleich.

Nach entsprechenden Beschlüssen von Vorstand und Aufsichtsrat des Sozialunternehmens KJF Augsburg kann sich die Einrichtung nun erneuern. Die dafür nötigen Investitionen sollen getätigt werden, gleichzeitig werden organisatorische Änderungen vorgenommen und die internen Abläufe verändert. „Wir investieren in die Einrichtung, weil wir hier eine Zukunft sehen“, so Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender der KJF. „Unser Ziel ist es, Sankt Nikolaus fit für die Zukunft zu machen.“

Zentrum erhält neuen Leiter, Programmatik bleicht gleich

Dazu wird auch formell ein neuer Leiter eingesetzt: Michael Breitsameter, bisher kommissarischer Chef der Einrichtung, übernimmt nun offiziell die Leitung des Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrums. Er ist auch Teil des Projekt-Teams, das die anstehenden Veränderungen koordinieren wird. Die Einrichtung will wie bisher Perspektiven für Jugendliche in Schwierigkeiten oder mit Einschränkungen entwickeln.

Dabei helfe auch das Berufsbildungswerk. Hier werden Schüler an eine Ausbildung herangeführt, können einen Beruf erlernen. „Wir bringen nach wie vor weit mehr unserer Absolventen in Lohn und Brot als der Durchschnitt anderer Berufsbildungswerke. Das ist ein hohes fachliches Können, das unsere Mitarbeiter haben, und das wir sehr schätzen und brauchen“, so Breitsameter. „Wir sind Spezialisten für den Umgang mit schwierigen Jugendlichen, und auf diesem Gebiet sehen wir eine dauerhafte Nachfrage. Die Gesellschaft braucht uns.“

Diese baulichen Veränderungen wird die Umstrukturierung mit sich bringen

Die Veränderungen verlangen aber Raum. Deswegen werden die Gebäude zwischen Berufsbildungsstraße und Sankt-Nikolaus-Straße geräumt werden, für die Nikolaus-von-Myra-Schule soll ein Neubau nördlich der Berufsbildungsstraße entstehen. Das höchste Gebäude Dürrlauingens, das bisherige Personalwohnhaus an der Direktor-Schneller-Straße, soll zum Verkauf angeboten werden.

Auch die technische Ausstattung soll erneuert werden

Weiterhin ist unter anderem geplant, in die EDV zu investieren, einige neue Maschinen für die Ausbildungsbetriebe anzuschaffen und die Fassaden der Gebäude auf dem sogenannten Nordcampus zu erneuern. „Wir rechnen für diese ersten Arbeiten mit einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag“, so Mayer. Genauere Zahlen lassen sich seinen Aussagen zufolge derzeit noch nicht nennen, da noch keine detaillierten Pläne vorliegen.

Über die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Die KJF Augsburg ist einer der größten Anbieter für Gesundheits-, Sozial- und Bildungsdienstleistungen in Bayern. Das Sozialunternehmen wurde 1911 gegründet, ist in der Kinder- und Jugendhilfe mit Kindertagesstätten, Stationären Wohnformen oder Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung tätig. Außerdem leistet das Unternehmen Integrationsdienste, verfügt über mehrere Kliniken. Darüber hinaus bildet die KJF Augsburg jährlich fast 500 Fachkräfte für soziale und medizinische Berufe aus. Der Verband beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter.

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Nach entsprechenden Beschlüssen von Vorstand und Aufsichtsrat des Sozialunternehmens KJF Augsburg kann sich die Einrichtung nun erneuern. Die dafür nötigen Investitionen sollen getätigt werden, gleichzeitig werden organisatorische Änderungen vorgenommen und die internen Abläufe verändert. „Wir investieren in die Einrichtung, weil wir hier eine Zukunft sehen“, so Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender der KJF. „Unser Ziel ist es, Sankt Nikolaus fit für die Zukunft zu machen.“

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Dazu wird auch formell ein neuer Leiter eingesetzt: Michael Breitsameter, bisher kommissarischer Chef der Einrichtung, übernimmt nun offiziell die Leitung des Berufsbildungs- und Jugendhilfezentrums. Er ist auch Teil des Projekt-Teams, das die anstehenden Veränderungen koordinieren wird. Die Einrichtung will wie bisher Perspektiven für Jugendliche in Schwierigkeiten oder mit Einschränkungen entwickeln.

Dabei helfe auch das Berufsbildungswerk. Hier werden Schüler an eine Ausbildung herangeführt, können einen Beruf erlernen. „Wir bringen nach wie vor weit mehr unserer Absolventen in Lohn und Brot als der Durchschnitt anderer Berufsbildungswerke. Das ist ein hohes fachliches Können, das unsere Mitarbeiter haben, und das wir sehr schätzen und brauchen“, so Breitsameter. „Wir sind Spezialisten für den Umgang mit schwierigen Jugendlichen, und auf diesem Gebiet sehen wir eine dauerhafte Nachfrage. Die Gesellschaft braucht uns.“

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Auch die technische Ausstattung soll erneuert werden

Weiterhin ist unter anderem geplant, in die EDV zu investieren, einige neue Maschinen für die Ausbildungsbetriebe anzuschaffen und die Fassaden der Gebäude auf dem sogenannten Nordcampus zu erneuern. „Wir rechnen für diese ersten Arbeiten mit einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag“, so Mayer. Genauere Zahlen lassen sich seinen Aussagen zufolge derzeit noch nicht nennen, da noch keine detaillierten Pläne vorliegen.

Über die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Die KJF Augsburg ist einer der größten Anbieter für Gesundheits-, Sozial- und Bildungsdienstleistungen in Bayern. Das Sozialunternehmen wurde 1911 gegründet, ist in der Kinder- und Jugendhilfe mit Kindertagesstätten, Stationären Wohnformen oder Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung tätig. Außerdem leistet das Unternehmen Integrationsdienste, verfügt über mehrere Kliniken. Darüber hinaus bildet die KJF Augsburg jährlich fast 500 Fachkräfte für soziale und medizinische Berufe aus. Der Verband beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter.

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