Ausbildung

So möchte die KJF den Einstieg in die Ausbildung erleichtern

In der Berufsschule Sankt Nikolaus der KJF sollen Jugendliche mit besonderem Förderbedarf auf das Berufsleben vorbereitet werden. Dazu wird ein spezielles Vorbereitungsjahr organisiert. Welche Vorteile das für die Schüler bringen soll.

Mit dem Beginn des neuen Lehrjahres im Herbst werden sieben junge Menschen ihre Ausbildung beginnen, deren Weg nicht immer so klar war. Sie waren nach Ende der Schulzeit noch nicht ausbildungsreif und besuchten deswegen noch ein spezielles Trainingslager. Das war in diesem Fall die Berufsschule Sankt Nikolaus der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) in Dürrlauingen, die auf Jugendliche mit besonderem Förderbedarf spezialisiert ist.

Die Ursachen für den besonderen Förderbedarf können ganz unterschiedlich sein: Bei manchen gibt es Lernschwierigkeiten, bei anderen Probleme mit der deutschen Sprache. Andere Schüler wiederum haben Schwierigkeiten familiärer Art und können sich deswegen nicht aufs Lernen konzentrieren. Für sie gibt es in der Berufsschule Sankt Nikolaus es die Möglichkeit, ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) zu absolvieren.

Drei Fachgebiete in Sankt Nikolaus

Das BVJ in diesem Jahr organisiert drei Klassen für die Schüler: Gartenbau/Landwirtschaft, Farbtechnik/Raumgestaltung und Hauswirtschaft/Gastgewerbe. Ziel des Berufsvorbereitungsjahres ist es, eine berufliche Orientierung zu finden. Dadurch sollen die jungen Menschen auf ein Arbeitsleben vorbereitet werden. Kleingruppen und Kleinklassen soll ein förderliches Lernklima ermöglicht werden.

Die Schulwochen gestalten sich im Wechsel von Theorie und Praxis und werden von Lehrern, Meistern und Heilpädagogen individuell begleitet. Während diesem Berufsvorbereitungsjahr machen die jungen Leute zwei Praktika von jeweils zwei Wochen, um die Realität in der Ausbildung zu erleben. Dadurch können mögliche Berufe näher kennengelernt werden. „Dieses Jahr haben es fünf junge Männer geschafft, aufgrund ihrer Leistungen im Praktikum eine Ausbildungsstelle in Firmen des Landkreises oder angrenzenden Landkreises zu bekommen. Außerdem beginnen zwei junge Frauen eine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin in Burgau“, freute sich BVJ-Koordinatorin Sonja Adam.

Über die KJF

Die KJF Augsburg ist einer der größten Akteure für Gesundheits-, Sozial- und Bildungsdienstleistungen in Bayern. Seit 1911 agiert das Sozialunternehmen vor allem mit Kindern, Jugendlichen und Familien in rund 80 Einrichtungen. Dabei möchte der Verein auf die individuellen Bedürfnisse eingehen: In der Kinder- und Jugendhilfe mit Kindertagesstätten, Stationären Wohnformen oder Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung. Durch Berufsbildungs- und Jugendhilfezentren, durch Organisation für Beruf und Arbeit sowie Integrationsunternehmen und –dienste. In der Medizin mit mehreren Kliniken. Darüber hinaus bildet die KJF Augsburg kontinuierlich annähernd 500 Fachkräfte für soziale und medizinische Berufe aus. Vorstandsvorsitzender ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates Domkapitular Armin Zürn.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Ausbildung

So möchte die KJF den Einstieg in die Ausbildung erleichtern

In der Berufsschule Sankt Nikolaus der KJF sollen Jugendliche mit besonderem Förderbedarf auf das Berufsleben vorbereitet werden. Dazu wird ein spezielles Vorbereitungsjahr organisiert. Welche Vorteile das für die Schüler bringen soll.

Mit dem Beginn des neuen Lehrjahres im Herbst werden sieben junge Menschen ihre Ausbildung beginnen, deren Weg nicht immer so klar war. Sie waren nach Ende der Schulzeit noch nicht ausbildungsreif und besuchten deswegen noch ein spezielles Trainingslager. Das war in diesem Fall die Berufsschule Sankt Nikolaus der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) in Dürrlauingen, die auf Jugendliche mit besonderem Förderbedarf spezialisiert ist.

Die Ursachen für den besonderen Förderbedarf können ganz unterschiedlich sein: Bei manchen gibt es Lernschwierigkeiten, bei anderen Probleme mit der deutschen Sprache. Andere Schüler wiederum haben Schwierigkeiten familiärer Art und können sich deswegen nicht aufs Lernen konzentrieren. Für sie gibt es in der Berufsschule Sankt Nikolaus es die Möglichkeit, ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) zu absolvieren.

Drei Fachgebiete in Sankt Nikolaus

Das BVJ in diesem Jahr organisiert drei Klassen für die Schüler: Gartenbau/Landwirtschaft, Farbtechnik/Raumgestaltung und Hauswirtschaft/Gastgewerbe. Ziel des Berufsvorbereitungsjahres ist es, eine berufliche Orientierung zu finden. Dadurch sollen die jungen Menschen auf ein Arbeitsleben vorbereitet werden. Kleingruppen und Kleinklassen soll ein förderliches Lernklima ermöglicht werden.

Die Schulwochen gestalten sich im Wechsel von Theorie und Praxis und werden von Lehrern, Meistern und Heilpädagogen individuell begleitet. Während diesem Berufsvorbereitungsjahr machen die jungen Leute zwei Praktika von jeweils zwei Wochen, um die Realität in der Ausbildung zu erleben. Dadurch können mögliche Berufe näher kennengelernt werden. „Dieses Jahr haben es fünf junge Männer geschafft, aufgrund ihrer Leistungen im Praktikum eine Ausbildungsstelle in Firmen des Landkreises oder angrenzenden Landkreises zu bekommen. Außerdem beginnen zwei junge Frauen eine Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin in Burgau“, freute sich BVJ-Koordinatorin Sonja Adam.

Über die KJF

Die KJF Augsburg ist einer der größten Akteure für Gesundheits-, Sozial- und Bildungsdienstleistungen in Bayern. Seit 1911 agiert das Sozialunternehmen vor allem mit Kindern, Jugendlichen und Familien in rund 80 Einrichtungen. Dabei möchte der Verein auf die individuellen Bedürfnisse eingehen: In der Kinder- und Jugendhilfe mit Kindertagesstätten, Stationären Wohnformen oder Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung. Durch Berufsbildungs- und Jugendhilfezentren, durch Organisation für Beruf und Arbeit sowie Integrationsunternehmen und –dienste. In der Medizin mit mehreren Kliniken. Darüber hinaus bildet die KJF Augsburg kontinuierlich annähernd 500 Fachkräfte für soziale und medizinische Berufe aus. Vorstandsvorsitzender ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates Domkapitular Armin Zürn.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben