Energieversorgung

Kernkraftwerk Gundremmingen adé : Neues Gaswerk in Leipheim

Durch die Stilllegung des Kernkraftwerks Gundremmingen fehlt in der Region Energie. Diese soll nun durch ein neues Gaswerk ersetzt werden. Warum der erzeugte Strom aber nicht in den Haushalten ankommen wird.

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IHK-Energieexpertin Nina Reitsam freut sich über einen bedeutenden Schritt für die Versorgungsqualität Bayerisch-Schwabens: „Der Zuschlag für das Gaskraftwerk in Leipheim wird ab dem Jahr 2023 das Stromnetz in der Region stabilisieren. Angesichts der Stilllegung des Kernkraftwerkes Gundremmingen Ende 2021 ist die neue Anlage ein wichtiger Beitrag zum Gelingen der Energiewende in der Region.“

Seit 2018 suchten die Übertragungsnetzbetreiber nach Standorten zur Errichtung von „besonderen netztechnischen Betriebsmitteln“. Diese sollen dort errichtet werden, wo es die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung zukünftig erfordert. Dies trifft insbesondere auf Süddeutschland und auf Bayerisch-Schwaben zu, da die Region von der Stilllegung der verbleibenden Kernkraftwerke betroffen ist.

Nina Reitsam: Gutes Signal für Unternehmen der Region  

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In West-Schwaben gab es drei Projekte, die für die Ausschreibung in Frage kamen. In der vergangenen Woche hat die Projektgesellschaft um die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm den Zuschlag erhalten und wird bis 2023 ein Gaskraftwerk mit einer Leistung von 300 Megawatt errichten. „Das Gaskraftwerk wird für die Netzstabilisierung eingesetzt. Es dient also nicht der klassischen Stromversorgung, sondern wird die Versorgungsqualität in unserer Region sichern“, erklärt Nina Reitsam.

Mit dem fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien und der zunehmenden Digitalisierung werde für die Unternehmen die Qualität der Stromversorgung immer zentraler, erklärt sie außerdem. Denn bereits kleine Schwankungen können zu Ausfällen führen und Produktionsabläufe zum Stillstand bringen. „Für die Unternehmen in der Region ist das ein gutes Signal, dass ihre Bedenken über die künftige Versorgungssicherheit und -qualität am Standort gehört und Maßnahmen ergriffen werden. Das kann aber nur der Anfang sein, wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, resümiert Nina Reitsam.

Vier Standorte in Süddeutschland geplant

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Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat den Zuschlag für ein neues Gaskraftwerk am Standort Leipheim erteilt. Der Bayerische Wirtschafts- und Energieminister Aiwanger zeigte sich dahingehend erfreut: „Nicht zuletzt auf hartnäckiges Drängen der Bayerischen Staatsregierung wurde das Ausschreibungsverfahren endlich erfolgreich abgeschlossen. Damit kommt ein weiteres Gaskraftwerk nach Bayern, welches zusammen mit Irsching Block 6 einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit und Systemstabilität Bayerns ab 2022/2023 leisten wird.“

Das Gaskraftwerk in Leipheim mit einer Kapazität von 300 Megawatt ist ein sogenanntes „besonderes netztechnisches Betriebsmittel“, das als Sicherheitsinstrument für kritische Netzsituationen dienen und nicht am regulären Strommarkt teilnehmen wird. Die besonderen netztechnischen Betriebsmittel wurden in einem wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren der Übertragungsnetzbetreiber bestimmt. Insgesamt vier Gaskraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1200 Megawatt sollen ab Herbst 2022 in Betrieb gehen und zur Systemstabilität Süddeutschlands beitragen. Sie entstehen neben Leipheim und Irsching an den Standorten Biblis (Hessen) und Marbach (Baden-Württemberg).

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