Inspektion und Wartung

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen wieder am Netz

Nach einem Brennelementwechsel ist der Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen inzwischen wieder im Einsatz. Wie der Vorgang abgelaufen ist und weshalb das Element wichtig für den Stromverbrauch der Region ist.

Der Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen ist mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde nach einem Brennelementwechsel und Inspektions- und Wartungsarbeiten wieder ans Netz gegangen. Dieser wurde Ende Oktober dieses Jahres vorrübergehend vom Netz genommen. Nach einer, alle zwei Jahre erfolgreich durchzuführenden Reaktorschnellabschaltung, wurde der Generator Anfang Dezember wieder mit dem Netz synchronisiert. Die Stromproduktion wird gegenwärtig auf volle Leistung angehoben.

Defektes Brennelement wurde lokalisiert und entladen

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wie im Betriebsbericht zu Q3/2020 bereits angekündigt, wurden zu Beginn der Revision, die bisher im Reaktor eingesetzten Brennelemente mit einem so genannten Sipping-Verfahren überprüft. Dabei wurde ein defektes Brennelement lokalisiert und entladen. Die systematische Untersuchung der beiden, in diesem Jahr entladenen, einzelgeschädigten Brennelemente, erfolgt nach ausreichender Abklingzeit. Das Kraftwerk ist für das Auftreten von Brennelementdefekten ausgelegt. Ein Brennelementdefekt hat keine radiologisch messbaren Auswirkungen auf die Umgebung. Im Zuge des Brennelementwechsels wurden 101 Brennelemente ausgetauscht und durch neue beziehungsweise teilabgebrannte Elemente ersetzt.

Wartungs- und Prüfungsprogramm

Während des Stillstands wurde Block C einem intensiven Wartungs- und Prüfprogramm unterzogen, um die Anlage auf den letzten Produktionszyklus bis Ende 2021 vorzubereiten. Unterstützt von rund 400 externen Fachkräften hat die Kraftwerksmannschaft während der letzten Wochen mehr als 1.700 einzelne Arbeitsaufträge umgesetzt. Unter Aufsicht des TÜV SÜD als Gutachter im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums wurden etwa 400 wiederkehrende Prüfungen durchgeführt, mit der die Güte von Werkstoffen oder Komponenten sicher nachgewiesen wurde.

Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Unter vorbildlicher Einhaltung der zusätzlichen Corona-Schutz-Maßnahmen und Beachtung unserer hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit hat die Mannschaft die geplanten Maßnahmen engagiert und erfolgreich umgesetzt. Dafür gebührt allen Beteiligten ein dickes Lob“, bilanziert Kraftwerksleiter Dr. Heiko Ringel die zurückliegenden Wochen.

Strom für etwa drei Millionen Haushalte

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen produziert rund zehn Milliarden Kilowattstunden klimafreundlichem Strom pro Jahr. Mit dieser Strommenge lassen sich etwa drei Millionen Haushalte mit durchschnittlichem Verbrauch versorgen; somit leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Süddeutschland und darüber hinaus.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Inspektion und Wartung

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen wieder am Netz

Nach einem Brennelementwechsel ist der Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen inzwischen wieder im Einsatz. Wie der Vorgang abgelaufen ist und weshalb das Element wichtig für den Stromverbrauch der Region ist.

Der Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen ist mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde nach einem Brennelementwechsel und Inspektions- und Wartungsarbeiten wieder ans Netz gegangen. Dieser wurde Ende Oktober dieses Jahres vorrübergehend vom Netz genommen. Nach einer, alle zwei Jahre erfolgreich durchzuführenden Reaktorschnellabschaltung, wurde der Generator Anfang Dezember wieder mit dem Netz synchronisiert. Die Stromproduktion wird gegenwärtig auf volle Leistung angehoben.

Defektes Brennelement wurde lokalisiert und entladen

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Wie im Betriebsbericht zu Q3/2020 bereits angekündigt, wurden zu Beginn der Revision, die bisher im Reaktor eingesetzten Brennelemente mit einem so genannten Sipping-Verfahren überprüft. Dabei wurde ein defektes Brennelement lokalisiert und entladen. Die systematische Untersuchung der beiden, in diesem Jahr entladenen, einzelgeschädigten Brennelemente, erfolgt nach ausreichender Abklingzeit. Das Kraftwerk ist für das Auftreten von Brennelementdefekten ausgelegt. Ein Brennelementdefekt hat keine radiologisch messbaren Auswirkungen auf die Umgebung. Im Zuge des Brennelementwechsels wurden 101 Brennelemente ausgetauscht und durch neue beziehungsweise teilabgebrannte Elemente ersetzt.

Wartungs- und Prüfungsprogramm

Während des Stillstands wurde Block C einem intensiven Wartungs- und Prüfprogramm unterzogen, um die Anlage auf den letzten Produktionszyklus bis Ende 2021 vorzubereiten. Unterstützt von rund 400 externen Fachkräften hat die Kraftwerksmannschaft während der letzten Wochen mehr als 1.700 einzelne Arbeitsaufträge umgesetzt. Unter Aufsicht des TÜV SÜD als Gutachter im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums wurden etwa 400 wiederkehrende Prüfungen durchgeführt, mit der die Güte von Werkstoffen oder Komponenten sicher nachgewiesen wurde.

Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Unter vorbildlicher Einhaltung der zusätzlichen Corona-Schutz-Maßnahmen und Beachtung unserer hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit hat die Mannschaft die geplanten Maßnahmen engagiert und erfolgreich umgesetzt. Dafür gebührt allen Beteiligten ein dickes Lob“, bilanziert Kraftwerksleiter Dr. Heiko Ringel die zurückliegenden Wochen.

Strom für etwa drei Millionen Haushalte

Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen produziert rund zehn Milliarden Kilowattstunden klimafreundlichem Strom pro Jahr. Mit dieser Strommenge lassen sich etwa drei Millionen Haushalte mit durchschnittlichem Verbrauch versorgen; somit leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Süddeutschland und darüber hinaus.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben