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Kernkraftwerk Gundremmingen

Der Ausstieg aus der Kernenergie stellt eine Bedrohung von rund 30.000 Arbeitsplätzen dar. In einem offenen Brief wendeten sich die Betriebsräte von E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall an die Kanzlerin.

Bereits vor einigen Wochen richteten sich die Konzern-Betriebsräte von E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall im Namen der Kolleginnen und Kollegen aus den Kernkraftwerken persönlich an die Bundeskanzlerin. Ihr Anliegen war, dass Sie die Interessen der Energie-Konzerne bei der laufenden Energie-Diskussion nicht außer Acht ließe. Eine Antwort jedoch erhielten die Betriebsräte nicht.

Offener Brief an Angela Merkel

Die Betriebsräte der Energiekonzerne zeigten sich am Freitag in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin erbost. Das Anliegen der Energie-Konzerne zu ignorieren sei ein „fragwürdigen Stil gegenüber den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien, um deren Existenzen es letztlich geht.“

Hals-über-Kopf-Entscheidung

Die Betriebsräte argumentierten, dass der Bericht der Reaktor-Sicherheitskommission keinen Anlass biete, Hals-über-Kopf aus der Kernenergie auszusteigen. Seit Jahren werde hart daran gearbeitet, dass gerade deutsche Kernkraftwerke zu den sichersten der Welt zählen. Die Betriebsräte der Energiekonzerne zeigen sich verärgert: „Das wird man übrigens auch dann nicht wegdiskutieren können, wenn man jetzt Maßstäbe definiert, die kein anderes Land setzt.“

30.000 Arbeitsplätze sind gefährdet

Die Frustration bei den Energie-Konzernen ist groß. „Statt einer ehrlichen Debatte über ein Energie-Konzept geht es bei uns aber offenkundig nur noch darum, eine längst getroffene politische Entscheidung zur Kernenergie zu begründen. So ist es auch kein Wunder, dass in den Medien fast nur noch über die Jahreszahl für den Ausstieg spekuliert wird.“ Für die Energie-Konzerne stellt sich die Frage, ob es tatsächlich nur noch darum geht, möglichst schnell irgendeine Entscheidung zu treffen. In Deutschland hängen mehr als 30.000 Arbeitsplätze an der Kerntechnik, die meisten davon hoch qualifiziert.

Positiver Einfluss der Kernenergie

Die Energiekonzerne pochten in ihrem offenen Brief an die Bundeskanzlerin auch darauf, eine wichtige Grundlage für die deutsche Industrie geschaffen zu haben. „Wir haben dazu beigetragen, dass unser Industrieland immer genügend bezahlbare Energie hatte. Unstrittig eine wichtige Grundlage für die positive Entwicklung unseres Landes in den letzten Jahrzehnten.“

Entscheidung über die Köpfe der unmittelbar Betroffenen?

An den Kernkraft-Standorten ist die Sorge um die berufliche Zukunft groß. Das Wort Bürgerbeteiligung ist in aller Munde. Die Energie-Konzerne sehen sich als unmittelbar Betroffenen jedoch aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen.

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