B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Günzburg  / 
Generationenwechsel bei IG Metall Neu-Ulm/Günzburg
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
IG Metall Neu-Ulm/Günzburg

Generationenwechsel bei IG Metall Neu-Ulm/Günzburg

Gewerkschaftssekretär Günter Frey, Foto: IG-Metall Neu-Ulm/Günzburg

Bei der IG Metall Neu-Ulm/Günzburg fanden am 26 März die Neuwahlen des Führungsteams statt. Nachdem Elmar Heim aus Altersgründen abdanken musste hat nun Günter Frey das Amt als 1. Bevollmächtigter der IG Metall-Ulm/Günzburg inne. Auf den Platz des 2. Bevollmächtigten wurde Peter Hübler gewählt. Beide sind der Meinung mit der Politik, die die IG Metall schon seit Jahren betreibt, auch in der Zukunft durchstarten zu können. 

Die IG Metall Neu-Ulm/Günzburg hat am 26. März auf ihrer ersten Delegiertenversammlung mit 60 Delegierten und zahlreichen Gästen ihr Führungsteam neu gewählt. Elmar Heim trat aus Altersgründen nicht mehr zu Wiederwahl an. Die Delegierten wählten deshalb den Gewerkschaftssekretär Günter Frey mit einer Zustimmung von 98 Prozent zum neuen 1. Bevollmächtigten der IG Metall Neu-Ulm/Günzburg. Peter Hübler, Betriebsratsvorsitzender bei Kardex Produktion in Neuburg wurde mit 75 Prozent erstmals als 2. Ehrenamtlicher Bevollmächtigter gewählt. Der Ortsvorstand, „die Regierung“ der IG Metall Neu Ulm/ Günzburg, besteht neben den 2 Bevollmächtigten aus weiteren 11 Mitgliedern aus den Betrieben der Region.

Die Interessen der Beschäftigten im Blick

Die IG Metall nimmt mit über 7.500 Mitgliedern  in der  Region wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Arbeits- und  Lebensbedingungen..Aktuell geht es in den Tarifrunden für die Metall- und Elektroindustrie sowie das Kfz-Handwerk Bayern um eine spürbare Steigerung der Kaufkraft.“Die Gewinne in den Unternehmen bieten für unsere Forderung nach 6,5 Prozent mehr Entgelt eine eindeutige Begründung. Darüber hinaus ist es wichtig, jungen Fachkräften mit der unbefristeten Übernahme eine solide Zukunftsperspektive zu bieten. Leiharbeit und Werkverträge dürfen die Beschäftigung in geschützteren Arbeitsverhältnissen nicht weiter zurückdrängen. Wir brauchen im Gegenteil eine gewerkschaftliche und politische Offensive gegen diese Formen der Beschäftigung“ Die Beteiligung der Beschäftigten an den Protestveranstaltungen in Bayern zeige deutlich, dass die IG Metall mit diesen Forderungen die Interessen und Vorstellungen der Beschäftigten im Blick habe, so Frey. Die Zuwächse bei den Mitgliedern in den zurückliegenden Monaten stärken die Durchsetzungskraft der IG Metall in den Betrieben. Die Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugend- und Auszubildendenvertretungen leisten gerade mit der Gewinnung weiterer Mitstreiter einen unschätzbaren Beitrag bei der Verwirklichung gemeinsamer Ziele.

Auf gleichem Weg zum Erfolg

Für die Zukunft stellen sich darüber hinaus weitere wichtige Aufgaben. Die Anzahl der Betriebe mit Betriebsräten muss gesteigert werden. Die Beschäftigten erhalten damit ein  geeignetes Instrument, um ihre Interessen wahren zu können.  Der Abschluss von Tarifverträgen ist aus Sicht der Delegierten ebenfalls ein wichtiger Bestandteil zur Wahrung und Förderung von Arbeitnehmerinteressen in der Region. Der einzelne Arbeitnehmer kann sich heute genauso wenig wie in der Vergangenheit in zentralen Fragen gegenüber seinem Arbeitgeber durchsetzen. Dazu zählen Fragen wie die Dauer der Wochenarbeitszeit, wieviel Geld man   für welche Tätigkeit erhält oder ob es Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt. Ohne eine starke gewerkschaftliche Organisation zur Bündelung dieser Ziele werden in den meisten Fällen solche Forderungen letztlich unerfüllbare Wünsche bleiben.“Die Arbeitnehmer sind aufgerufen, sich zur Wahrung ihrer Interessen gewerkschaftlich zu organisieren und in enger Zusammenarbeit mit der IG Metall geeignete Wege zur Umsetzung der eigenen Vorstellungen zu erarbeiten. „Diesen Weg haben wir in den zurückliegenden Jahren eingeschlagen und einige Erfolge erzielt. Wir werden deshalb an diesen Prinzipien festhalten und freuen uns auf die Herausforderungen in den nächsten Jahren“, schloss Günter Frey die Delegiertenversammlung.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema