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Förderwerk Dürrlauingen stärkt die Wirtschaft
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Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Förderwerk Dürrlauingen stärkt die Wirtschaft

Die Absolventen kommen der Wirtschaft als gut ausgebildete Fachkräfte zugute. Foto: KJF / Schreiber
Die Absolventen kommen der Wirtschaft als gut ausgebildete Fachkräfte zugute. Foto: KJF / Schreiber

Aller Anfang ist schwer –doch mancher Anfang ist noch viel schwerer. Nicht allen jungen Menschen gelingt der Schritt in die Berufswelt auf Anhieb. Manch Einer braucht etwas mehr Zeit und Raum zur Selbstentfaltung. Doch am Ende kann sich die Wirtschaft über zuverlässige Fachkräfte freuen, wie das Förderwerk Dürrlauingen unter Beweis stellt.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Nicht Jeder ist dem steigenden gesellschaftlichen Druck gleichermaßen gewachsen. Viele junge Menschen haben Anlaufschwierigkeiten und benötigen mehr Zeit und Unterstützung, um sich beruflich zu integrieren. Trotzdem können auch sie nach entsprechender Förderung dieselbe Leistung erbringen wie ihre Mitmenschen. So hat es auch Thorben Hauch geschafft, als Einer von Vielen seine Berufsausbildung zu meistern. Vom schamhaften und verklemmten Jungen, wurde er zum selbstsicheren jungen Mann, der an seine Fähigkeiten glaubt. Und das mit Hilfe des Förderwerks in Dürrlauingen.

Neue Fachkräfte dank Förderwerk Dürrlauingen der KJF

Der erfolgreiche Ausbildungsabschluss ist das eine. Die andere beachtliche Leistung der Dürrlauinger Einrichtung ist nicht weniger wichtig: Sie integriert benachteiligte junge Menschen in die Gesellschaft. Der anfangs schüchterne Thorben Hauch, ist ein Beispiel von Vielen: Vom zurückhaltenden, unsicheren jungen Mann avancierte er zum Schülersprecher, trat der Musikapelle bei, lernte Trompete spielen und ist nun Mitglied beim Musikverein Markt Rettenbach. Er ist dankbar und glücklich. Ohne die besondere Hilfe, hätte er es nie geschafft, an sich selbst zu glauben. Nicht selten hindern Schwächen wie Scham oder Unsicherheit daran, ein volles Mitglied der Gesellschaft zu werden. Denn oft fallen die, die nicht schnell genug in das System passen, einfach unter den Tisch.

49 Absolventen werden im Förderungswerk Dürrlauingen gefeiert

Der 20-Jährige hat schon zahlreiche Abschluss-Feiern im Förderungswerk Dürrlauingen miterlebt. Als Mitglied der hauseigenen Musikkapelle begleitete er viele feierliche Anlässe mit der Trompete. Nur dieses Mal ist er selbst einer der Absolventen, die gefeiert werden. Zusammen mit 49 anderen jungen Menschen, die trotz gewisser Startschwierigkeiten die Berufsausbildung gemeistert haben, nimmt er seinen Gesellenbrief entgegen. Thorben hat es geschafft, er ist Dienstleistungshelfer in der Hauswirtschaft. „Das ist ein ganz tolles Gefühl und eine riesige Ehre für mich“, erzählt Thorben. Er gehört zu einem sehr guten Jahrgang. 96 Prozent seiner Azubi-Kollegen haben die praktischen und theoretischen Prüfungen im ersten Anlauf bestanden. Das hat es nach Aussage der Katholischen Jugendfürsorge (KJF), die als Träger der Einrichtung in Dürrlauingen fungiert, schon lange nicht mehr gegeben. Rund zwei Drittel haben sogar schon einen Anstellungsvertrag in der Tasche – oder zumindest eine mündliche Zusage dafür.

Förderungswerk Dürrlauingen bildet Facharbeiter aus

Nach und nach kommen die frischgebackenen Gesellen aus gut zwei Dutzenden Berufen aus Handwerk, Landwirtschaft und Industrie auf die Bühne. Als Schülersprecher darf Thorben ein paar Worte an seine Kollegen richten und reiht sich in eine lange Liste von Rednern. Darunter auch Irene Stürze. Sie ist Bereichsleiterin bei der Arbeits-Agentur in Donauwörth, in deren Aufgabengebiet auch das Förderungswerk Dürrlauingen fällt. Weil die WM noch nicht allzu lange her ist, packt sie ihre Rede in Fußballersprache: „Wie die Helden auf dem Rasen habt ihr hart gearbeitet für den Erfolg. Jeder Prüfungstag war ein Finale für euch.“ Alle hätten durchgehalten und bekämen nun zu Recht ihren Pokal überreicht.

Förderungswerk Dürrlauingen der KJF nützt der Wirtschaft

Treffend fasst Michael Breitsameter, Abteilungsleiter für berufliche Bildung und Integration bei der KJF, zusammen: „Ihr habt alle Voraussetzungen, um weiter erfolgreich sein zu können.“ So werden auch junge Menschen, denen anfangs kaum etwas zugetraut wurde, zu selbstbewussten Arbeitskräften, die die Wirtschaft dringend braucht. Und wer weiß – vielleicht sind auch jene, die besonders hart arbeiten mussten, am Ende fleißiger als die, die es einfacher hatten.

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