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Erlaubnispflicht für Hundeschulen
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Landratsamt Günzburg

Erlaubnispflicht für Hundeschulen

Künftig brauchen Hundeschulen eine Genehmigung vom Landratsamt. Foto: Klaus Steves / pixelio.de

Jeder der gewebsmäßig Hunde ausbilden will, braucht künftig eine Genehmigung des Landratsamts. Auch Betreiber von Tierheimen aller Art und Personen, die Wirbeltiere nach Deutschland einführen wollen, sind betroffen. Die Änderungen gehen mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes einher.

von Konrad Dreyer, Online-Redaktion

Das überarbeitete Tierschutzgesetz enthält einige Neuerungen. Vor allem erlaubnispflichtige Tätigkeiten zum Schutz der Heimtiere bei der Zucht, der Haltung und dem Handel von Tieren sind nun strenger geregelt. Davon sind auch Hundeschulen betroffen.

Wer gewerbsmäßig Hunde ausbilden möchte, braucht eine Genehmigung

So muss ab August 2014 jeder, der gewerbsmäßig Hunde für Dritte ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten will, eine Erlaubnis des Landratsamts vorweisen können. Grund für die strengere Regelung ist, dass sich Fehler bei der Ausbildung und Erziehung von Hunden auf das Wohlergehen der Tiere auswirken können. Die Neufassung soll dazu führen, dass Personen, die gewerbsmäßig Hunde ausbilden oder die Ausbildung anleiten, ausreichende Sachkenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Damit soll das Wohlbefinden der Hunde während der Ausbildung sichergestellt werden. Auch nachhaltig im künftigen Beisammensein mit dem Tierbesitzer soll es den Hunden gut gehen.

Erlaubnispflicht für private und gewerbsmäßige Tierheime

Auch die Haltung von Tieren in einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung wurde jetzt erlaubnispflichtig. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob es sich um Tiere Dritter oder um die eigenen Tier handelt. Nach wie vor spielt es keine Rolle, ob die Tätigkeit gewerbsmäßig erfolgt. Daraus kann sich jetzt auch für Privatpersonen eine Erlaubnispflicht ergeben, wenn sie Tiere in einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung halten.

Vermittlung von Tieren aus dem Ausland strenger geregelt

Die professionelle Heimtiervermittlung aus dem Ausland hat in den letzten Jahren so zugenommen, dass zum Schutz der Tiere ebenfalls eine Erlaubnispflicht eingeführt wurde. Möchte jemand ein Wirbeltier, das kein Nutztier ist, nach Deutschland einführen und für die Abgabe beziehungsweise Vermittlung ein Entgelt nehmen, so braucht er dafür eine Genehmigung. Auch wer eine solche Vermittlung in Anspruch nimmt, braucht eine Genehmigung.

Sachkenntnisse und Zuverlässigkeit sind Voraussetzung für eine Genehmigung

Zum Antrag müssen in der Regel geeignete Angaben und Nachweise zur Person vorgelegt werden. Dabei kommt es vor allem auf die Sachkunde und Zuverlässigkeit des Antragsstellers an. Auch die Art der Tiere und Einzelheiten zu den Unterbringungsmöglichkeiten spielen eine Rolle bei der Genehmigung. Weitere Informationen und Anträge gibt es beim Fachbereich „Veterinärwesen und Verbraucherschutz“ des Landratsamts.

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