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Das kommt mir nicht in die Tüte - Stofftaschen statt Plastik
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Landratsamt Günzburg

Das kommt mir nicht in die Tüte - Stofftaschen statt Plastik

300 Stofftragetaschen werben am Weltverbrauchertag für mehr Umweltbewusstsein. Foto: LRA Günzburg

Stephanie Hörmann und Martina Büchele vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb warben auf dem Frauenflohmarkt in Günzburg für ein größeres Verbraucherbewusstsein. Passend zum Weltverbrauchertag am vergangenen Sonntag, den 15. März, händigten sie 300 Stofftragetaschen aus. Unter dem Motto „Tasche statt Tüte“ wollten sie damit auf die überflüssige Produktion von Plastikmüll aufmerksam machen. Eine Aktion, die auf durchwegs positive Resonanz stieß.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Plastikmüll schädigt die Umwelt. Ein Fakt der schon in der Schule gelehrt wird. Dennoch produzieren die Deutschen jedes Jahr Unmengen an Plastikabfall, der in die Tonne wandert. Oder sogar extra auf den Wertstoffhof gefahren werden muss, um anständig recycelt werden zu können. Am Weltverbrauchertag am letzten Sonntag, den 15. März, verteilten deswegen Mitarbeiterinnen vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb 300 Stofftragetaschen.  Unter dem Motto „Tasche statt Tüte“ wollten sie so auf die Problematiken durch Plastikmüll aufmerksam machen.

Positives Feedback der Flohmarktbesucherinnen

Stephanie Hörmann und Martina Büchele vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb händigten die Tragetaschen auf dem Frauenflohmarkt in Günzburg aus. „Dies kam bei den Besucherinnen des Frauenflohmarktes sehr gut an“, erklärten die Veranstalterinnen Nicola Hirner und Birgit Rembold. „Die Resonanz bei den Besucherinnen auf die umweltfreundlichen Stofftragetaschen, mit Informationsmaterial zur Abfallvermeidung und dem pfiffigen Aufdruck mit dem Wortspiel ‚Plastik ertrag ich nicht ‘ war durchweg sehr positiv.“

1,3 Kilogramm Plastiktüten pro Kopf in Deutschland

Laut Umweltbundesamt nutzen die Deutschen im Jahr insgesamt rund 5,3 Milliarden Plastiktüten. Das entspricht einem Verbrauch von 10.000 Plastiktüten pro Minute. Je Kopf sind das 65 Stück und 1,3 Kilogramm an Plastikmüll, der ganz leicht durch Stofftragetaschen reduziert werden könnte. „Das veranschaulicht sehr gut, wie jeder Einzelne durch verantwortungsvolles Handeln Abfälle vermeiden kann. Zudem kann der Verbrauch von limitierten Ressourcen zum Beispiel Erdöl und die daraus resultierende Verschmutzung der Umwelt reduziert werden“, erläutert Stephanie Hörmann vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Das Umweltbewusstsein der Verbaucher zu ändern, gilt als wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Umweltpolitik.

Was mit dem Plastikmüll passiert

Was mit dem Plastikmüll passiert, sobald der Tonnendeckel einmal zugefallen ist, ist den wenigsten bewusst. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der einzelnen Plastikprodukte (Farbe, Weichspüler,...) muss eine erneute und differenziertere Trennung des Mülls vor der Weiterverarbeitung vorgenommen werden. Hierbei kann dann eine vergleichbar hohe Verwertungsrate des Materials erzielt werden. Dennoch ist dafür viel Zeit und Geld von Nöten. Und was ist mit dem Plastikmüll und den Tüten, die es nicht in eine Verwertungsanlage schaffen? Darauf gibt Google eine recht deutliche Antwort: Der Müll landet in den Weltmeeren. Die daraus resultierenden Probleme sind Länderübergreifen und stellen Politiker und Forscher gleichermaßen vor große Probleme.

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