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Bundesverdienstkreuz für Günzburger Chirurg
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Bezirk Schwaben

Bundesverdienstkreuz für Günzburger Chirurg

Ulms OB Ivo Gönner übergab das Bundesverdienstkreuz an Professor Dr. Hans-Peter Richter. Bild: Stadtarchiv Ulm

Das Interesse an fremden Ländern und Kulturen wurde Prof. Dr. Hans-Peter Richter in die Wiege gelegt. Diese Neugier verbindet der Chirurg heute noch mit seinem medizinischen Engagement in fernen Krisengebieten. So rettete er in unzähligen Ländern wertvolle Leben.

Prof. Dr. Hans-Peter Richter leistet seit vielen Jahrzehnten medizinische Hilfe in Krisengebieten. Sein Job als Neurochirurg und der Drang, fremde Kulturen zu erleben, lassen ihn in seinen Einsätzen  aufblühen. Der 70-Jährige wurde für seinen langjährigen Einsatz für den Deutschen Entwicklungsdienst mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für den ehemaligen Ärztlichen Direktor der neurochirurgischen Klinik des BKH Günzburg/Uniklinik Ulm eine ganz besondere Ehre.

Höchster Respekt vom Oberbürgermeister

Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner verlieh dem Ehrenträger das Bundesverdienstkreuz im Ulmer Rathaus. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert würdigte den engagierten Chirurg ebenfalls: „Professor Richter hat sich nicht nur herausragende Verdienste in der Entwicklung des Klinikstandortes Günzburg zu einer der hervorragendsten Neurochirurgien bundesweit erworben – auch seinem Einsatz für die Ärmsten der Armen gebührt höchster Respekt“, so Reichert.

Weltweite humanitäre Hilfe

Richters Karriere begann 1970 in einem Krankenhaus im westafrikanischen Staat Dahomey. In den folgenden Jahren betätigte er sich immer wieder in humanitären Aktionen, unter anderem zur Versorgung von kriegsverletzten Menschen in Bosnien. Mittels Spenden konnten Krankenhausaufenthalte von über 220 Menschen finanziert, 115 Patienten kostenlos operiert werden. Ebenso wurden Menschen aus anderen Krisengebieten, darunter zahlreiche Kinder, medizinisch im Bezirkskrankenhaus Günzburg versorgt, unter anderem Patienten aus Ruanda, Eritrea, Gambia und Afghanistan. Ab 1993 widmete Richter zudem jährlich einen zweiwöchigen Urlaub für einen Aufenthalt im Benin, wo er sein Fachwissen weitergab.

Humanitäres Dauerengagement im Zwangsruhestand

Richter bezeichnet seine Freistellung im Jahre 2008 als „altersbedingten Zwangsruhestand“, kann sich aber so auf sein humanitäres Engagement konzentrieren. Seitdem war er als Gastprofessor in Nepal, als Allgemein-Chirurg im Kongo und in Afghanistan und als Neurochirurg im Jemen, in Kirgistan und in Turkmenistan unterwegs.  „Ich habe viele neue Menschen und für mich neue Kulturen kennen gelernt“, soHans-Peter Richterbei der Feierstunde im Ulmer Rathaus, „Ich bin dem Herrgott dankbar, dass ich psychisch und physisch in der Lage bin, nicht nur dieses Geschenk zu schätzen, sondern auch noch etwas Sinnvolles zu tun.“

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