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BKH Günzburg: Stabswechsel in der Neurologie
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Bezirkskliniken Schwaben

BKH Günzburg: Stabswechsel in der Neurologie

Prof. Dr. Dr. Widder. Foto: BKH Günzburg

An der Spitze der Günzburger Neurologie gibt es schon bald einen Wechsel: Nach 18-jähriger Tätigkeit als Leiter der Klinik am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg will Professor Dr. Dr. Bernhard Widder etwas kürzer treten. Zum 30. Juni scheidet er aus. 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Prof. Dr. Dr. Bernhard Widder war langjähriger Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurologie und Neurologische Rehabilitation in Günzburg. Nach 18 Jahren möchte der 63-Jährige nun kürzer treten. Ab dem 1. Juli 2014 übernimmt seine Aufgaben Prof. Dr. Gerhard F. Hamann. Widder wird dann ausschließlich für das interdisziplinäre Schmerzzentrum verantwortlich sein.

Widder war Mitbegründer der „Stroke Unit“

In seiner langjährigen Tätigkeit am Bezirkskrankenhaus Günzburg prägte Widder die Neurologie entscheidend. In seine Zeit fällt die Gründung einer speziellen Behandlungseinheit für akute Schlaganfälle („Stroke Unit“). Als damals einziges Schlaganfallzentrum außerhalb von Großstädten wurde die überregional konzipierte Günzburger „Stroke Unit“ 1998 als Pilotprojekt für den ländlichen Raum in den Krankenhausbedarfsplan des Freistaates Bayern aufgenommen.

Start der Telemedizin für Schlaganfall-Versorgung

Nach mehreren Jahren der „Wanderschaft“ mit vier Umzügen der neurologischen Stationen bezogen Widder und sein Team 2004 wieder das Haus 21, das generalsaniert worden war. Weitere Höhepunkte seiner Amtszeit waren der Start des deutschlandweit ersten Teleneurologie-Projektes „TESS“ (Telemedizin für die Schlaganfall-Versorgung in Schwaben) sowie die Etablierung der Sektion Neuroradiologie der Universitätsklinik Ulm am BKH Günzburg.

Überregionales Zentrum für Schlaganfall

2013 war der Chefarzt mit daran beteiligt, dass „TESS“ im Nevas-Projekt (Neurovaskuläres Versorgungsnetzwerk Südwest-Bayern) aufging. Es umfasst zusammen mit den Schlaganfallzentren im Universitätsklinikum München-Großhadern sowie im Klinikum Ingolstadt ein dreistufiges Versorgungskonzept und dient dazu, möglichst vielen Patienten im Südwesten Bayerns die neuen interventionellen Verfahren der Schlaganfall-Behandlung zugänglich zu machen. Dritter Standort neben Großhadern und Ingolstadt ist das BKH Günzburg, das zu den Bezirkskliniken Schwaben gehört. Hier gibt es ein überregionales Schlaganfallzentrum für die Landkreise Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm.

Enge Zusammenarbeit mit dualer Hochschule

Widder hat sich wesentlich  für eine enge Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg am Standort Heidenheim eingesetzt. Seit 2013 ist es nun möglich, dass Bewerber durch „Aufsatteln“ eines zusätzlichen Studienjahres neben der Ausbildung zum Physiotherapeuten eine Bachelor-Qualifikation des Studiengangs „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ erwerben können. Widders Nachfolger Professor Hamann stammt ursprünglich aus Wiesbaden. Er war zuletzt Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurologie der Dr. Horst Schmidt Klinik GmbH, des Klinikums der hessischen Landeshauptstadt. Er ist seit Jahresbeginn 1. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfallgesellschaft.  

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