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Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Bezahlbarer Wohnraum für alle

In Bayern sollen zukünftig mehr bezahlbare Wohnräume entstehen. Foto: Fotolia.de

Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann startet das Bayerische Wohnungsbauprogramm 2014. Angegangen wird damit ein hochbrisantes Thema: Bezahlbarer Wohnraum ist in Bayern knapp, insbesondere für Familien, Geringverdiener und Studenten.

Mit dem Bayerischen Wohnungsbauproramm 2014 will Bauminister Joachim Herrmann deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Vor allem für Familien, Studenten und Geringverdiener dürfte diese Nachricht wichtig sein. Denn gerade in Ballungsgebieten sind erschwingliche Wohnungen für diese Bevölkerungsgruppen besonders schwer zu finden.

Erhöhung der Förderung auf 260 Millionen Euro

„Unser hochgestecktes Ziel ist es, in Bayern mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und wieder auf 70.000 neugebaute Wohnungen pro Jahr zu kommen. Wenn der Landtag zustimmt, stehen uns heuer zusammen mit den Bundesmitteln insgesamt 260 Millionen Euro zur Wohnraumförderung zur Verfügung", so Bauminister Herrmann. Die erste Tranche in Höhe von 169,5 Millionen Euro hat der Freistaat bereits zugewiesen. Über die zusätzlichen Gelder dürfen sich die sieben Bezirksregierungen und die Städte München, Nürnberg und Augsburg freuen. Laut Herrmann erfolgte die Verteilung nach dem regionalen Bedarf. 

Wohnraumförderung stärkt Familien, Geringverdiener und Studenten

Der Schwerpunkt der Mietwohnraumförderung liegt in den Ballungsgebieten. „Gerade für Familien mit Kindern und für Geringverdiener benötigen wir hier erschwingliche Mietwohnungen", erläutert der Bauminister. Im ländlichen Raum dominiert hingegen die Eigenwohnraumförderung. Sie dämpft insbesondere die Abwanderungstendenzen der jungen Familien. Der Bauminister will auch für mehr preisgünstigen Wohnraum für Studenten sorgen: „In den letzten fünf Jahren gelang es uns, rund 4.200 Wohnplätze mit staatlichen Mitteln zu fördern. Es sind aber weitere Anstrengungen notwendig. Jahr für Jahr verzeichnen wir in Bayern neue Höchststände bei den Studienanfängern." Deshalb habe die Staatsregierung beschlossen, den Bewilligungsrahmen zur Studentenwohnraumförderung für 2014 um zehn Millionen Euro auf 27,5 Millionen Euro anzuheben. „Damit wollen wir heuer über 1.000 Wohnplätze für Studenten fördern", so Bauminister Herrmann.

Menge an bezahlbarem Wohnraum steigt – Engpässe bleiben

Die gute Nachricht: Mit den Wohnungsbaufreigaben in Bayern geht es wieder aufwärts. Die Zahl der Baugenehmigungen ist von 42.416 im Jahr 2010 auf 56.036 in 2013 gestiegen. Laut Innenministerium hat Bayern mit insgesamt rund 6,2 Millionen Wohnungen einen Höchststand erreicht. Trotzdem gibt es gerade in den bayerischen Ballungsräumen zunehmende Engpässe bei der Wohnraumversorgung.

Wichtiges Thema auch auf Bundesebene

Der Wohnungsmangel in deutschen Großstädten ist auch Thema des Koalitionsvertrags. Zusätzlich zu Neubauten soll der Bestand an bezahlbaren Wohnungen erhalten werden. Unter anderem muss hierfür die Höhe des Wohngeldes an die Bestandsmieten- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Das reformierte Wohngeld soll ab dem 1. September 2014 gezahlt werden. Eine weitere Änderung betrifft ab dem 1. März 2014 Eigentümer, deren Mietshäuser in Gebieten von Milieuschutzsatzungen liegen. Sie müssen zukünftig eine gesonderte Genehmigung einholen, wenn sie bisherige Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln möchten. Diese Verordnung soll unerwünschte Strukturveränderungen verhindern und gleichzeitig für besseren Mietschutz sorgen. Generell sind Milieuschutzsatzungen dafür gedacht, dass sie ein möglichst heterogenes Stadtbild fördern.

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