Interview

Bendl: „Wir erwarten harte Zeiten für die regionale Bauwirtschaft“

Auch die Baubranche ist von der Corona-Krise betroffen. Stefan Weißenhorner, Geschäftsführer des Bauunternehmen Bendl aus Günzburg, blickt mit seinem Unternehmen trotzdem positiv in die Zukunft. Was sich im Arbeitsalltag jedoch verändert hat.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Die Corona-Krise trifft die Weltwirtschaft. Wie geht es Ihrer Branche?

Stefan Weißenhorner: Die Baubetriebe sind zwar mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das neue Jahr gestartet, allerdings wird dieser zunehmend abschmelzen. Aufgrund der massiven Auswirkungen der immer noch vorherrschenden Pandemie erwarten wir für die regionale Bauwirtschaft harte Zeiten. Unsere sehr gute Auslastung, die wir aus dem Jahr 2019 mitnehmen konnten, sowie die in Verhandlung stehenden Aufträge stimmen uns positiv. Dies lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken und hoffen, dass wir gestärkt aus der Krise heraus gehen.

Wie können die Hygienemaßnahmen auf Baustellen umgesetzt werden?

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Wir legen sehr hohen Wert darauf, dass die Hygienemaßnahmen auch auf den Baustellen eingehalten werden. Unseren Mitarbeitern wird Mundschutz und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Zusätzlich haben wir die Anzahl der Sanitäranlagen erhöht. Die bisherige Kolonneneinteilung bleibt bestehen. Einen Wechsel einzelner Mitarbeiter versuchen wir so gut es geht zu vermeiden.

Vor welchen wirtschaftlichen Herausforderungen steht die Bauindustrie aktuell?

Derzeit profitiert die Bauindustrie noch von vollen Auftragsbüchern. Die vermeintliche Krise wird, was wir nicht hoffen wollen, die Bauindustrie erst nachgelagert im Jahr 2021 treffen. Wir als Firma Bendl sehen uns durch unsere verschiedensten Tätigkeitsfelder solide aufgestellt und gehen aktuell von einer weiterhin konstanten Auftragslage aus.

Wie hat sich die Auftragslage in den letzten Monaten verändert?

Unsere Auftragsbücher sind noch gut gefüllt, da bereits im Jahr 2019 die nötige Vorarbeit geleistet wurde und wir bereits da die Weichen für eigene Bauträgerprojekte gestellt haben. Wir erwarten für das Jahr 2020 keine Umsatzeinbußen.

Mit welchen Maßnahmen reagieren Sie auf die Corona-Krise?

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Unser fortschrittliches Handeln aus früheren Jahren hat uns auch in der aktuellen Corona Problematik sehr geholfen. Wir waren in der Lage, von dem einen auf anderen Tag über die Hälfte unserer Arbeitnehmer aus der Verwaltung ins Home-Office zu schicken – und das ohne jegliche Einbußen. Da die Kommunikation an erster Stelle steht, wurden alle Besprechungen über Microsoft Teams gehalten, sowohl intern als auch für externe Partner und Kunden.

Die Digitalisierung spielt in der Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Trifft das auch auf Ihre Branche zu?

Die technischen Möglichkeiten im Bereich Software und IT für die Baubranche werden von Jahr zu Jahr besser. Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Professionalität auszeichnet. Diese Nischen zu finden ist unsere ständige Aufgabe.

Die Preise auf dem Immobilienmarkt in Bayerisch-Schwaben steigen stetig. Wie wird das aus Ihrer Sicht weitergehen?

Seit vielen Jahren übersteigt der Bedarf an Wohnraum in vielen Städten und Gemeinden das knappe Immobilienangebot. Dies wird sich in der aktuellen Situation auch nicht maßgeblich ändern. Es führt zwar zu Verlagerungen, langfristig wird sich die Nachfrage nicht ändern und die Preise steigen kontinuierlich an.

Was können Sie aus der aktuellen Krise lernen und für die Zeit danach beibehalten?

Der Trend entwickelt sich definitiv immer mehr zum papierlosen Büro und wir möchten unseren Mitarbeiten auch zukünftig die Möglichkeit für das Home-Office bieten. Auch die ein oder andere Autofahrt zu Kunden lässt sich durch Videokonferenzen vermeiden. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Zeit und Kosten.  

Welches Projekt aus Ihrer beruflichen Laufbahn hat Sie besonders beeindruckt?

Jedes Projekt ist auf seine eigene Weise individuell und beeindruckend zugleich.

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Auch die Baubranche ist von der Corona-Krise betroffen. Stefan Weißenhorner, Geschäftsführer des Bauunternehmen Bendl aus Günzburg, blickt mit seinem Unternehmen trotzdem positiv in die Zukunft. Was sich im Arbeitsalltag jedoch verändert hat.

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Stefan Weißenhorner: Die Baubetriebe sind zwar mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das neue Jahr gestartet, allerdings wird dieser zunehmend abschmelzen. Aufgrund der massiven Auswirkungen der immer noch vorherrschenden Pandemie erwarten wir für die regionale Bauwirtschaft harte Zeiten. Unsere sehr gute Auslastung, die wir aus dem Jahr 2019 mitnehmen konnten, sowie die in Verhandlung stehenden Aufträge stimmen uns positiv. Dies lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken und hoffen, dass wir gestärkt aus der Krise heraus gehen.

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Vor welchen wirtschaftlichen Herausforderungen steht die Bauindustrie aktuell?

Derzeit profitiert die Bauindustrie noch von vollen Auftragsbüchern. Die vermeintliche Krise wird, was wir nicht hoffen wollen, die Bauindustrie erst nachgelagert im Jahr 2021 treffen. Wir als Firma Bendl sehen uns durch unsere verschiedensten Tätigkeitsfelder solide aufgestellt und gehen aktuell von einer weiterhin konstanten Auftragslage aus.

Wie hat sich die Auftragslage in den letzten Monaten verändert?

Unsere Auftragsbücher sind noch gut gefüllt, da bereits im Jahr 2019 die nötige Vorarbeit geleistet wurde und wir bereits da die Weichen für eigene Bauträgerprojekte gestellt haben. Wir erwarten für das Jahr 2020 keine Umsatzeinbußen.

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Die Digitalisierung spielt in der Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Trifft das auch auf Ihre Branche zu?

Die technischen Möglichkeiten im Bereich Software und IT für die Baubranche werden von Jahr zu Jahr besser. Angemessene Margen lassen sich nur dort erzielen, wo sich das Unternehmen in einer Nische durch wettbewerbsüberlegene Professionalität auszeichnet. Diese Nischen zu finden ist unsere ständige Aufgabe.

Die Preise auf dem Immobilienmarkt in Bayerisch-Schwaben steigen stetig. Wie wird das aus Ihrer Sicht weitergehen?

Seit vielen Jahren übersteigt der Bedarf an Wohnraum in vielen Städten und Gemeinden das knappe Immobilienangebot. Dies wird sich in der aktuellen Situation auch nicht maßgeblich ändern. Es führt zwar zu Verlagerungen, langfristig wird sich die Nachfrage nicht ändern und die Preise steigen kontinuierlich an.

Was können Sie aus der aktuellen Krise lernen und für die Zeit danach beibehalten?

Der Trend entwickelt sich definitiv immer mehr zum papierlosen Büro und wir möchten unseren Mitarbeiten auch zukünftig die Möglichkeit für das Home-Office bieten. Auch die ein oder andere Autofahrt zu Kunden lässt sich durch Videokonferenzen vermeiden. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Zeit und Kosten.  

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