Firmenbesuch von MdB Ulrike Bahr

Bauunternehmen bendl fordert „Qualitätswettbewerb“

Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr machte im Rahmen ihrer Schwabentour zu familienfreundlichen Unternehmen Station bei bendl. Was das Bauunternehmen für den Mittelstand von der Politik fordert.

Zum Gespräch mit der Abgeordneten waren neben den Geschäftsführern Stefan Wiedemann und Stefan Weißenhorner auch der Betriebsrat Christian Schuler, die Marketing Managerin Julia Klotz, die Prokuristin Margot Bendl und der ehemalige Geschäftsführer Harry Bendl zusammengekommen.

Familienfreundliche Maßnahmen für Mitarbeiter

Bendl baut schlüsselfertige Industrie- und Gewerbebauten, Wohnbauten, Außenanlagen, saniert Kanäle und bietet Projektentwicklung an. Das Unternehmen beschäftigt 140 Mitarbeiter und bildet pro Jahr etwa vier Azubis aus. Für die Mitarbeiter gibt es ein ganzes Bündel an familienfreundlichen Maßnahmen: Flexible Arbeitszeitmodelle, Vertrauensarbeitszeit, Jahresarbeitszeitkonten, Familientage, Homeoffice oder Kinderbetreuung in den Ferien.

Neben einer betrieblichen Kranken- und Unfallversicherung bietet Bendl seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, bei schwerwiegenden Verletzungen unter anderem auch einen privaten Orthopäden zu konsultieren.

Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“

Bereits seit zehn Jahren bietet das Unternehmen Deutschunterricht an für seine ausländischen Mitarbeiter an, zu denen mittlerweile auch einige Flüchtlinge gehören. Seit 2014 ist die Bendl GmbH & Co. KG Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“. Für seine Bemühungen, ein familienfreundlicher Arbeitgeber zu sein, bekommt Bendl regelmäßig Auszeichnungen, zuletzt 2018 die Auszeichnung „Erfolgreich. Familienfreundlich. Bayerns Top 20“.

Das fordert bendl von der Politik

„Der Mittelstand ist Vorreiter in Sachen Familienfreundlichkeit“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Stefan Wiedemann. „Ich würde mir sehr wünschen, dass das von allen Parteien unterstützt wird. Wir haben uns gefreut, dass Sie einen Vergabevorteil für familienfreundliche Unternehmen unterstützen würden“, sagte Wiedemann an die Bundestagsabgeordnete gewandt.

„Denn im Moment treten wir mit unseren Produkten gegen Konzerne an, die uns auch mittels Lohndumping im Preiswettbewerb unterbieten können. Es wäre sehr wünschenswert, wenn also in Zukunft ein Qualitätswettbewerb stattfinden könnte!“

Kein fairer Wettbewerb für Mittelständler

Im weiteren Gespräch wurden auch allgemeine gesellschaftliche Fragen erörtert. Die beiden Geschäftsführer beklagten, dass die Lohn- und Gehaltsschere immer schneller extrem auseinander gehe. „Die Baukonzerne lassen in Indien ihre Pläne zeichnen und in Weißrussland ihre Baumaterialien herstellen, dann versteuern sie ihre Gewinne im Ausland und haben hier die schwarze Null  – wir mittelständischen Unternehmen stehen gegen die keinesfalls in einem fairen Wettbewerb!“

Fachkräftemangel macht bendl zu schaffen

Auch beim Thema Akademisierung wünscht sich Bendl Unterstützung von der Politik. „Für uns macht es wenig Sinn, überall auf dem Land neue Hochschulstandorte zu gründen“, sagte Seniorchef Harry Bendl. „Stattdessen wäre es besser die Ausbildung zu pushen. Heute weiß doch keiner mehr, dass ein guter Handwerker mehr verdienen kann als so manch ein Studierter“.

Bahr nimmt Kritik und Ideen mit nach Berlin

„Ich bin beeindruckt von Ihrem Unternehmen und den vielen Maßnahmen, die Sie Ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen“, sagte MdB Ulrike Bahr. „Im Familienausschuss im Deutschen Bundestag setze ich mich dafür ein, dass Mütter und Väter Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Gerne nehme ich Ihre Anregungen, ihre Kritik und Ideen mit ins politische Berlin“, so Bahr.

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