Familienfreundliche Personalpolitik

Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr besucht Baufritz in Erkheim

Im Rahmen ihrer Schwaben-Tour zu familienfreundlichen Unternehmen besuchte die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr auch den Baufritz-Betrieb in Erkheim. Der laut Focus-Money „fairste“ Fertigbauhaus-Anbieter fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gezielt.

Gemeinsam mit der Bezirksrätin Petra Beer und der ehemaligen Landtagskandidatin Susanne Friedrich-Scheuerl besuchte die seit 2013 amtierende Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr die Firma Baufritz in Memmingen. „Die Kinderbetreuung hier im Haus ist echt ein Segen“, so eine Mitarbeiterin der Firma Baufritz in Erkheim zu Bahr. Der Unternehmensbesuch bildete die zweite Etappe von Bahrs Tour durch Bayerisch-Schwaben. Erst kürzlich besuchte die Politikerin so die Bäckerei Landerer in Legau.

Familienfreundlichkeit löste „regelrechten Babyboom“ aus

Für die rund 400 Mitarbeiter bietet Baufritz kostenlose Kindergärten-und Krippenplätze an. Deren Betreuungszeiten können flexibel angepasst werden. Dagmar Fritz-Kramer erläuterte, dass ihr Angebot junge Mitarbeiter anlocke und sie daher keine Nachwuchsprobleme hätten, obwohl im Handwerk ein extremer Fachkräftemangel herrsche. Die Familienfreundlichkeit ihres Hauses habe intern sogar „einen regelrechten Babyboom“ ausgelöst. Das betriebliche Engagement lässt sich auch an der 2018 vom Land Bayern erhaltenen Auszeichnung „Erfolgreich. Familienfreundlich“ ablesen.

Familienfreundlichkeit ist wichtiges Kriterium bei Berufswahl

Nach den Erhebungen des Statistischen Bundesamts kamen 2017 in Bayern auf einen Betreuer im Durchschnitt 8,6 Kinder in der Kategorie der Zwei- bis Achtjährigen. Bei den unter Dreijährigen betreute ein Erzieher rund 3,7 Kinder. Der Betreuungsschlüssel bei Baufritz liegt mit 5,6 Kindern pro Betreuer demnach unter dem bayernweiten Trend. Die Leiterin der Kita, Bettina Feierabend, bildet außerdem Kinderpfleger aus. „Unser Ziel ist es, auch in unseren Berufen gute Fachkräfte anzuwerben“, sagte Feierabend. „Ich gehe hier so entspannt arbeiten, weil ich weiß, wenn irgendwas ist, werde ich angerufen und kann mich um mein Kind kümmern“, sagte eine Mitarbeiterin. Das schlägt sich auch in der Frauenquote des Unternehmens nieder. Bei dem Mittelständler beläuft sich diese auf rund 30 Prozent.

Wie der Fachkräftemangel durch interne Strukturen unterbunden werden kann

„Ich finde, Baufritz ist in vielen Bereichen beispielhaft für ein sozial verantwortlich handelndes Unternehmen. Die Tatsache, dass sie dadurch weniger unter Fachkräftemangel leiden als andere zeigt, wie attraktiv sich Unternehmen machen, wenn sie ihren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern“.

Wie Firmen attraktiver werden können

Unterstützung sollen betriebliche Kindestageseinrichtungen und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle zusätzlich in der Politik finden. So sollten Unternehmen, die nachhaltig sozial denken und handeln, so Bahr, auch bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen bevorzugt werden. Die positive Wirkung der Baufritz-Kindertagesstätte bezeichnete sie als beispielhaft.

Wie die Politik Unternehmen weiter stärken kann

Die Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer, die im November zum „Entrepreneur Of The Year 2018“ ausgezeichnet wurde, formulierte außerdem einige Wünsche an die Berliner Politik. „Im Moment empfinde ich die vielen Möglichkeiten, die junge Eltern haben, als nicht sehr transparent, hier würde ich mir ein Beratungstool wünschen“, so Fritz-Kramer. Zudem solle auch der ländliche Raum durch Signale aus der Politik gestärkt werden. „Gerade für junge Leute sollte es wieder attraktiver werden, auf dem Land zu wohnen und zu arbeiten, sonst haben wir Unternehmen echt große Probleme!“

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