Agentur für Arbeit

Ausbildungsmarktbilanz 2019 im Landkreis Günzburg

Es gibt noch immer mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Was die Bilanz sonst noch ergeben hat.

„Der Ausbildungsmarkt im Landkreis Günzburg stellt sich auch im Berichtsjahr 2018/2019 zum achten Jahr in Folge als sogenannter ‚Bewerbermarkt‘ dar. Das heißt, wir haben mehr gemeldete Berufsausbildungsstellen als Bewerber. Das ist einerseits eine angenehme Situation für die Schüler, die auswählen können und oftmals in ihrem Wunschberuf eine Ausbildung beginnen. Auf der anderen Seite haben die Betriebe durch den demographischen Wandel und den Trend zu einem längeren Verbleib im Schulsystem zunehmend Schwierigkeiten, ihren Nachwuchskräftebedarf zu decken. Besonders im Einzelhandel, im Baugewerbe und im Gastronomiebereich blieben viele Stellen unbesetzt“, erklärt Richard Paul, Vorsitzender der Agentur für Arbeit.

Bis zum Jahresende können unbesetzte Stellen besetzt werden

Ende September waren im Landkreis Günzburg noch 196 unbesetzte Ausbildungsstellen und 6 unversorgte Bewerber gemeldet. „Für diese Jugendlichen gilt es jetzt, adäquate Alternativen zu finden, denn das Ende eines Berichtsjahres ist nicht das Ende der Vermittlungsaktivitäten. Außerdem melden sich bei der Berufsberatung auch jetzt noch Jugendliche, die zum Beispielkeinen Studienplatz gefunden haben, eine weiterführende Schule abbrechen und nun doch eine duale Berufsausbildung anstreben. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bis zum Jahresende noch einige der unbesetzten Stellen mit Auszubildenden besetzt werden können und im Gegenzug bislang unvermittelte Bewerber einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative finden“ berichtet der Agenturchef.

 Angebot und Nachfrage am Ausbildungsmarkt

Im Berichtsjahr 2018/2019 wurden 1.040 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,5 Prozent. Die Zahl der Bewerber ist dagegen im Vorjahresvergleich um 6,1 Prozent gesunken. Am Stichtag 30.09. waren 6 Jugendliche noch unversorgt. Im Vorjahr gab es 5 unversorgte Bewerber.  Aktuell sind 196 Ausbildungsstellen unbesetzt, während es 2018 150 unbesetzte Ausbildungsstellen waren.

„Der Handel und das Baugewerbe hat, wie seit einigen Jahren, die größten Probleme, den Nachwuchs in der Branche zu sichern. In den Berufen Kaufmann im Einzelhandel sind 11 Stellen, Verkäufer 11 Stellen, Fachverkäufer- Lebensmittelhandwerk-Fleischerei 8 Stellen unbesetzt geblieben. Es sind aber auch in anderen Berufen noch Ausbildungsplätze frei, wie beispielsweise 10 für Köche, 9 für Maurer, 9 für Zimmerer, 8 für Metallbauer – Konstruktionstechnik, 8 für Hotelfachmann, 6 für Tischler und 5 für Maschinen- und Anlagenführer“ informiert der Leiter der Donauwörther Arbeitsagentur.

Bewerberzahlen und Struktur

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Donauwörth unterstützte von Oktober 2018 bis September 2019 insgesamt 796 Bewerber bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle. Das sind 52 Jugendliche weniger als im Jahr davor.

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Bis zum Jahresende können unbesetzte Stellen besetzt werden

Ende September waren im Landkreis Günzburg noch 196 unbesetzte Ausbildungsstellen und 6 unversorgte Bewerber gemeldet. „Für diese Jugendlichen gilt es jetzt, adäquate Alternativen zu finden, denn das Ende eines Berichtsjahres ist nicht das Ende der Vermittlungsaktivitäten. Außerdem melden sich bei der Berufsberatung auch jetzt noch Jugendliche, die zum Beispielkeinen Studienplatz gefunden haben, eine weiterführende Schule abbrechen und nun doch eine duale Berufsausbildung anstreben. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bis zum Jahresende noch einige der unbesetzten Stellen mit Auszubildenden besetzt werden können und im Gegenzug bislang unvermittelte Bewerber einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative finden“ berichtet der Agenturchef.

 Angebot und Nachfrage am Ausbildungsmarkt

Im Berichtsjahr 2018/2019 wurden 1.040 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,5 Prozent. Die Zahl der Bewerber ist dagegen im Vorjahresvergleich um 6,1 Prozent gesunken. Am Stichtag 30.09. waren 6 Jugendliche noch unversorgt. Im Vorjahr gab es 5 unversorgte Bewerber.  Aktuell sind 196 Ausbildungsstellen unbesetzt, während es 2018 150 unbesetzte Ausbildungsstellen waren.

„Der Handel und das Baugewerbe hat, wie seit einigen Jahren, die größten Probleme, den Nachwuchs in der Branche zu sichern. In den Berufen Kaufmann im Einzelhandel sind 11 Stellen, Verkäufer 11 Stellen, Fachverkäufer- Lebensmittelhandwerk-Fleischerei 8 Stellen unbesetzt geblieben. Es sind aber auch in anderen Berufen noch Ausbildungsplätze frei, wie beispielsweise 10 für Köche, 9 für Maurer, 9 für Zimmerer, 8 für Metallbauer – Konstruktionstechnik, 8 für Hotelfachmann, 6 für Tischler und 5 für Maschinen- und Anlagenführer“ informiert der Leiter der Donauwörther Arbeitsagentur.

Bewerberzahlen und Struktur

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Donauwörth unterstützte von Oktober 2018 bis September 2019 insgesamt 796 Bewerber bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle. Das sind 52 Jugendliche weniger als im Jahr davor.

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