B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Günzburg  / 
Atomenergie-Prüfer gastieren im Günzburger Kernkraftwerk
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH

Atomenergie-Prüfer gastieren im Günzburger Kernkraftwerk

Die angehenden IAEA-Inspektoren. Foto: KGG

Kürzlich waren angehende Internationale Atomenergie-Inspektoren zu Gast im Kernkraftwerk Gundremmingen. Die sechs Absolventen aus der ganzen Welt informierten sich im Günzburger AKW und bei Mitarbeitern über die technischen Gegebenheiten der Anlage. Das Atomkraftwerk in Gundremmingen spielt seit jeher eine wichtige Rolle bei der Ausbildung junger Inspektoren.

von Simon Mayer, Online-Redaktion

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit Sitz in Wien hat sechs angehende Inspektoren zur Schulung ins Kernkraftwerk Gundremmingen entsandt. Nach abgeschlossener Ausbildung werden die so genannten Safeguards im Auftrag der Vereinten Nationen weltweit im Einsatz sein. Dabei werden sie den Umgang mit Kernbrennstoff und Kernkraftwerke überwachen.

Gundremmingen als wichtige Ausbildungsstätte

„Dass die IAEA unser Kraftwerk als Ausbildungsstätte gewählt hat, freut uns sehr“, so Gerhard Hackel. Er ist Leiter des Fachbereichs Produktion im Kernkraftwerk Gundremmingen und verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung des Betriebspersonals. Eine Woche lang informierten sich die künftigen Inspektoren im Gespräch mit Mitarbeitern und bei Begehungen in der Anlage über den Betrieb des hiesigen Kernkraftwerks. Schwerpunkt dieser Station ihres Ausbildungs-Programms war einerseits die Besichtigung der technischen Ausstattung von Block B und C. Diese wurde mit den zahlreichen internationalen robust ausgeführten Sicherheitseinrichtungen verglichen. Daneben informierten sich die Safeguards auch über organisatorische Aspekte des Kraftwerksbetriebs. Diese tragen zum hohen Sicherheitsniveau in deutschen Kernkraftwerken bei. „Mit unserer Unterstützung dieses wichtigen Ausbildungsprogramms können wir trotz des Atomausstiegs in Deutschland nachhaltig dazu beitragen, die Sicherheitskultur in kerntechnischen Anlagen auf der ganzen Welt zu gewährleisten“, so Hackel weiter.

Safeguards stammen aus der ganzen Welt

Die angehenden Safeguards des diesjährigen Ausbildungsprogramms stammen aus Vietnam, Thailand, Simbabwe, Nigeria, dem Irak und Kambodscha. Sie sind im Schnitt etwa 30 Jahre alt. Vor Beginn ihrer Tätigkeit haben sie für die Vereinten Nationen ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Auch im Kernkraftwerk Gundremmingen wird die Nutzung und Lagerung von Brennelementen durch regelmäßige Inspektionsbesuche der IAEA überwacht.

Kernkraftwerk als Besuchermagnet

Im Jahr 2015 konnte das Kernkraftwerk Gundremmingen 6.500 Besuchern verzeichnen. Die Interessierten können an Vorträgen oder Diskussionen teilnehmen. Aber auch die Kernkraftwerksanlage und Dauerausstellungen im Info-Zentrum können besichtigt werden. Seit Ende 2015 gibt es Informationen zum geplanten Abbau der Blöcke B und C.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema