Arbeitsmarktbericht

Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg sinkt deutlich

Der Arbeitsmarkt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Günzburg nimmt mit hohen Ausgaben Fahrt auf, berichtet die Agentur für Arbeit Donauwörth Ende Juli. Was hat es damit auf sich?

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Die Agentur für Arbeit Donauwörth (hierzu gehören die Landkreise Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm) hat im 1. Halbjahr 2021 mit Ausgaben in Höhe von 140 Millionen Euro den regionalen Arbeitsmarkt stabilisiert. 79 Millionen für Kurzarbeitergeld und 62 Millionen Arbeitslosengeld waren gut investiert. 

Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg setzt sich im Juli weiter fort. Die Arbeitslosenquote ist auf 2,0 Prozent und minus 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 119 beziehungsweise 7,2 Prozent gesunken. Insgesamt waren im Juli im Landkreis 1.531 Menschen arbeitslos gemeldet. Auch im Vergleich zum Vorjahr sind deutlich weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Damals betrug die Arbeitslosenquote 2,8 Prozent. Allerdings war auch der Juli 2020 noch stark von der Corona-Krise geprägt. Verglichen mit früheren Jahren liegt die Arbeitslosigkeit noch immer weit höher. Im Juli 2019 betrug die Arbeitslosenquote 1,7 Prozent. „Erfreulich ist jedoch, dass der Stellenmarkt deutlich zulegt und die Arbeitgeber wieder stärker einstellen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im Juli haben sich 490 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 195 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 607 die Arbeitslosigkeit beenden, 244 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Agentur für Arbeit will Weiterbildung fördern

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Richard Paul, erklärt: „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chancen für alle, die bereit sind, dazuzulernen. 64,3 Prozent der offenen Stellen sind für Fachkräfte oder Akademiker ausgeschrieben. Gleichzeitig hat fast die Hälfte der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung. Diese Menschen haben es damit schwerer, wieder auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. Ungelernten empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Dabei fördert die Arbeitsagentur die Weiterqualifizierung nicht nur während der Arbeitslosigkeit, sondern auch ggf. im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Lebenslanges Lernen wird aber auch für gut ausgebildete Arbeitskräfte immerwichtiger. Denn die Berufsfelder verändern sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sowie dem Strukturwandel nachhaltig. Unsere bisherige Arbeitsmarktpolitik, vor allem in die Qualifizierung von Arbeitslosen zu investieren, haben wir mit dem Qualifizierungschancengesetz auch für Beschäftigte stark ausgebaut. So können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zukunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Sind die Voraussetzungen erfüllt, reicht die Förderung von einer Kostenbeteiligung bis hin zu einer vollständigen Kostenübernahme. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall."

Umfang der Kurzarbeit weiterhin hoch

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen. Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Juli im Vergleich zum Vormonat erneut gesunken. Bis zum 25.07.2021 gingen 3 Anzeigen für 11 Beschäftigte ein. Im Juni waren es noch 10 Anzeigen für 86 Beschäftigte. 

Ausgaben für das Kurzarbeitergeld

Von Januar bis Juni 2021 zahlte die Agentur Donauwörth für alle 4 Landkreise beachtliche 45,8 Millionen Euro für Kurzarbeitergeld aus und es wurden über 33,6 Millionen Euro Sozialversicherungsbeiträge erstattet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde somit 61,8 Prozent mehr Kurzarbeitergeld ausbezahlt und 54,1 Prozent mehr Sozialversicherungsbeträge erstattet.  Diese Ausgaben zeigen, dass das Instrumente Kurzarbeitergeld immer noch greift und auch jetzt noch einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Absicherung der Menschen beiträgt“, so der Agenturchef weiter.

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Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg setzt sich im Juli weiter fort. Die Arbeitslosenquote ist auf 2,0 Prozent und minus 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 119 beziehungsweise 7,2 Prozent gesunken. Insgesamt waren im Juli im Landkreis 1.531 Menschen arbeitslos gemeldet. Auch im Vergleich zum Vorjahr sind deutlich weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Damals betrug die Arbeitslosenquote 2,8 Prozent. Allerdings war auch der Juli 2020 noch stark von der Corona-Krise geprägt. Verglichen mit früheren Jahren liegt die Arbeitslosigkeit noch immer weit höher. Im Juli 2019 betrug die Arbeitslosenquote 1,7 Prozent. „Erfreulich ist jedoch, dass der Stellenmarkt deutlich zulegt und die Arbeitgeber wieder stärker einstellen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

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Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen. Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Juli im Vergleich zum Vormonat erneut gesunken. Bis zum 25.07.2021 gingen 3 Anzeigen für 11 Beschäftigte ein. Im Juni waren es noch 10 Anzeigen für 86 Beschäftigte. 

Ausgaben für das Kurzarbeitergeld

Von Januar bis Juni 2021 zahlte die Agentur Donauwörth für alle 4 Landkreise beachtliche 45,8 Millionen Euro für Kurzarbeitergeld aus und es wurden über 33,6 Millionen Euro Sozialversicherungsbeiträge erstattet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde somit 61,8 Prozent mehr Kurzarbeitergeld ausbezahlt und 54,1 Prozent mehr Sozialversicherungsbeträge erstattet.  Diese Ausgaben zeigen, dass das Instrumente Kurzarbeitergeld immer noch greift und auch jetzt noch einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Absicherung der Menschen beiträgt“, so der Agenturchef weiter.

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