Arbeitsmarktbericht

Weniger arbeitslose Menschen in Aichach-Friedberg

Ende Juli wurden die Arbeitslosenzahlen von der Agentur für Arbeit veröffentlicht. Wie bewertet die Agentur-Chefin diese aktuellen Entwicklung?

Im Landkreis Aichach-Friedberg sind im Juli 2.003 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 14 Arbeitslose oder 0,7 Prozent weniger als einen Monat zuvor. Im Vergleich zu Juli 2020 sind es 122 oder 5,7 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote zum Vormonat verharrt auf 2,6 Prozent. Im Juli 2020 betrug die Arbeitslosenquote 2,7 Prozent und liegt damit noch immer im Korridor der Vollbeschäftigung. Im Landkreis Aichach-Friedberg nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr besonders bei den Langzeitarbeitslosen zu. Die Bandbreite über alle Gruppen hinweg ging von minus 15,4 Prozent bei den Jugendlichen bis plus 59,2 Prozent bei den Langzeitarbeitslosen.

Traditioneller Trend wird unterbrochen

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„Entgegen dem Trend der Vorjahre, geht die Arbeitslosigkeit von Juni auf Juli zurück. Zwar gibt es einen deutlichen Anstieg bei den arbeitslosen Jugendlichen, aber das hängt mit dem Ende des Schuljahres zusammen. Bei den anderen Personengruppen dagegen gibt es deutlich weniger Arbeitslose, sodass wir im Vergleich zum Vormonat 386 Arbeitslose oder 2,4 Prozent weniger haben. Zum Vorjahresmonat verzeichnen wir eine Abnahme um 2.112 Personen oder 11,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote sinkt von 4,6 Prozent im Juli 2020 auf jetzt 4,0 Prozent und war letztmals im Jahr 2015 höher. Die Abnahme beruht zum überwiegenden Teil auf einem starken Rückgang im SGB-III-Bereich (Arbeitslosenversicherung, minus 2.042 Personen, minus 19,3 Prozent). Im SGB-II-Bereich (Jobcenter) haben wir im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang um 70 oder 1,0 Prozent. In diesem Monat registrieren wir insgesamt 15.815 Arbeitslose,“ erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg die allgemeine Entwicklung im gesamten Agenturbezirk.

Wie verhält sich die Kurzarbeit in Aichach-Friedberg?

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Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lasse laut der Pressemeldung weiterhin die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April vergangenen Jahres gingen in den darauffolgenden Monaten zwar deutlich weniger Anzeigen ein, allerdings war ab Oktober 2020 wieder ein Anstieg zu verzeichnen, der seit Februar wieder abgenommen hat. Insgesamt gebe es dennoch noch Anzeigen mehr als zu Vor-Corona-Zeiten.

Mehr Stellen als im Vorjahr

„Die Arbeitskräftenachfrage steigt auch im Juli weiter an: 1.694 Stellen konnten wir neu in die Jobbörse aufnehmen. Das sind 169 oder 11,1 Prozent mehr als zum Vormonat sowie 639 oder 60,6 Prozent mehr als zum Vorjahr. Somit stellen wir fest, dass die Zahl der neu gemeldeten Stellen sogar höher als vor der Pandemie liegt. Der Bestand an Arbeitsstellen beträgt im Juli 6.021 und liegt damit wiederum höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir 1.837 (43,9 Prozent) Stellen mehr und liegen auch hier über dem Vor-Corona-Niveau“, analysiert Koller-Knedlik.

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Mehr Stellen als im Vorjahr

„Die Arbeitskräftenachfrage steigt auch im Juli weiter an: 1.694 Stellen konnten wir neu in die Jobbörse aufnehmen. Das sind 169 oder 11,1 Prozent mehr als zum Vormonat sowie 639 oder 60,6 Prozent mehr als zum Vorjahr. Somit stellen wir fest, dass die Zahl der neu gemeldeten Stellen sogar höher als vor der Pandemie liegt. Der Bestand an Arbeitsstellen beträgt im Juli 6.021 und liegt damit wiederum höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir 1.837 (43,9 Prozent) Stellen mehr und liegen auch hier über dem Vor-Corona-Niveau“, analysiert Koller-Knedlik.

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