Atomkraft

AKW Gundremmingen: Block C wird vorübergehend abgeschaltet

Das Kernkraftwerk Gundremmingen. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Block C des Kernkraftwerks im bayerisch-schwäbischen Gundremmingen wird vorübergehend vom Netz genommen. Rund 20 Millionen Euro wurden für die Wartungsarbeiten veranschlagt.

Im Jahr 2018 hat Block C rund 10,4 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Damit trug das Atomkraftwerk maßgeblich zur Versorgungssicherheit in Bayerisch Schwaben bei. Rund drei Millionen Durchschnittshaushalte konnten ein Jahr mit CO2-freier Energie beliefert werden. Am 21. April 2019 wird der Block nun abgeschaltet. Grund dafür ist eine turnusmäßige Revision, die Brennelemente werden ausgewechselt. Die Arbeiten werden voraussichtlich fünf Wochen andauern. 

20 Millionen Euro kostet die Instandsetzung

Neben wiederkehrenden Prüfungen und Wartungsarbeiten an Anlagenkomponenten und Sicherheitssystemen stehen Inspektionen an Behältern, Armaturen und elektrischen Schaltanlagen im Fokus der Arbeiten. Rund 20 Millionen Euro werden hierfür in die Anlage investiert. Zu Beginn der Revision werden zunächst die bisher im Reaktor eingesetzten Brennelemente einzeln überprüft. Darüber hinaus werden 112 frische Brennelemente eingesetzt. Unabhängige Sachverständige des TÜV überwachen den Revisionsablauf im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums.

Gundremminger Personal reicht nicht für Durchführung der Arbeiten aus

Während der Revision wird die Kraftwerksmannschaft von rund 600 zusätzlichen Fachkräften von Partnerfirmen unterstützt. Von ihren Übernachtungen und ihrem Aufenthalt in der Region wird auch die lokale Wirtschaft profitieren. Im Sinne größtmöglicher Sicherheit und des Gesundheitsschutzes durchlaufen alle Mitarbeiter von Partnerfirmen vor Aufnahme ihrer Tätigkeiten den kraftwerkseigenen Arbeitssicherheits-Parcours. „Durch diese wichtige Maßnahme sorgen wir dafür, dass alle an der Revision Beteiligten für unsere hohen Anforderungen an die Sicherheitskultur sensibilisiert sind und verantwortungsvoll an ihre Aufgaben herangehen“, erläutert Dr. Heiko Ringel, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen.

Nach sorgfältigem Abschluss aller Maßnahmen soll Block C voraussichtlich Ende Mai wieder mit dem Netz synchronisiert werden.

Letzten Sommer war Revision langwierig

Erst im Sommer vergangenen Jahres wurden die Brennstäbe in Block C ausgetauscht. Der finanzielle Aufwand für Wartung und Prüfung von Block C belief sich damals auf rund 15 Millionen Euro. Während der Revision waren zwei meldepflichtige Ereignisse aufgetreten.

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