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ver.di Streiks bei Dehner weiten sich aus
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ver.di Streiks bei Dehner weiten sich aus

ver.di streikt: Die Schlacht um die Manteltarifverträge bei Dehner gehen in die nächste Runde, Foto: B4BSCHWABEN

Nach den schmerzlichen Streiks vor Ostern legten Dehner Mitarbeiter am 02.05.2013 nochmals ihre Arbeit nieder. Diesmal waren sogar mehr Filialen betroffen als bei der ersten Streikwelle. Ver.di erhöht damit den Druck auf den Gartenspezialisten.

Bei Dehner ist schon lange nicht mehr alles im grünen Bereich. Bereits am 28.03.2013 rief die Gewerkschaft ver.di zum Streik auf, um die Kündigung der Tarifbindungen beim Bayerischen Einzelhandel zu protestieren. Der Grund  war unter anderem, dass Dehner hier eine eigene, an den Belangen des Unternehmens orientierte Vergütungspolitik verfolgen will. Das Unternehmen garantiert die Ansprüche aus dem derzeit gültigen Manteltarifvertrag bis Ende 2014. Für ver.di ist das zu wenig. Aus diesem Grund wurde am 2. Mai nochmals zum Streik aufgerufen.

Dehner Mitarbeiter streiken Bundesweit

Dieses Mal sind sogar noch mehr Dehner Gartencenter betroffen als beim Streik um Ostern. Betroffen waren die Dehner Filialen in Augsburg Ackermannstr., Königsbrunn, Neu-Ulm, Senden, Memmingen, Kaufbeuren, Kempten, München Trudering (alle Bayern), Lahr und Weil am Rhein (Baden- Württemberg) und Dietzenbach (Hessen). Damit wird diesmal auch in anderen Bundesländern als Bayern gestreikt. Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig, da die Gartensaison doch gerade erst angefangen hat. Dies war von der Gewerkschaft ver.di beabsichtigt. „Tarifbindung schützt die Menschen und ihre Familien und stellt sich dem ruinösen Verdrängungswettbewerb im Einzelhandel entgegen“, so Thomas Gürlebeck, ver.di Streikleiter aus Augsburg und ver.di Unternehmensbetreuer von Dehner. Manuela Schraut, Streikleiterin in Kempten erklärt, dass die Beschäftigten in Gesprächen ihre Verärgerung klar gemacht hätten. Sie würden hervorragende Leistungen erbracht haben und trotz hervorragender Gewinne würde die Tarifbindung verweigert werden. Seit vier Jahren kämpft ver.di nun für neue Manteltarifverträge.

Dehner: Streiks fehlt die Rechtfertigung

Auf der anderen Seite des Tarifkriegs hat der Gartenspezialist wenig Verständnis für die Streikenden übrig. Peter Krail, Geschäftsbereichsleiter Personal bei Dehner sagte schon zu den Streiks um Ostern: „Schon seit geraumer Zeit stehen die diversen Streikaufrufe von ver.di in keinem Verhältnis mehr zum Sachverhalt.“ Die Löhne der Beschäftigten lägen sogar über dem Lohn- und Bezahlungsniveau im deutschen Einzelhandel. Auch würde für die Dehner-Belegschaft alle Zusprüche aus dem Manteltarifvertrag, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, weiterhin gelten. „Unser Augenmerk gilt nun, unseren Kunden auf der Verkaufsfläche die gewohnte Qualität und besten Service zu bieten – daran werden die Aufrufe von ver.di nichts ändern.“ In allen Geschäften wäre der Verkauf ohne Einschränkung gewährleistet.

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