vbw Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw-Studie: Unternehmen zufrieden am Standort Bayern

© Rido - Fotolia.com

Gut 95 Prozent der bayerischen Firmen würden sich wieder für Bayern als Standort entscheiden. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., für die branchenübergreifend rund 1.000 Betriebe unterschiedlicher Größe in allen Regionen des Freistaats befragt wurden.

von Kathrin Lüders, Online-Redaktion

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont: „Bayern hat hervorragende Standortqualitäten, und die Loyalität der Betriebe ist hoch. Damit Bayern für Unternehmen attraktiv und damit als Wirtschaftsstandort stark bleibt, muss die Politik allerdings konsequent zentrale Wettbewerbsfaktoren für die Wirtschaft verbessern. Auch dies ist ein Ergebnis der Studie. Dringenden Handlungsbedarf sehen die bayerischen Unternehmen vor allem bei der Energieversorgung und beim Breitbandausbau. Die Bewertung der Standortqualitäten wird sich deutlich verschlechtern, wenn diese drängenden Aufgaben unerledigt bleiben.“

Trotz hoher Zufriedenheit besteht Handlungsbedarf

Aus Sicht der bayerischen Unternehmen gibt es großen Handlungsbedarf, nicht nur beim Ausbau der Infrastruktur, sondern auch bei der Forschung und Entwicklung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie im Bereich der Verwaltung. Am schlechtesten bewerten die befragten Firmen die Höhe der Strompreise, die derzeitige Ausgestaltung des Steuersystems und die bürokratischen Anforderungen an Unternehmen.

Hohe Strompreise und Gewerbesteuersätze belasten Firmen

95 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Vereinfachung des Steuersystems aus, 92 erwarten höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung von Stromspeichern, und 88 Prozent fordern einen schnelleren Ausbau intelligenter Verteilnetze. Zur Vereinfachung von Verwaltungsprozessen wünschen sich die Betriebe vordringlich einheitliche Ansprechpartner auf kommunaler Ebene, eine stärkere Vernetzung administrativer Einheiten und den Ausbau von eGovernment- Leistungen.

Bayerische Unternehmen bemängeln zudem die Komplexität des Steuersystems und setzen sich für die Abschaffung der kalten Progression ein. Außerdem kritisiert die Mehrheit der befragten bayerischen Betriebe die Höhe der Gewerbesteuersätze.

Standort Bayern – Unternehmensperspektiven 2014

„Die Fachkräftesicherung ist angesichts der hohen Beschäftigungsquoten im Freistaat und des demografischen Wandels ein Dauerthema für die bayerische Wirtschaft. Das belegt auch unsere aktuelle Befragung. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie dem Ausbau der Kinderbetreuung, fordern die Unternehmen hierzu mehr Unterstützung bei der Ausbildung sowie der beruflichen Weiterbildung“, so Brossardt. Die gamte Studie „Standort Bayern – Unternehmensperspektiven 2014“ ist beim vbw erhältlich.

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Trotz hoher Zufriedenheit besteht Handlungsbedarf

Aus Sicht der bayerischen Unternehmen gibt es großen Handlungsbedarf, nicht nur beim Ausbau der Infrastruktur, sondern auch bei der Forschung und Entwicklung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie im Bereich der Verwaltung. Am schlechtesten bewerten die befragten Firmen die Höhe der Strompreise, die derzeitige Ausgestaltung des Steuersystems und die bürokratischen Anforderungen an Unternehmen.

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95 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Vereinfachung des Steuersystems aus, 92 erwarten höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung von Stromspeichern, und 88 Prozent fordern einen schnelleren Ausbau intelligenter Verteilnetze. Zur Vereinfachung von Verwaltungsprozessen wünschen sich die Betriebe vordringlich einheitliche Ansprechpartner auf kommunaler Ebene, eine stärkere Vernetzung administrativer Einheiten und den Ausbau von eGovernment- Leistungen.

Bayerische Unternehmen bemängeln zudem die Komplexität des Steuersystems und setzen sich für die Abschaffung der kalten Progression ein. Außerdem kritisiert die Mehrheit der befragten bayerischen Betriebe die Höhe der Gewerbesteuersätze.

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