Wachstum

VARTA verzeichnet Rekordjahr

Die VARTA AG mit Tochtergesellschaft in Nördlingen veröffentlichen ihre Geschäftszahlen von 2018. Auf mehreren Ebenen verzeichnet das Unternehmen einen Firmenrekord.

Mit der Veröffentlichung der geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 zeigte sich die VARTA AG sehr zufrieden. Denn der Konzern blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr der jüngeren Firmengeschichte zurück. Mit erneut zweistelligen Wachstumsraten beim Umsatz und Ergebnis wurden neue Rekordwerte erzielt: Der Konzern-Umsatz ist im Geschäftsjahr 2018 wieder zweistellig um 12,2 Prozent auf 271,7 Millionen Euro organisch gewachsen. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 90 Prozent auf 25,7 Millionen Euro.

Herbert Schein: Die Weichen sind richtig gestellt

Herbert Schein, CEO der VARTA AG: „Die starken Geschäftszahlen bestätigen, dass wir die richtigen strategischen Weichen für die Zukunft gestellt haben. Mit der massiven Erweiterung unserer Produktionskapazitäten sowie mit neuen innovativen Produkten werden wir die Wachstumsdynamik nochmals beschleunigen und unsere starke Marktposition weiter ausbauen. Damit werden wir den profitablen Wachstumskurs langfristig fortsetzen können.“

Stärkstes Umsatzwachstum bei Lithium-Ionen-Batterien

Der Umsatz im Segment Microbatteries stieg um 7,5 Prozent auf 218,9 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA ist um 8,2 Prozent auf 47,3 Millionen Euro gestiegen. Das stärkste Umsatzwachstum wurde allerdings bei den kleinen Lithium-Ionen-Batterien (CoinPower) erzielt.

Der Umsatz im Segment Power & Energy ist um 37,4 Prozent auf 51,8 Millionen Euro sehr dynamisch gewachsen. Das Segment verzeichnet ein anhaltend hohes Wachstum bei den Energiespeicherlösungen, insbesondere im Heimspeicher-Markt.

Die neu angelaufenen Kundenprojekte im Bereich der Batteriepacks haben ebenfalls zum dynamischen Wachstum beigetragen. Im Gesamtjahr 2018 wurde ein sehr deutlich positives bereinigtes EBITDA erzielt. Das operative Ergebnis ist sprunghaft von minus 4,4 Millionen Euro um 7,3 Millionen Euro auf plus 2,9 Millionen Euro angestiegen.

Investition: Produktionskapazitäten erhöhen

Unmittelbar nach dem Börsengang im Oktober 2017 wurde mit der Umsetzung des größten Investitionsprogramms in der Firmengeschichte zur Erweiterung der Produktionskapazitäten begonnen. Vor allem aufgrund der massiven Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten hat sich die Bilanzsumme zum 31.12.2018 um 70,2 Millionen Euro auf 401,7 Millionen Euro erhöht. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf dem Ausbau der Produktionskapazitäten bei den kleinen Lithium-Ionen Batterien (CoinPower).

Steffen Munz, CFO der VARTA AG: „Die sehr gesunde Bilanz ermöglicht es uns, weitere Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten sowie in Innovationen und neue Produkte aus eigenen Mitteln zu finanzieren.“

Investitionen in 2018 vollständig aus operativen Cash Flow finanziert

Aus dem massiven Ausbau der Produktionskapazitäten, insbesondere im Bereich der Lithium-Ionen Batteriezellen, ergaben sich Auszahlungen für Investitionen (CAPEX) von 56,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 39 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionsausgaben (CAPEX) waren im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 3,5 mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Dabei wurden die Investitionsausgaben komplett aus dem Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanzier. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Cash Flow von 69,8 Millionen Euro generiert. In Summe wurde im Geschäftsjahr 2018 ein positiver Free Cash Flow von 10,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

Ausblick für 2019

Die VARTA AG blickt optimistisch in das Geschäftsjahr 2019: Durch die massive Ausweitung der Produktionskapazitäten, dem guten Auftragsbestand und neuen Wachstumsmöglichkeiten erwartet das Unternehmen beim Umsatz- und Ergebniswachstum wieder zweistellig zuzulegen. Es wird für 2019 ein währungsbereinigter Konzernumsatz zwischen 303 und 309 Millionen Euro erwartet.

Das entspräche einem organischen Umsatzwachstum von rund 12 bis 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte Konzern-EBITDA wird 2019 in einem Korridor zwischen 61 und 64 Millionen Euro liegen, und sich damit um rund 22 bis 28 Prozent im Vorjahresvergleich erhöhen.

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Herbert Schein: Die Weichen sind richtig gestellt

Herbert Schein, CEO der VARTA AG: „Die starken Geschäftszahlen bestätigen, dass wir die richtigen strategischen Weichen für die Zukunft gestellt haben. Mit der massiven Erweiterung unserer Produktionskapazitäten sowie mit neuen innovativen Produkten werden wir die Wachstumsdynamik nochmals beschleunigen und unsere starke Marktposition weiter ausbauen. Damit werden wir den profitablen Wachstumskurs langfristig fortsetzen können.“

Stärkstes Umsatzwachstum bei Lithium-Ionen-Batterien

Der Umsatz im Segment Microbatteries stieg um 7,5 Prozent auf 218,9 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA ist um 8,2 Prozent auf 47,3 Millionen Euro gestiegen. Das stärkste Umsatzwachstum wurde allerdings bei den kleinen Lithium-Ionen-Batterien (CoinPower) erzielt.

Der Umsatz im Segment Power & Energy ist um 37,4 Prozent auf 51,8 Millionen Euro sehr dynamisch gewachsen. Das Segment verzeichnet ein anhaltend hohes Wachstum bei den Energiespeicherlösungen, insbesondere im Heimspeicher-Markt.

Die neu angelaufenen Kundenprojekte im Bereich der Batteriepacks haben ebenfalls zum dynamischen Wachstum beigetragen. Im Gesamtjahr 2018 wurde ein sehr deutlich positives bereinigtes EBITDA erzielt. Das operative Ergebnis ist sprunghaft von minus 4,4 Millionen Euro um 7,3 Millionen Euro auf plus 2,9 Millionen Euro angestiegen.

Investition: Produktionskapazitäten erhöhen

Unmittelbar nach dem Börsengang im Oktober 2017 wurde mit der Umsetzung des größten Investitionsprogramms in der Firmengeschichte zur Erweiterung der Produktionskapazitäten begonnen. Vor allem aufgrund der massiven Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten hat sich die Bilanzsumme zum 31.12.2018 um 70,2 Millionen Euro auf 401,7 Millionen Euro erhöht. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf dem Ausbau der Produktionskapazitäten bei den kleinen Lithium-Ionen Batterien (CoinPower).

Steffen Munz, CFO der VARTA AG: „Die sehr gesunde Bilanz ermöglicht es uns, weitere Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten sowie in Innovationen und neue Produkte aus eigenen Mitteln zu finanzieren.“

Investitionen in 2018 vollständig aus operativen Cash Flow finanziert

Aus dem massiven Ausbau der Produktionskapazitäten, insbesondere im Bereich der Lithium-Ionen Batteriezellen, ergaben sich Auszahlungen für Investitionen (CAPEX) von 56,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 39 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionsausgaben (CAPEX) waren im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 3,5 mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Dabei wurden die Investitionsausgaben komplett aus dem Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanzier. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Cash Flow von 69,8 Millionen Euro generiert. In Summe wurde im Geschäftsjahr 2018 ein positiver Free Cash Flow von 10,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

Ausblick für 2019

Die VARTA AG blickt optimistisch in das Geschäftsjahr 2019: Durch die massive Ausweitung der Produktionskapazitäten, dem guten Auftragsbestand und neuen Wachstumsmöglichkeiten erwartet das Unternehmen beim Umsatz- und Ergebniswachstum wieder zweistellig zuzulegen. Es wird für 2019 ein währungsbereinigter Konzernumsatz zwischen 303 und 309 Millionen Euro erwartet.

Das entspräche einem organischen Umsatzwachstum von rund 12 bis 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte Konzern-EBITDA wird 2019 in einem Korridor zwischen 61 und 64 Millionen Euro liegen, und sich damit um rund 22 bis 28 Prozent im Vorjahresvergleich erhöhen.

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