Kapitalerhöhung

VARTA will Produktion von Lithium-Ionen-Zellen vorantreiben

Der Konzern mit Tochterfirma in Nördlingen plant, erneut seine Produktionskapazitäten auszuweiten. Finanziert wird die Erweiterung durch eine Kapitalerhöhung.

Die Kapazitätserweiterung bei den Lithium-Ionen-Batterien auf deutlich über 100 Millionen Zellen pro Jahr erfordere ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund EUR 100 Millionen, wie VARTA mitteilt. Das entspreche 40 Millionen zusätzliche Zellen pro Jahr. Das Investitionsvolumen werde aus einer Kapitalerhöhung finanziert.

„Die Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen-Zellen ist anhaltend hoch. Daher investieren wir massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Die Kapitalerhöhung ermöglicht es uns, den eingeschlagenen, erfolgreichen Wachstumskurs nochmals zu beschleunigen“, so Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG.

Kapitalerhöhung gegen Bareinlage

Der Vorstand der VARTA AG habe mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss der Bezugsrechte der Aktionäre durchzuführen. Die Kapitalerhöhung erfolge gegen Bareinlage und unter teilweiser Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals. Das Grundkapital der Gesellschaft werde dabei durch Ausgabe einer solchen Anzahl von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie erhöht. Damit werde ein Bruttoerlös von circa 100.000.000 Euro erzielt. Die neuen Aktien werden ausschließlich institutionellen Investoren im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung mittels eines beschleunigten Platzierungsverfahrens angeboten, heißt es in der Pressemitteilung.

Eigenkapitalbasis wird gestärkt

Steffen Munz, Finanzvorstand (CFO) der VARTA AG, ergänzt: „Mit dieser Kapitalerhöhung stärken wir unsere Eigenkapitalbasis, um die massive Kundennachfrage nach Lithium-Ionen Batterien umsetzen zu können. Wir verschaffen uns finanziellen Spielraum, um kurzfristig und flexibel auf die boomende Kundennachfrage reagieren zu können.“ Die neuen Aktien seien für das Geschäftsjahr 2019 voll dividendenberechtigt und haben dieselben Rechte wie die bestehenden Aktien.

Der Nettoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung diene zur Finanzierung einer weiteren Kapazitätserweiterung bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen Batteriezellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer.

Starkes Marktwachstum

Ursprünglich war die Gesellschaft von Produktionskapazitäten von mehr als 60 Millionen Zellen für 2020 ausgegangen. Hintergrund sei die ungebrochen hohe Kundennachfrage in einem Markt, der jährlich über 30 Prozent wächst. Das sehr starke Marktwachstum wird von den Trends zur Miniaturisierung der Anwendungsgeräte, der zunehmenden Konnektivität sowie dem kabellosen Trend geprägt.

Varta strebt Martkanteil von rund 50 Prozent an

Der Konzern strebt in 2020 eine weltweit marktführende Position mit Lithium-Ionen-Zellen mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent an. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Produktionskapazität von jährlich rund 50 Millionen Zellen auf rund 60 Millionen Zellen in 2020 auszuweiten.

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„Die Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen-Zellen ist anhaltend hoch. Daher investieren wir massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Die Kapitalerhöhung ermöglicht es uns, den eingeschlagenen, erfolgreichen Wachstumskurs nochmals zu beschleunigen“, so Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG.

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Eigenkapitalbasis wird gestärkt

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Der Nettoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung diene zur Finanzierung einer weiteren Kapazitätserweiterung bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen Batteriezellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer.

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