Hohe Nachfrage

VARTA prüft mögliche Produktions-Erweiterung in Nördlingen

Der Batteriekonzern VARTA hat bereits angekündigt, dass die Produktion der Lithium-Ionen-Batterien deutlich ausgebaut wird. Nun prüft das Unternehmen, an welchen Niederlassungen Erweiterungs-Potenzial besteht. Eine der Möglichkeiten ist am Standort Nördlingen.

„Dass der Standort in Nördlingen ausgebaut wird, ist aber bei weitem noch nicht spruchreif“, erklärte eine Sprecherin des Konzerns gegenüber unserer Redaktion. Derzeit überprüfe VARTA lediglich die Möglichkeiten.

Der Konzern braucht Platz

Sicher sei jedoch, dass die Produktionskapazitäten ausgebaut werden müssen, bestätigte das Unternehmen auf Nachfrage. Bis zum Jahr 2020 beziehungsweise 2021 will VARTA die Produktion der Lithium-Ionen-Batterien von rund 60 Millionen auf deutlich über 100 Millionen Zellen jährlich erweitern. Dafür braucht der Konzern Platz. „Derzeit wird beispielsweise am Hauptsitz in Ellwangen in Hochregallager mit 30 Metern Höhe gebaut. Damit sollen Lagerflächen aus der Produktion verschwinden und weiteren Platz für neue Anlagen schaffen“, so die Konzernsprecherin.

Auch in Nördlingen befindet sich das Unternehmen in Überlegungen, wie die benötigten Kapazitäten geschaffen werden können. Ein Neubau sei dabei nicht auszuschließen, sei aber nur einer der möglichen Ansätze.

Erweiterungspläne sollen bald konkretisiert werden

Mit den Erweiterungsplänen reagiert das Unternehmen auf die deutlich steigende Nachfrage im Bereich der Mikrobatterien. „Diese Knopfzellen werden vor allem im Bereich der Premium Kopfhörer eingesetzt. Das ist auf die steigende Nachfrage nach kabellosen ‚Earbuds‘ zurückzuführen. Dieser Bereich nimmt jährlich um 30 Prozent zu – damit wachsen wir schneller als der Markt“, heißt es vom Unternehmen. Das sehr starke Marktwachstum wird von den Trends zur Miniaturisierung der Anwendungsgeräte, der zunehmenden Konnektivität sowie dem kabellosen Trend geprägt. Um dieser Nachfrage gerecht werden zu können, soll sich deshalb schon bald zeigen, wie die Produktions-Erweiterung aussehen soll.

Kapitalerhöhung zugunsten Kapazitätserweiterung

Die Kapazitätserweiterung bei den Lithium-Ionen-Batterien auf deutlich über 100 Millionen Zellen pro Jahr erfordere ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro, wie VARTA im Juni mitteilt. Das Investitionsvolumen werde aus einer Kapitalerhöhung finanziert.

„Die Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen-Zellen ist anhaltend hoch. Daher investieren wir massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Die Kapitalerhöhung ermöglicht es uns, den eingeschlagenen, erfolgreichen Wachstumskurs nochmals zu beschleunigen“, so Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG.

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Sicher sei jedoch, dass die Produktionskapazitäten ausgebaut werden müssen, bestätigte das Unternehmen auf Nachfrage. Bis zum Jahr 2020 beziehungsweise 2021 will VARTA die Produktion der Lithium-Ionen-Batterien von rund 60 Millionen auf deutlich über 100 Millionen Zellen jährlich erweitern. Dafür braucht der Konzern Platz. „Derzeit wird beispielsweise am Hauptsitz in Ellwangen in Hochregallager mit 30 Metern Höhe gebaut. Damit sollen Lagerflächen aus der Produktion verschwinden und weiteren Platz für neue Anlagen schaffen“, so die Konzernsprecherin.

Auch in Nördlingen befindet sich das Unternehmen in Überlegungen, wie die benötigten Kapazitäten geschaffen werden können. Ein Neubau sei dabei nicht auszuschließen, sei aber nur einer der möglichen Ansätze.

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Mit den Erweiterungsplänen reagiert das Unternehmen auf die deutlich steigende Nachfrage im Bereich der Mikrobatterien. „Diese Knopfzellen werden vor allem im Bereich der Premium Kopfhörer eingesetzt. Das ist auf die steigende Nachfrage nach kabellosen ‚Earbuds‘ zurückzuführen. Dieser Bereich nimmt jährlich um 30 Prozent zu – damit wachsen wir schneller als der Markt“, heißt es vom Unternehmen. Das sehr starke Marktwachstum wird von den Trends zur Miniaturisierung der Anwendungsgeräte, der zunehmenden Konnektivität sowie dem kabellosen Trend geprägt. Um dieser Nachfrage gerecht werden zu können, soll sich deshalb schon bald zeigen, wie die Produktions-Erweiterung aussehen soll.

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„Die Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen-Zellen ist anhaltend hoch. Daher investieren wir massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Die Kapitalerhöhung ermöglicht es uns, den eingeschlagenen, erfolgreichen Wachstumskurs nochmals zu beschleunigen“, so Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender (CEO) der VARTA AG.

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