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So verlief das erste Quartal für Varta
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Quartalsbericht

So verlief das erste Quartal für Varta

 Foto_Herbert_Schein
Herbert Schein, der CEO der Varta AG. Foto: Varta

Die Varta AG veröffentlichte in der vergangenen Woche ihre aktuellen Geschäftszahlen. Der Konzern kann dabei auf das erfolgreichste erste Halbjahr der jüngeren Firmengeschichte zurückblicken.

Neue Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis beschleunigten das ohnehin hohe Wachstumstempo der Varta AG, die eine Tochtergesellschaft in Nördlingen unterhält, zusätzlich. Der Konzernumsatz wuchs um rund 16 Prozent auf 151,5 Millionen Euro. Der Gewinn stieg insgesamt um fast 50 Prozent auf 19,5 Millionen Euro. 2018 betrug der Gesamtjahresumsatz 25,7 Millionen Euro.

„Wir wollen das profitable Wachstum weiter beschleunigen“

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„Wir wollen das profitable Wachstum, insbesondere bei den Lithium-Ionen-Batterien, weiter beschleunigen und investieren massiv in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Als Innovations- und Marktführer profitieren wir enorm vom starken Marktwachstum und der hohen Nachfrage nach unseren Lithium-Ionen Batterien. Das zeigen auch unsere sehr guten Geschäftszahlen mit zweistelligen Zuwächsen beim Umsatz und Ergebnis.“, so Herbert Schein, der Vorstandsvorsitzender (CEO) der Varta AG.

Warum die Umsatzprognose für 2019 nochmals erhöht wird

Finanzvorstand (CFO) Steffen Munz ergänzt: „Wir haben das hohe Wachstumstempo im ersten Halbjahr nochmals erhöht und die Profitabilität weiter deutlich verbessert. Nachdem das erste Halbjahr sehr gut gelaufen ist und wir derzeit einen enorm hohen und stetig wachsenden Auftragsbestand verzeichnen, erhöhen wir erneut die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019.“

Segment „Microbatteries“ erlebt starkes erstes Halbjahr

Das Segment „Microbatteries“ hat das beste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte erzielt. Der Umsatz ist um etwa 19 Prozent auf 126,2 Millionen Euro gewachsen. Vor allem die wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen, die beispielsweise in kabellose Kopfhörer verbaut werden, erwiesen sich als besonders profitabel. Die Kundennachfrage bleibt hoch; der Markt wächst jährlich um über 30 Prozent. Bei den Hörgeräte-Batterien wurde die weltweit marktführende Position im strukturell wachsenden Markt für Hörgeräte weiter ausgebaut. Der Konzern profitiert derzeit vom Trend zu wiederaufladbaren Hörgeräten.

So wird der Ausbau der Produktion finanziert

Auch der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit entfällt auf den wachsenden Markt der wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte. Hier werden die Produktionskapazitäten weiter erhöht. Der Konzern will diese auf über 80 Millionen Zellen jährlich ab Anfang 2020 und auf deutlich über 100 Millionen Zellen jährlich bis Ende 2020 erhöhen. Ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro würde die Produktion von zusätzlichen 40 Millionen Zellen pro Jahr finanzieren.

Diesem Investitionsvolumen kann mit der am 13. Juni 2019 abgeschlossenen Kapitalerhöhung beigekommen werden. Damals wurden 2,2 Millionen neue Aktien bei internationalen Investoren platziert. Aus der Kapitalerhöhung floss der Gesellschaft ein Brutto-Emissionserlös von rund 104 Millionen Euro zu.

Varta AG kauft das Varta Consumer Batteries Geschäft

Ende Mai unterzeichnete der Konzern einen Vertrag zum Erwerb des Varta Consumer Batteries-Geschäfts von der US-amerikanischen Energizer Holdings, Inc. Varta Consumer Batteries ist einer der europaweit führenden Hersteller von Haushaltsgeräte-Batterien. Der erwartete Netto-Kaufpreis für Varta Consumer Batteries liegt bei rund 100 Millionen Euro. Der Vollzug der Transaktion muss noch von der Europäischen Kommission genehmigt werden, untersteht des Weiteren noch der kartellrechtlichen Freigabe. Der Abschluss der Transaktion wird derzeit nicht vor dem vierten Quartal 2019 erwartet.

Umsatzprognose für 2019 wird erneut angehoben

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Nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr erhöht die Varta AG erneut die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019. Denn auch der Auftragsbestand, der sich ohnehin auf hohem Niveau befindet, wird noch weiter wachsen. Die Umsatz-Prognose wird deshalb von den bisher erwarteten 310 bis 315 Millionen Euro auf 320 bis 330 Millionen Euro angehoben. Dies würde einem Umsatzwachstum von rund 18 bis 21 Prozent entsprechen.

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