BVMW Donau-Ries

Tabu-Thema Burnout: BVMW Donau-Ries veranstaltet Unternehmerabend

Der Unternehmerabend war ein voller Erfolg. Foto: Michael Heilig, BVMW Donau-Ries
Psychische Erkrankungen nehmen auch in mittelständischen Unternehmen immer mehr zu. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) Donau-Ries will hier reagieren. Am Unternehmer-Abend zu diesem Thema nahmen zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verbänden und Behörden teil.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Organisiert wurde die Veranstaltung vom BVMW Donau-Ries in Zusammenarbeit mit der PGiB GmbH, EX-IN, dem Bezirk Schwaben, der Caritas und dem Diakonischen Werk Donau-Ries e.V. Nördlingen. Ziel war es, psychische Erkrankungen in Unternehmen zu „enttabuisieren“. Neben Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert waren auch die Bezirksräte Holzmann, Peter Schiele und Volkmar Thumser an der Veranstaltung teil.

Bundesweit einmaliges Konzept vorgestellt

In diesem Rahmen stellte sich auch die PGiB vor. Das Start-up wurde 2016 gegründet. Alle fünf  Unternehmens-Gründer haben am eigenen Leibe erfahren, was es bedeutet, wenn man durch eine psychische Erkrankung mitten aus dem Berufsleben gerissen wird. Aus dieser Erfahrung heraus haben sie sich zu EX-IN-Genesungsbegleitern ausbilden lassen und vermitteln ihr Wissen als Dozenten. EX-IN – Experienced Involvement – bezeichnet den Ansatz, in die Behandlung und Begleitung psychisch Kranker auch psychiatrisch Erfahrene (experienced) einzubinden (involve). PGiB hat diese europaweit in psychiatrischen Fachkreisen bekannte Idee weiterentwickelt. Die  Kernkompetenz dabei sind die eigene Erfahrung mit einer psychischen Erkrankung und die erfolgreiche Genesung mit Wiedereinstieg in den Beruf.

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Gesunde Mitarbeiter als Basis für den Unternehmens-Erfolg

„Wir müssen uns nicht nur damit auseinandersetzen, wie Krankheiten verhütet werden sollen, sondern auch die Frage stellen, was langfristig gesund hält“, so das gemeinsame Fazit der Veranstaltung. Menschen jeglichen Alters in müssen dabei unterstützt werden, gesundheitsförderliche Lebensweisen zu entwickeln. Dazu ist es notwendig, Prävention und Gesundheitsförderung dort anzubieten, wo sie als Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Großteil ihrer Zeit verbringen: Bei der Arbeit. Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort. In der Region und bilden sie die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen.

Über Psychische Erkrankungen in Unternehmen

Psychische und Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten erhält professionelle Hilfe. Dies liegt vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen. Gesundheitsprävention ist daher ein wichtiger Motivationsfaktor im Unternehmen. Gerade in Zeiten zunehmender Arbeitsverdichtung, steigender Anforderungen und demographischer Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur hat sie einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Betrieben.

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Organisiert wurde die Veranstaltung vom BVMW Donau-Ries in Zusammenarbeit mit der PGiB GmbH, EX-IN, dem Bezirk Schwaben, der Caritas und dem Diakonischen Werk Donau-Ries e.V. Nördlingen. Ziel war es, psychische Erkrankungen in Unternehmen zu „enttabuisieren“. Neben Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert waren auch die Bezirksräte Holzmann, Peter Schiele und Volkmar Thumser an der Veranstaltung teil.

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„Wir müssen uns nicht nur damit auseinandersetzen, wie Krankheiten verhütet werden sollen, sondern auch die Frage stellen, was langfristig gesund hält“, so das gemeinsame Fazit der Veranstaltung. Menschen jeglichen Alters in müssen dabei unterstützt werden, gesundheitsförderliche Lebensweisen zu entwickeln. Dazu ist es notwendig, Prävention und Gesundheitsförderung dort anzubieten, wo sie als Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Großteil ihrer Zeit verbringen: Bei der Arbeit. Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort. In der Region und bilden sie die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen.

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Psychische und Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten erhält professionelle Hilfe. Dies liegt vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen. Gesundheitsprävention ist daher ein wichtiger Motivationsfaktor im Unternehmen. Gerade in Zeiten zunehmender Arbeitsverdichtung, steigender Anforderungen und demographischer Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur hat sie einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Betrieben.

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