Umsatz-Einbußen durch Zucker-Krise

Südzucker bestätigt Prognose für Geschäftsjahr 2019/20

Der Konzernumsatz der Südzucker AG ging im ersten Quartal 2019/20 um rund 4 Prozent zurück. Das bedeutet einen Umsatz-Rückgang von 61 Millionen Euro. Doch nicht alle Segmente mussten massive Verluste in Kauf nehmen.

Das operative Konzernergebnis verringerte sich von 78 Millionen Euro im Vorjahr auf 47 Millionen. Dieser deutliche Rückgang kam nicht überraschend, sondern ist vor allem auf den Verlust im Segment „Zucker“ zurückzuführen. Während sich die Segmente „Spezialitäten“ und „CropEnergies“ erheblich verbesserten, weißt auch das Segment „Frucht“ einen Ergebnisrückgang auf.

Einbußen sind auf Segment „Zucker“ zurückzuführen

Der Umsatz im Segment Zucker sank besonders deutlich um 115 Millionen Euro auf rund 580 Millionen Euro. Diese Einbußen seien auf nochmals deutlich niedrigere Erlöse und eine infolge der geringeren Ernte 2018 moderat geringere Absatzmenge zurückzuführen, so das Unternehmen.

Rübenanbau und Kampagne 2019

In der Südzucker-Gruppe hat sich die Rübenfläche 2019 gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Prozent auf 391.100 Hektar reduziert. Die Hauptaussaat begann Mitte März, also etwa zwei Wochen früher als im Vorjahr. Kühle Temperaturen, vor allem in den Nächten, sorgten bis Anfang Mai für ein verzögertes Pflanzenwachstum. Seither sorgen milde Temperaturen und regelmäßige Niederschläge aber für eine zügige Rübenentwicklung.

Die Segmente im Detail: So ging es Spezialitäten, CropEnergies und Frucht

Der Umsatz im Segment „Spezialitäten“ übertraf mit einem Ergebnis von etwa 600 Millionen Euro erstmals das Segment „Zucker“. Hierzu trug besonders die deutliche Erholung der Ethanol-Erlöse gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau bei.

Die Erlöse im Segment „CropEnergies“ hingegen lagen mit 185 Millionen Euro moderat über dem Vorjahr.

Die Einnahmen im Segment Frucht blieben auf Vorjahresniveau. Während der Absatz zwar leicht im Vergleich zum Vorjahr stieg, waren die Einnahmen in der Division „Fruchtsaft-Konzentrate“ leicht rückläufig.

Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 bestätigt

Die Ende März 2019 aufgestellte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 wird mit diesen Ergebnissen vorläufig bestätigt. So wird weiterhin ein Konzernumsatz von 6,7 bis 7 Milliarden Euro erwartet.

Über die Südzucker-Gruppe

Südzucker ist mit den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies und Frucht ein wichtiges Unternehmen der Ernährungsindustrie. Mit 28 Zuckerfabriken und zwei Raffinerien im traditionellen Zuckerbereich ist die Gruppe innerhalb Europas der größte Anbieter von Zuckerprodukten. Agitationsflächen sind Frankreich über Belgien, Deutschland, Österreich bis hin zu den Ländern Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Bosnien und Moldau. Mit rund 19.200 Mitarbeitern erzielte der Konzern 2018/19 einen Umsatz von 6,8 Milliarden Euro.

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Einbußen sind auf Segment „Zucker“ zurückzuführen

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Die Erlöse im Segment „CropEnergies“ hingegen lagen mit 185 Millionen Euro moderat über dem Vorjahr.

Die Einnahmen im Segment Frucht blieben auf Vorjahresniveau. Während der Absatz zwar leicht im Vergleich zum Vorjahr stieg, waren die Einnahmen in der Division „Fruchtsaft-Konzentrate“ leicht rückläufig.

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Die Ende März 2019 aufgestellte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 wird mit diesen Ergebnissen vorläufig bestätigt. So wird weiterhin ein Konzernumsatz von 6,7 bis 7 Milliarden Euro erwartet.

Über die Südzucker-Gruppe

Südzucker ist mit den Segmenten Zucker, Spezialitäten, CropEnergies und Frucht ein wichtiges Unternehmen der Ernährungsindustrie. Mit 28 Zuckerfabriken und zwei Raffinerien im traditionellen Zuckerbereich ist die Gruppe innerhalb Europas der größte Anbieter von Zuckerprodukten. Agitationsflächen sind Frankreich über Belgien, Deutschland, Österreich bis hin zu den Ländern Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Bosnien und Moldau. Mit rund 19.200 Mitarbeitern erzielte der Konzern 2018/19 einen Umsatz von 6,8 Milliarden Euro.

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