Insolvenz

Südstahl übernimmt Firma aus Oettingen nach Insolvenz

Das Firmensitz von Südstahl in Mertingen. Foto: Thomas Drexel
Die Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH aus Oettingen ist von Südstahl aufgekauft worden. Das sind die Pläne des Maschinenbaueunternehmens nach der Übernahme.

Das mittelständische Unternehmen Südstahl GmbH & Co. KG mit Sitz in Mertingen übernimmt Teile des Geschäftsbetriebs der Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH aus Oettingen. Das Lager- und Fördertechnikunternehmen Schwab befindet sich seit Anfang 2020 in einem Insolvenzverfahren. Schwab stellt seit 1932 Lagersysteme wie Paternoster, Roll-aus-Regale, Förderanlagen und Schneidemaschinen her, die als individuelle Systemlösungen Waren und Güter platzsparend lagern können. Für Südstahl bedeute die Übernahme eine strategische Erweiterung ihres Produktprogramms, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Daneben sollen Absatzmöglichkeiten geschaffen werden, um die zu erwartenden Rückgänge in der Automobilbranche zu kompensieren. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Südstahl will neue Produktsparte aufbauen 

Mit den Lagersystemen der Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH sei es Südstahl möglich, ihr Produktprogramm zu ergänzen. Zudem können alle übernommen Produkte mit den bestehenden Fertigungsmöglichkeiten des Mertinger Unternehmens und der Unterstützung ehemaliger Schwab-Mitarbeiter weiterproduziert werden. Seit einiger Zeit sei man bei Südstahl bereits auf der Suche nach einer strategischen Produktergänzung. Die Übernahme ermögliche nun den Aufbau einer neuen Produktsparte.

 „Mit der Erweiterung unseres Geschäftsbetriebs tätigen wir nach sorgfältiger Abwägung der Risiken und trotz der momentanen Krise eine Investition in die Zukunft. Mit dem gebündelten Knowhow wollen wir unser Unternehmen weiterentwickeln, langfristig Arbeitsplätze sichern und unsere Marktposition stärken“, äußert sich Südstahl-Geschäftsführer Ulrich Käuferle. Schwab-Insolvenzverwalter Georg Jakob Stemshorn, Pluta Rechtsanwalt GmbH, ist über die erzielte Nachfolgelösung zufrieden: „Die getroffene Vereinbarung ist nach intensiver Prüfung das bestmögliche Ergebnis für das Unternehmen und seine Gläubiger.“ Explizit an die Kunden von Schwab gerichtet, betont Käuferle, dass der Service und die Ersatzteilversorgung auch weiterhin gesichert seien. „Wir werden unter neuem Namen die Wartung und den Service für die alten Geräte wieder aufnehmen“, so der Geschäftsführer.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Über Südstahl

1946 gegründet, beschäftigt Südstahl aktuell an seinen beiden Standorten Mertingen und Aindling 120 Mitarbeiter. Der Mittelständler ist Spezialist für die Verarbeitung von Stahl und Lieferant für den Anlagen-, Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsbau. Zum Kundenkreis zählen neben Konzernen wie Volkswagen, Audi, KUKA und Siemens Transportation Systems rund 400 kleinere und mittelständische Unternehmen der Region.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Insolvenz

Südstahl übernimmt Firma aus Oettingen nach Insolvenz

Das Firmensitz von Südstahl in Mertingen. Foto: Thomas Drexel
Die Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH aus Oettingen ist von Südstahl aufgekauft worden. Das sind die Pläne des Maschinenbaueunternehmens nach der Übernahme.

Das mittelständische Unternehmen Südstahl GmbH & Co. KG mit Sitz in Mertingen übernimmt Teile des Geschäftsbetriebs der Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH aus Oettingen. Das Lager- und Fördertechnikunternehmen Schwab befindet sich seit Anfang 2020 in einem Insolvenzverfahren. Schwab stellt seit 1932 Lagersysteme wie Paternoster, Roll-aus-Regale, Förderanlagen und Schneidemaschinen her, die als individuelle Systemlösungen Waren und Güter platzsparend lagern können. Für Südstahl bedeute die Übernahme eine strategische Erweiterung ihres Produktprogramms, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Daneben sollen Absatzmöglichkeiten geschaffen werden, um die zu erwartenden Rückgänge in der Automobilbranche zu kompensieren. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Südstahl will neue Produktsparte aufbauen 

Mit den Lagersystemen der Schwab Förder- und Lagertechnik GmbH sei es Südstahl möglich, ihr Produktprogramm zu ergänzen. Zudem können alle übernommen Produkte mit den bestehenden Fertigungsmöglichkeiten des Mertinger Unternehmens und der Unterstützung ehemaliger Schwab-Mitarbeiter weiterproduziert werden. Seit einiger Zeit sei man bei Südstahl bereits auf der Suche nach einer strategischen Produktergänzung. Die Übernahme ermögliche nun den Aufbau einer neuen Produktsparte.

 „Mit der Erweiterung unseres Geschäftsbetriebs tätigen wir nach sorgfältiger Abwägung der Risiken und trotz der momentanen Krise eine Investition in die Zukunft. Mit dem gebündelten Knowhow wollen wir unser Unternehmen weiterentwickeln, langfristig Arbeitsplätze sichern und unsere Marktposition stärken“, äußert sich Südstahl-Geschäftsführer Ulrich Käuferle. Schwab-Insolvenzverwalter Georg Jakob Stemshorn, Pluta Rechtsanwalt GmbH, ist über die erzielte Nachfolgelösung zufrieden: „Die getroffene Vereinbarung ist nach intensiver Prüfung das bestmögliche Ergebnis für das Unternehmen und seine Gläubiger.“ Explizit an die Kunden von Schwab gerichtet, betont Käuferle, dass der Service und die Ersatzteilversorgung auch weiterhin gesichert seien. „Wir werden unter neuem Namen die Wartung und den Service für die alten Geräte wieder aufnehmen“, so der Geschäftsführer.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Über Südstahl

1946 gegründet, beschäftigt Südstahl aktuell an seinen beiden Standorten Mertingen und Aindling 120 Mitarbeiter. Der Mittelständler ist Spezialist für die Verarbeitung von Stahl und Lieferant für den Anlagen-, Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsbau. Zum Kundenkreis zählen neben Konzernen wie Volkswagen, Audi, KUKA und Siemens Transportation Systems rund 400 kleinere und mittelständische Unternehmen der Region.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben