Trotz schwierigem Marktumfeld

Sparkasse Donauwörth erzielt 2018 ein stabiles Ergebnis

Das Geschäftsjahr 2018 der Sparkasse Donauwörth war durch Handelskonflikte und ein schwieriges Marktumfeld gezeichnet. Dennoch konnte das Kreditinstitut kürzlich eine Bilanz mit stabilem Ergebnis vorstellen.

Im Welthandel zeigten sich 2018 erste Spuren der von den USA ausgehenden Abschottungen und der zollpolitischen Konflikte. Vor allem eine Eskalation des Handelskriegs zwischen China und den USA sowie der drohende harte Brexit gefährden die Exporterfolge der deutschen und bayerischen Wirtschaft. Aktuelle Entscheidungen der Europäischen Zentralbank deuten auf weiter anhaltende Niedrigzinsen hin. Diese volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben bislang jedoch keinen direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis, heißt es von der Sparkasse Donauwörth.

Neue Kredite in Höhe von 194 Millionen Euro

Für die Sparkasse lief das Jahr ebenfalls solide. So stieg die Bilanzsumme um 69 Millionen Euro oder 5,9 Prozent auf über 1,2 Milliarden Euro. Das Kundenvolumen, also alle Geschäfte, die Kunden mit der Sparkasse tätigen, erhöhte sich um 123 Millionen Euro auf fast 2,2 Milliarden Euro. „Das seit Jahren niedrige Zinsniveau ist für viele Kunden Anlass, in Investmentfonds, Aktien und Schuldverschreibungen zu investieren“, so der Vorstandsvorsitzende Johann Natzer. „Die Einlagen unserer Kunden wuchsen um 5 Prozent, die Wertpapierbestände erhöhten sich trotz der Kursrückgänge durch sinkende Aktienkurse noch um 0,8 Prozent. Beides zusammen bedeutet mittlerweile ein Volumen von knapp 1,2 Milliarden Euro“. Zusagen für neue Kredite vergab die Sparkasse Donauwörth in Rekord-Höhe von 194 Millionen Euro.

Zahl an Versicherungsverträgen steigt

Einen weiteren Spitzenwert erreichte die Sparkasse im Bereich der Bausparverträge. Am Jahresende waren es fast 50 Millionen Euro Bausparsumme, die über die Sparkasse Donauwörth bei der LBS Bayern abgeschlossen wurde. Mit rund 21.000 betreuten Versicherungsverträgen ist auch der Bestand an Sach-, Rechtsschutzund Lebensversicherungen über die Versicherungskammer Bayern gewachsen.

Rückläufige Bewerberzahlen

Neben dem Tagesgeschäft nimmt auch die Ausbildung der eigenen Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Trotz rückläufiger Bewerberzahlen können die Ausbildungsplätze bislang mit geeigneten Nachwuchsfachkräften besetzt werden. Im Ausbildungsjahr 2018/19 haben fünf Bankkaufleute erfolgreich ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 2,7 beendet. Der IHK-Durchschnitt in Bayern lag bei 3,1. Ebenfalls erfolgreich absolvierte eine Studentin über die Sparkasse Donauwörth das duale Studium. Die Mitarbeiterzahl von rund 250 Beschäftigten blieb in den vergangenen Jahren stabil.

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Für die Sparkasse lief das Jahr ebenfalls solide. So stieg die Bilanzsumme um 69 Millionen Euro oder 5,9 Prozent auf über 1,2 Milliarden Euro. Das Kundenvolumen, also alle Geschäfte, die Kunden mit der Sparkasse tätigen, erhöhte sich um 123 Millionen Euro auf fast 2,2 Milliarden Euro. „Das seit Jahren niedrige Zinsniveau ist für viele Kunden Anlass, in Investmentfonds, Aktien und Schuldverschreibungen zu investieren“, so der Vorstandsvorsitzende Johann Natzer. „Die Einlagen unserer Kunden wuchsen um 5 Prozent, die Wertpapierbestände erhöhten sich trotz der Kursrückgänge durch sinkende Aktienkurse noch um 0,8 Prozent. Beides zusammen bedeutet mittlerweile ein Volumen von knapp 1,2 Milliarden Euro“. Zusagen für neue Kredite vergab die Sparkasse Donauwörth in Rekord-Höhe von 194 Millionen Euro.

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Rückläufige Bewerberzahlen

Neben dem Tagesgeschäft nimmt auch die Ausbildung der eigenen Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Trotz rückläufiger Bewerberzahlen können die Ausbildungsplätze bislang mit geeigneten Nachwuchsfachkräften besetzt werden. Im Ausbildungsjahr 2018/19 haben fünf Bankkaufleute erfolgreich ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 2,7 beendet. Der IHK-Durchschnitt in Bayern lag bei 3,1. Ebenfalls erfolgreich absolvierte eine Studentin über die Sparkasse Donauwörth das duale Studium. Die Mitarbeiterzahl von rund 250 Beschäftigten blieb in den vergangenen Jahren stabil.

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