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So will das Donau-Ries gegen Leerstände vorgehen
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Start in zweite Projektphase

So will das Donau-Ries gegen Leerstände vorgehen

Sechs Kommunen werden für ihr Engagement in der Pilotphase geehrt. Foto: Stefanie Fieger

Nach einer erfolgreichen Pilotphase startet das Projekt Flächen-Management in eine zweite Projektphase. Mit dem erfolgreichen Abschluss werden den Kommunen im Donau-Ries nun umfassende Arbeitshilfen zur Verfügung gestellt.

Über das Projekt Flächen-Management werden Kommunen im Rahmen des Konversions-Managements seit 2014 bei ihrer Innen-Entwicklung gestärkt. Ziel war und ist es, die Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Ortskerne zu erhalten und zu beleben. Sowohl die Verantwortlichen wie auch die Bürger sollten für das Thema der innerörtlichen Entwicklung sensibilisiert werden.

„Großes Engagement und Interesse“ vonseiten der Modell-Kommunen

In der ersten Pilotphase konnte mit den sechs Modell-Kommunen das Projekt erfolgreich durchgeführt werden. An der Pilotphase des Projekts nahmen Fünfstetten, Kaisheim, Monheim, Nördlingen, Oettingen und Wemding teil. Für ihr Engagement werden die Kommunen jetzt mit einer repräsentativen Urkunde geehrt. Landrat Stefan Rößle betont, „die Modell-Kommunen haben über die Projektlaufzeit hinweg großes Engagement und Interesse gezeigt. Das hat eine besondere Wertschätzung verdient“.

Arbeitshilfe bringt Mehrwert für nichtbeteiligte Kommunen

Der genaue Projektverlauf ist nun in einer Arbeitshilfe zusammengefasst. Sie soll vor allem Kommunen als Handlungs-Leitfaden dienen. In den einzelnen Kapiteln sind die Meilensteine des Projektes dargestellt und mit Beispielen aus der Region aufbereitet. So soll Schritt für Schritt an das Thema „Flächen-Management und Innen-Entwicklung“ herangeführt werden. Denn auch Kommunen, die nicht aktiv am Modellprojekt oder an der nun startenden zweiten Projektphase beteiligt sind, sollen einen Mehrwert erhalten. Konversions-Managerin Barbara Wunder erläutert: „Idealerweise stellt die Arbeitshilfe eine Grundlage für die selbstständige Durchführung dar. Heimat heißt zupacken und neues entwickeln!“

Hauptbestandteil des Projekts: Eigentümer-Ansprache bei Baulücken und Leerständen

Die Arbeitshilfe führt mit dem ersten Kapitel in das Thema ein und erläutert die Innen-Entwicklung als Herausforderung und Chance. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen für ein erfolgreiches Flächen-Management wie beispielsweise die kostenlose Flächen-Management-Datenbank dargestellt. Außerdem werden die Innen-Entwicklungs-Potentiale in den Modell-Kommunen beschrieben. Im dritten Kapitel wird der Haupt-Bestandteil des Projekts erörtert – die Eigentümer-Ansprache bei Baulücken und Leerständen. Weiterführend werden weitere Handlungs-Hilfen für eine aktive Innen-Entwicklung beschrieben.

17 Kommunen beteiligen sich an der zweiten Projektphase

Die Städten und Gemeinden Asbach-Bäumenheim, Auhausen, Buchdorf, Daiting, Deiningen, Fünfstetten, Holzheim, Kaisheim, Maihingen, Marktoffingen, Monheim, Munningen, Niederschönenfeld, Nördlingen, Reimlingen, Rögling und Wallerstein sowie die Verwaltungs-Gemeinschaften Rain, Oettingen und Ries nehmen teil. Damit beteiligt sich diesmal etwa die Hälfte aller Kommunen an dem Projekt.

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