Unternehmensbesuch

So kommt GEDA aus Asbach-Bäumenheim stabil durch die Krise

Trotz Corona gibt es bei GEDA keine Stellenkürzungen oder Kurzarbeit. Das erklärte der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens aus Asbach-Bäumenheim Vertretern aus Politik und Wirtschaft bei einem Firmenbesuch. Grund dafür soll diese Strategie sein.

Am vergangenen Freitag besuchte Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie den Hauptsitz der Firma GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG in Asbach-Bäumenheim. Mit dabei waren auch weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft, so zum Beispiel IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton. Anlass für den Unternehmensbesuch war ein Gedankenaustausch über Zukunftsthemen, wie die Digitalisierung, die Bedeutung der Ausbildung junger Nachwuchskräfte sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Firma GEDA. 

GEDA verzeichnet weiterhin Wachstum

 „Unter Einsatz hochmoderner Fertigungstechnologien produziert GEDA an den Standorten Asbach-Bäumenheim und Gera Aufzuglösungen für den weltweiten Einsatz auf Baustellen und für verschiedenste Einsätze in der Industrie. 560 Mitarbeiter arbeiten an insgesamt sieben Standorten weltweit am Erfolg unseres Unternehmens“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Johann Sailer. Rund 400 davon sind am Hauptsitz in Asbach-Bäumenheim beschäftigt. Vor allem in den Jahren 2010 bis 2019 verzeichnete GEDA dabei ein großes Wachstum. Ein starker deutscher Heimatmarkt bildet dabei das Fundament für den Export: 70 Prozent der Bau- und Industrieaufzüge werden in über 80 Länder der Erde exportiert.

Weder Kurzarbeit noch Stellenkürzungen

                                           

Für das Jahr 2020 blickt man bei GEDA trotz Umsatzeinbußen und globaler Einschränkungen optimistisch in die Zukunft. Die richtige Unternehmensstrategie helfe dem Mittelständler durch die Corona-Krise, heißt es aus Asbach-Bäumenheim: Eine hohe Eigenfertigungstiefe von 80 Prozent sowie die langfristige Lagerhaltungsstrategie machen GEDA weitestgehend unabhängig von Lieferketten und ermöglichten es dem Unternehmen, sowohl den eigenen, als auch den Geschäftsbetrieb der Kunden bestmöglich aufrecht zu erhalten. „Schwankungen im Auftragseingang konnten nicht zuletzt auch in Verbindung mit einem starken deutschen Heimatmarkt ausgeglichen werden, so dass wir weder zum Instrument der Kurzarbeit noch zu Stellenkürzungen greifen mussten“, erklärte Sailer außerdem.

Roland Weigert: GEDA ist „Best Practice“

Staatssekretär Roland Weigert nannte GEDA in ein „Best-Practice“ dafür, dass es auch in schwierigen Zeiten Unternehmen gebe, die sich positiv entwickeln und Verantwortung für ihren Standort übernehmen. Firmenbesuche hätten in diesen Tagen leider oftmals den Hintergrund, Krisensituationen zu meistern, erklärte er. Es gehe um Standortsicherung und darum, Arbeitsplätze zu erhalten. Der Besuch bei GEDA stehe im kompletten Gegensatz dazu. „Der Mittelstand ist der krisenresistente Eckpfeiler der bayerischen Wirtschaft“, diagnostizierte der Staatssekretär und erklärte außerdem: „Wir brauchen Unternehmen dieser Klasse, die Kompetenzen im Unternehmen lassen und mit hoher Eigenfertigungstiefe am Standort Deutschland produzieren“. Dr. Andreas Kopton richtete dagegen eine eindringliche Bitte, mit Blick auf die aktuelle Krise, an die anwesenden Politiker: „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie benötigen wir das klare Signal aus den Ministerien, dass die Politik den Unternehmen Unterstützung zusichert und alles dafür tun wird, einen weiteren Lockdown zu verhindern.“

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