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Odyssee Breitband: Nördlingen beendet Mammut-Projekt
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Stadt Nördlingen

Odyssee Breitband: Nördlingen beendet Mammut-Projekt

In der Mitte: „Breitband-Pate“ Schiele, Frau Schramm von Inexio, Obgm. Faul & 3. Bgm. Gebert-Löfflad. Foto: Stadt Nördlingen
In der Mitte: „Breitband-Pate“ Schiele, Frau Schramm von Inexio, Obgm. Faul & 3. Bgm. Gebert-Löfflad. Foto: Stadt Nördlingen

Der Weg zum schnellen Internet gestaltete sich in den Stadtteilen der Stadt Nördlingen nicht gerade leicht: Fehlende Gelder und wechselnde Anbieter für den Ausbau des Breibandanschlusses ließen das Vorhaben ins Stocken geraten. Doch jetzt, 7 Jahre später, ist der Breitbandausbau erfolgreich abgeschlossen. Eine kleine Odyssee mit Happy End.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

„Was lange währt, wird endlich gut!“, begann Oberbürgermeister Herrmann Faul seine Rede beim offiziellen Abschluss der Breitbanderschließung in Nördlingens Stadtteilen. Alles begann im Jahr 2007: Schon damals drehten sich in Stadtrat und -verwaltung erste Gespräche um die Erschließung mit breitbandigem Internet. Doch so ein Ausbau kostet Geld -  Geld, das die Stadt Nördlingen nicht hatte. Erst als auch der Freistaat Bayern die Notwendigkeit des schnellen Internetanschlusses für die Region erkannte und das Mammut-Projekt mit entsprechenden Fördergeldern unterstützte, konnte der Breitbandausbau in Nördlingen beginnen. Nachdem das städtische Auswahlverfahren von Markterkundung bis zum Förderbescheid bewältigt war, stellte die Regierung von Schwaben im September 2010 den Förderbescheid aus. Doch die Gelder reichten immer noch nicht aus: Es galt eine Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 446.000 Euro zu stopfen – immerhin wurde der Stadt Nördlingen auch hierfür ein Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro gewährt.

Anbieterwechsel verzögerte Breitbandausbau in Nördlingen

Als die Finanzierung soweit geregelt war, sollte dem schnellen Internet für Nördlingen eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Die beauftragte Firma Ries DSL begann mit den notwendigen Arbeiten – doch brachte sie nicht zu Ende. Schon wieder verzögerte sich der Breitbandausbau in Nördlingen. In einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren wurde ein neuer Anbieter für die Ausbauarbeiten gesucht. Die Entscheidung diel schlussendlich auf das Telekommunikationsunternehmen Inexio.

Inexio übernahm Breitbandausbau in Stadt Nördlingen

Die saarländische Firma war es also, die mit den letzten Arbeiten für den Breitbandanschluss der Nördlinger Stadtteile beauftragt wurde und das zunächst teilfertige Netz vervollständigte. Heute ist es soweit: Die Bürger der Nördlinger Stadtteile und die Bewohner Kleinerdlingens können mit Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Internet surfen. Für die Arbeiten in Kleinerdlingen musste die Stadt Nördlingen nicht einmal finanziell aufkommen. Denn die anfallenden Kosten für den Ausbau bezahlte die Firma Inexio auf eigene Rechnung.

Stadt Nördlingen schließt Breitbandarbeiten nach sieben Jahren erfolgreich ab

Sieben Jahre später hat die Breitband-Odyssee in den zehn Stadtteilen Nördlingens also ein Ende gefunden. Bei der Einweihung betonte der Nördlinger Oberbürgermeister, dass es Stadtrat und Stadtverwaltung von Anfang an bewusst war, hier einen möglichen Standortnachteil unbedingt ausgleichen zu müssen. Mit hohem finanziellem und organisatorischem Aufwand habe die Stadt sich um den Breitbandausbau in Nördlingen bemüht. Abschließend dankte Oberbürgermeister Faul  allen, die an dem Projekt Breitbandausbau beteiligt waren. Besonderer Dank galt der Regierung von Schwaben für die Unterstützung und Hilfestellungen, um die umfangreichen Auflagen des Förderprogramms und die mit dem Anbieterwechsel einhergehenden Probleme zu meistern. Mit dem symbolischen Knopfdruck hat die  Stadt Nördlingen das offizielle Startsignal für das schnelle Internet in den Stadtteilen bekommen. Happy End einer Odyssee. 

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