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Nach Werksschließung: Aktionsplan für Kathrein-Mitarbeiter steht
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Kathrein-Werke KG

Nach Werksschließung: Aktionsplan für Kathrein-Mitarbeiter steht

Die Schließung des Nördlinger Kathrein-Werks betrifft rund 700 MitarbeiterInnen. Foto: KATHREIN-Werke KG Rosenheim

Die Schließung des Nördlinger Kathrein-Werks trifft 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hart, aber auch die Region Donau-Ries. Nun sorgen Politik, Arbeitsagentur und Kammern mit einem abgestimmten Aktionsplan für Unterstützung der betroffenen Männer und Frauen. 

Bis voraussichtlich Ende April 2016 verlieren die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nördlinger Niederlassung der Kathrein-Werke AG ihre jetzige Arbeit. Kathrein ist einer der ältesten und weltweit größten Hersteller von Antennen. Doch die Überkapazität auf dem Markt der Kommunikationstechnologie zwingt die Kathrein-Werke KG dazu, die Serienproduktion in Nördlingen aufzugeben. In zwei Wellen soll die Kündigung hauptsächlich erfolgen: Zum 20. Dezember 2015 werden die ersten Mitarbeiter entlassen. Die zweite Welle kommt zum 30. April 2016.

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Ein starkes Signal an die Kathrein-Mitarbeiter

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Nun senden Politik, Arbeitsagentur und Kammern im Landkreis Donau-Ries ein Signal der Unterstützung an die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Bei einem Treffen in der Nördlinger Bundesstube wurde ein gemeinsamer Aktionsplan besprochen. Dessen Ziel ist, den entlassenen Männern und Frauen den Weg ins weitere Berufsleben zu erleichtern. Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul gehörte zu den Initiatoren dieses Aktionsplans zugunsten der Kathrein-Mitarbeiter. Seine Forderung lautet: Den Betroffenen muss bestmöglich geholfen werden. Unterstützung fand Faul beim Vorstand des Wirtschaftsförderverbandes Donau-Ries.

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Am Treffen beteiligt waren Vertreter des Landkreises, allen voran Landrat Stefan Rößle sowie Vertreter der Stadt Nördlingen und der Firma Kathrein. Ebenso involviert waren Angehörige der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), der IHK Akademie Schwaben, der Handwerkskammer Schwaben (HWK), der Kreishandwerkerschaft und der Agentur für Arbeit. Zudem setzten sich die beiden Abgeordneten Ulrich Lange und Wolfgang Fackler für die Betroffenen der Kathrein-Schließung ein.

Kathrein bemüht um Schadensbegrenzung

Erich Schmidt, technischer Geschäftsleiter von Kathrein in Nördlingen, bestätigte, dass die Auszubildenden des Werks weitestgehend versorgt seien. Desweiteren hätten alle Mitarbeiter Angebote zur Abfindung erhalten, so Schmidt. Angestellten, die schon früher ausscheiden wollten, würden außerdem keine Steine in den Weg gelegt.

Arbeitsagentur und Kammern setzen auf Angebote zur Weiterbildung

Die Agentur für Arbeit hat bereits aktiv Maßnahmen eingeleitet, um die Kathrein-Mitarbeiter zu unterstützen. Man führe bereits Einzelgespräche. Auch seien schon erste Bewerbungstrainings angelaufen, weitere würden folgen. Darüber hinaus sind Maßnahmen zur Weiterqualifizierung in Vorbereitung, die Agentur für Arbeit befindet sich im Gespräch mit möglichen Trägern. Derartige Weiterbildungsmaßnahmen sind insbesondere erforderlich, weil rund ein Drittel der Kathrein-Mitarbeiter über keine anerkannte Ausbildung verfügt. Dementsprechend wollen auch die Kammern den Weg zur Weiterqualifizierung für die Betroffenen ebnen. Konkrete Auskunft finden die Kathrein-Mitarbeiter bei den Ansprechpartner der beteiligten Institutionen: Im Falle der IHK ist dies Regionalgeschäftsführerin Bettina Kräußlich, im Fall der Kreishandwerkerschaft Alban Faußner.

Jobbörse für Kathrein-Mitarbeiter im Dezember

Unterstützung kommt außerdem vom Regionalmanagement und Wirtschaftsförderverband Donau-Ries. Auf einer Jobbörse speziell für Kathrein-Mitarbeiter können diese mit Unternehmen in Kontakt treten. Die Unternehmen haben hier Gelegenheit, sich selbst zu präsentieren und mit neuen Fachkräften ins Gespräch zu kommen. Die Jobbörse findet am Dienstag, 1. Dezember, von 12 bis 16 Uhr im Technologie Centrum Westbayern in Nördlingen statt.

Weitere Treffen zur Entwicklung um Kathrein sind geplant

Die Jobbörse als Initiative von Regionalmanagement und Wirtschaftsförderverband Donau-Ries stieß bei Landrat Stefan Rößle auf große Zustimmung. Rößle plädierte nachhaltig dafür, dass sich auch der Landkreis Donau-Ries einbringt. Es gelte, den Kathrein-Mitarbeitern neue Wege und Perspektiven in die berufliche Zukunft aufzuzeigen. Die Männer und Frauen müssten so schnell wie möglich wieder einen Job finden – in der Region. Für das Donau-Ries als Wirtschaftsstandort ist allerdings auch wichtig, was fortan mit dem Kathrein-Werk passiert. Dr. Wolfgang Hübschle, Geschäftsführer von Invest in Bavaria, informierte darüber, dass das Gelände bereits zum Angebot stünde. Die Beteiligten des Treffens möchten dies, den Fortgang der Vermittlung und die Entwicklung um die Kathrein-Mitarbeiter im Blick behalten. Deswegen wird die Runde des Treffens weiterhin regelmäßig zusammenkommen.

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