Nachwuchskräfte aus dem EU-Ausland

Mit dieser neuen Strategie will das Donau-Ries Fachkräfte gewinnen

Vor allem ländliche Regionen werden in den nächsten Jahren mit einem erheblichen Fachkräftemangel rechnen müssen. Die Unternehmen im Donau-Ries leiten schon jetzt Programme in die Wege, um der Fachkräfteklemme effektiv vorzubeugen.

Mitte Januar fand die erste Auftaktveranstaltung der neuen Vortragsreihe „DONAURIES informiert“ statt. Michael Zehner von Eucontact Ltd. informierte hier Unternehmen aus dem Landkreis Donau-Ries über das Matching-Programm zur Vermittlung junger Nachwuchskräfte aus dem EU-Ausland. An der Veranstaltung nahmen 15 Unternehmen aus dem Landkreis teil.

„Demographische Entwicklung deutet auf angespannte Situation“

Das in Manchester ansässige Unternehmen Eucontact Ltd. will vor allem die berufliche Mobilität in der Erstausbildung und die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen aus strukturschwachen Regionen des EU-Binnenmarktes fördern. „Der Landkreis Donau-Ries hat eine negative Arbeitslosigkeit. Die demographische Entwicklung der nächsten Jahre deutet auch auf eine angespannte Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt.“, so Landrat Stefan Rößle. Er betont die Chancen von ausländischen Fachkräften zur Sicherung der Wirtschaftskraft im Landkreis. 

So läuft das Matching-Programm ab

Die Matching-Strategie erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt absolvieren 10 bis 15 junge Menschen aus strukturschwachen europäischen Regionen ein vierzehntägiges Praktikum in der Region. In ihrem Heimatland befinden sich die Praktikanten in einer beruflichen Ausbildung. Anders als in Deutschland erfolgt diese dort meist ausschließlich in einer Berufsschule. Das Praktikum in Deutschland dient in erster Linie zum gegenseitigen Kennenlernen. Im zweiten Schritt könnte dann eine feste Anstellung im Praktikumsbetrieb erfolgen. 

An diese Teilnahme-Bedingungen sind die Unternehmen gebunden

Unternehmen, die am Matching-Programm teilnehmen möchten, sollten bestimmte Voraussetzung mitbringen. So sollten sie über eine eigene Personalabteilung verfügen und mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigen. Zudem sollten die Ressourcen für ein 14-tägiges Praktikumsprogramm für 10 bis 15 Schüler gegeben sein. Denkbar ist jedoch auch, dass sich mehrere Unternehmen zusammenschließen, um eine Praktikantengruppe unterzubringen. Bei dem Matching-Programm nehmen ausschließlich Nachwuchsfachkräfte aus dem EU-Binnenmarkt teil, die im letzten Ausbildungsjahr einer technischen Berufsausbildung sind. Die potenziellen Nachwuchskräfte könnten direkt nach dem Ende ihrer schulischen beruflichen Ausbildung im Juli bei den deutschen Unternehmen im September mit der Arbeit beginnen. 

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An diese Teilnahme-Bedingungen sind die Unternehmen gebunden

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