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Jugend stellt sich Europa vor
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Bezirk Schwaben

Jugend stellt sich Europa vor

Im Landkreis Dnau-Ries gewann die Abt-Ulrich-Schule Kaisheim. Foto: Bezirk Schwaben
Im Landkreis Dnau-Ries gewann die Abt-Ulrich-Schule Kaisheim. Foto: Bezirk Schwaben

In altersgerechten Aufgabenstellungen über das Thema „Wie wollen wir leben in Europa“ hatten die Schüler auch in diesem Jahr für den „61. Europäischen Wettbewerb“ wieder Bilder gemalt oder Texte, Collagen, Fotostecken, Kurzfilme, Reportagen, Plakate und mediale Gestaltungen entworfen. Sie alle waren zur Siegerehrung aus dem Einzugsbereich Schwaben-Nord und Stadt Augsburg mit ihren Lehrern, Eltern und Großeltern in den Rittersaal von Schloss Höchstädt gekommen.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Die Veranstalter, der Bezirk Schwaben sowie die Regierung von Schwaben, freuten sich beim Festakt über das anhaltende Interesse der schwäbischen Jugend an Europa. Der „dienstälteste" Schülerwettbewerb Deutschlands und der Europäischen Union geht heuer in seine 61. Runde. Die Schirmherren, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und Regierungspräsident Karl-Michael Scheufele, begrüßten die zahlreich erschienenen Schüler aus 13 Gymnasien, Volks-, Real- und Wirtschaftsschulen aus dem nördlichen Schwaben und der Stadt Augsburg. „Ich sehe bei euch so viel Begeisterung und tolle kreative Beiträge, da ist mir um die nachwachsende Generation für unsere europäische Partnerschaftsarbeit nicht bange“, freute sich Jürgen Reichert über das anhaltende Interesse an den Themen Europas und den Aufgaben dieses Schülerwettbewerbs Deutschlands und der Europäischen Union.

Vom Familienleben und Work-Life-Balance

In bewährter Weise orientieren sich die Wettbewerbsthemen am jährlich wechselnden Wahlspruch der Europäischen Union. Im Jahr 2014 heißt das Motto: „Wie wollen wir leben in Europa?“. Der diesjährige Wettbewerb greift das Thema der zunehmenden Spannungen zwischen Berufs- und Privatleben der rund 500 Millionen Europäer auf. Damit verbinden sich überall in Europa Sorgen, Anstrengungen und Hoffnungen um die berufliche Zukunft. Viele Kinder und Jugendliche erleben dies als immer größere Herausforderung und sehen die Entwicklungen durchaus zwiespältig. In den Projektarbeiten und Bildern wurden die Aufgabenstellungen aufgegriffen: Für die Grundschüler stand unter anderem „Ein Tag für die Familie“ zur Bearbeitung. Weiter beschäftigten sich die 5. bis 7. Klassen auch mit der „Schule der Zukunft“ oder umkreisten die Lebenseinstellung „Chillen oder schuften?“. In den 11. bis 13. Klassen entwarfen die Schüler bereits politische Lösungsansätze für ein „familienfreundliches Europa“, analysierten den Zusammenhang von Armut und Bildungserfolg in Europa oder erstellten als ‚Europäisches Unternehmen´ maßgeschneiderte „Work-Life-Balance“-Stellenausschreibungen.

Teilnehmerzahlen stiegen 2014 stark an

Die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit „erleben“ Schüler täglich in ihrem Alltag. Vom Erstklässler bis zum Abiturienten konnten dazu selbstgemachte Erfahrungen eingebracht werden. Das wirkte sich auch auf die diesjährigen Teilnehmerzahlen aus, die deutlich erhöht waren: 210 gesamtschwäbische Sieger im Jahr 2014 stehen 169 im Jahr 2013 gegenüber. Bayernweit summierten sich die Teilnehmer heuer auf 23.204 Schüler. Im Vorjahr waren es noch 16.395.

Jürgen Reichert freute, dass „die schwäbischen Schüler mit einer hohen Beteiligung von 25 Prozent den diesjährigen Europäischen Wettbewerb mit vielen tollen Ideen enorm bereichert haben“. Sein Dank ging an die Lehrerschaft, welche „die Schülerinnen und Schüler motiviert und anhaltend Lust aufs kreative Schaffen macht.“

„Macht Armut dumm?!“

In der einleitenden Gesprächsrunde mit den Interviewerinnen Alexandra Duran (8 Jahre) und Vanessa Wengenmaier (17 Jahre) aus Augsburg beantworteten Jürgen Reichert und Karl-Michael Scheufele Fragen zu Ihrer eigenen Schulzeit, die beide in bester Erinnerung haben. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert dankte den Schülern, Lehrern und Schulen, aber auch allen Angehörigen der Schüler für ihr Engagement bei der Umsetzung „der anspruchsvollen und immer hoch interessanten Themenstellungen“, die bei der Preisverleihung zu sehen waren. „Das wesentliche Beurteilungskriterium des Wettbewerbs ist die europäische Dimension", betonte er und freute sich, dass „der Wettbewerb es jungen Leuten ermöglicht, kreativ und mutig an den Themen Europas mitzuarbeiten“. Regierungspräsident Karl-Michael Scheufele beeindrucken vor allem die konkreten Themen des Wettbewerbs: „Macht Armut dumm?!“ lautete eine Frage für die höheren Jahrgänge. „Deren Beantwortung ermöglicht jungen Menschen ganz direkt ein kreatives Hineindenken in wirkliche Probleme“, so Scheufele.

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