Zott SE & Co. KG

Interview: Alltag eines Milchwagen-Fahrers von Zott

Fritz Herzog feierte kürzlich sein 40-jähriges Jubiläum bei der Genuss-Molkerei Zott. Foto: Zott

Fritz Herzog feierte kürzlich sein 40-jähriges Jubiläum bei der Genuss-Molkerei Zott. Im Interview verrät der Milchsammelwagenfahrer, was sich in seinem Beruf über die Jahre alles geändert hat.

Wie ist es für sie, ein Teil der Unternehmensgesichte von Zott zu sein?

Für mich ist es einfach ein großartiges Gefühl zu wissen, dass ich mit meiner 40-jährigen Berufstätigkeit meinen ganz persönlichen Beitrag zum Erfolg des Familienunternehmens Zott geleistet habe.

Mit welchen Herausforderungen hatten Sie als Milchsammelwagenfahrer zu tun?

Schnee, Glatteis und Sturm haben mir oft die Arbeit erschwert. Um die Milch abholen zu können, musste ich deshalb oft die Motorsäge zur Hand nehmen und damit umgestürzte Bäume beseitigen. Im Laufe der Zeit kamen zu den Tagesfahrten auch Nachtschichten dazu. Und es ist übrigens ein Irrglaube, dass nur Briefträger von Hunden gezwickt werden.

Was hat sich im Laufe der Jahre in Ihrem Arbeitsumfeld geändert?

Früher, als ich bei Zott anfing, wurde die Milch nur tagsüber eingesammelt und zum Werk gefahren. Es war außerdem noch möglich, einen kleinen Plausch mit den Bauern zu halten, um Neuigkeiten auszutauschen. Doch mit den Jahren und den umfangreicheren Touren, die aufgrund der neu gewonnenen Milcheinzugsgebiete dazu kamen, wuchs auch der Zeitdruck. Und in der Nachtschicht ist auch leider kein Kontakt mehr zu den Landwirten möglich. Das habe ich schon vermisst.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Milchsammelwagenfahrers aus?

Mein Tag begann in der Frühe mit dem Einladen der Produktbestellungen unserer Milcherzeuger. Dann habe ich die Bauernhöfe angesteuert und die Milch abgeholt. Außerdem habe ich die bestellte Ware übergeben, neue Bestellzettel mitgenommen und bin zurück zur Molkerei gefahren. In der Abtankhalle angekommen, wird die Milch vom Sammelwagen in die großen Tanks gepumpt. Ich habe im Anschluss das Auto gewaschen und gereinigt sowie die Rücklieferungen für den nächsten Tag zusammengestellt.

Was macht einen guten Milchsammelwagenfahrer aus?

Freundlich, pünktlich und umsichtig – so sollte ein guter Fahrer sein.

Was hat Ihnen besonders viel Freude bereitet?

Für mich war es ein sehr gutes Gefühl mit Menschen zusammen zu arbeiten, die mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus ihrer Arbeit nachgingen. Der Kontakt zu den Milcherzeugern und den Kollegen war mir stets wichtig.

Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit bei Zott entschieden?

In jungen Jahren hatte ich selbst vier Kühe und habe auf einer Molkereiversammlung in Wettelsheim erfahren, dass Zott Fahrer sucht. Da die Molkerei einen guten Ruf hatte, habe ich mich beworben und wurde genommen.

Wenn Sie auf Ihre Zeit bei Zott zurückblicken: Was werden Sie am meisten in Ihrem Ruhestand vermissen?

Ich werde den Kontakt zu meinen Milcherzeugern und Kollegen vermissen. Meine Söhne, die beide in der Produktion arbeiten, halten mich jedoch regelmäßig auf dem Laufenden. Außerdem fehlt mir schon jetzt mein LKW. Dieser stand 22 Jahre bei mir zu Hause in der Garage, die ich extra dafür umgebaut habe.

Worauf freuen Sie sich jetzt als Pensionär?

Ich freue mich, dass ich jeden Tag nicht mehr so früh aufstehen muss und nicht mehr unter Zeitdruck stehe. Als Pensionär kann ich mir meine Arbeit nun selbst einteilen und entscheiden, was ich wann machen will. Wenn mir danach ist und das Wetter mitspielt, mache ich auch sehr gerne eine ausgedehnte Fahrradtour.

Welches Produkt von Zott essen Sie am liebsten?

Ich mag sehr gerne den Käse von Zott sowie die Sahne Joghurt-Sorten Erdbeer und Stracciatella.

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Fritz Herzog feierte kürzlich sein 40-jähriges Jubiläum bei der Genuss-Molkerei Zott. Foto: Zott

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Wie ist es für sie, ein Teil der Unternehmensgesichte von Zott zu sein?

Für mich ist es einfach ein großartiges Gefühl zu wissen, dass ich mit meiner 40-jährigen Berufstätigkeit meinen ganz persönlichen Beitrag zum Erfolg des Familienunternehmens Zott geleistet habe.

Mit welchen Herausforderungen hatten Sie als Milchsammelwagenfahrer zu tun?

Schnee, Glatteis und Sturm haben mir oft die Arbeit erschwert. Um die Milch abholen zu können, musste ich deshalb oft die Motorsäge zur Hand nehmen und damit umgestürzte Bäume beseitigen. Im Laufe der Zeit kamen zu den Tagesfahrten auch Nachtschichten dazu. Und es ist übrigens ein Irrglaube, dass nur Briefträger von Hunden gezwickt werden.

Was hat sich im Laufe der Jahre in Ihrem Arbeitsumfeld geändert?

Früher, als ich bei Zott anfing, wurde die Milch nur tagsüber eingesammelt und zum Werk gefahren. Es war außerdem noch möglich, einen kleinen Plausch mit den Bauern zu halten, um Neuigkeiten auszutauschen. Doch mit den Jahren und den umfangreicheren Touren, die aufgrund der neu gewonnenen Milcheinzugsgebiete dazu kamen, wuchs auch der Zeitdruck. Und in der Nachtschicht ist auch leider kein Kontakt mehr zu den Landwirten möglich. Das habe ich schon vermisst.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Milchsammelwagenfahrers aus?

Mein Tag begann in der Frühe mit dem Einladen der Produktbestellungen unserer Milcherzeuger. Dann habe ich die Bauernhöfe angesteuert und die Milch abgeholt. Außerdem habe ich die bestellte Ware übergeben, neue Bestellzettel mitgenommen und bin zurück zur Molkerei gefahren. In der Abtankhalle angekommen, wird die Milch vom Sammelwagen in die großen Tanks gepumpt. Ich habe im Anschluss das Auto gewaschen und gereinigt sowie die Rücklieferungen für den nächsten Tag zusammengestellt.

Was macht einen guten Milchsammelwagenfahrer aus?

Freundlich, pünktlich und umsichtig – so sollte ein guter Fahrer sein.

Was hat Ihnen besonders viel Freude bereitet?

Für mich war es ein sehr gutes Gefühl mit Menschen zusammen zu arbeiten, die mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus ihrer Arbeit nachgingen. Der Kontakt zu den Milcherzeugern und den Kollegen war mir stets wichtig.

Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit bei Zott entschieden?

In jungen Jahren hatte ich selbst vier Kühe und habe auf einer Molkereiversammlung in Wettelsheim erfahren, dass Zott Fahrer sucht. Da die Molkerei einen guten Ruf hatte, habe ich mich beworben und wurde genommen.

Wenn Sie auf Ihre Zeit bei Zott zurückblicken: Was werden Sie am meisten in Ihrem Ruhestand vermissen?

Ich werde den Kontakt zu meinen Milcherzeugern und Kollegen vermissen. Meine Söhne, die beide in der Produktion arbeiten, halten mich jedoch regelmäßig auf dem Laufenden. Außerdem fehlt mir schon jetzt mein LKW. Dieser stand 22 Jahre bei mir zu Hause in der Garage, die ich extra dafür umgebaut habe.

Worauf freuen Sie sich jetzt als Pensionär?

Ich freue mich, dass ich jeden Tag nicht mehr so früh aufstehen muss und nicht mehr unter Zeitdruck stehe. Als Pensionär kann ich mir meine Arbeit nun selbst einteilen und entscheiden, was ich wann machen will. Wenn mir danach ist und das Wetter mitspielt, mache ich auch sehr gerne eine ausgedehnte Fahrradtour.

Welches Produkt von Zott essen Sie am liebsten?

Ich mag sehr gerne den Käse von Zott sowie die Sahne Joghurt-Sorten Erdbeer und Stracciatella.

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